Ecuador Discover
abschluss

Vogelparadies Nordecuador, 18 Tage

Von den Anden in die Tropen



Buchungsnummer: ECU-0-52

Highlights:

  • Sekundär-Wald Mindo Lindo
  • Privatreservat La Perla
  • Nationalpark Machalilla
  • Isla de la Plata (Klein-Galapagos)
  • Bergnebelwald
  • Nationalpark Cotopaxi


Ecuador beherbergt mit rund etwas über 1.600 Arten fast 1/6 aller auf der Welt vorkommenden Vogelarten. Kein anderes Land bietet auf so wenig Raum soviel unterschiedliche Lebensräume: die einzigartigen Galapagosinseln, eine über 2.000 km lange Küste mit Trockenwäldern im Süden und feuchten Wäldern im Norden; die geheimnisvoll wirkenden Nebelwälder auf beiden Seiten der Andenketten, das Andenhochland mit seinen Páramos und schlieβlich der zum Amazonaseinflussgebiet gehörende Tieflandregenwald im Osten.



Auf dieser 18-tägigen Reise werden Sie alle diese Lebensräume (mit Ausnahme von Galapagos) kennenlernen. Dazu allerdings als Ausgleich die Isla de la Plata, das sogenannte „Klein-Galapagos". Um sich auch die amazonischen Tieflandarten nicht entgehen zu lassen, besteht die Möglichkeit noch eine Verlängerungstour von 3-4 Tagen im östlichen Oriente zu machen (Sacha Lodge, Napo Wildlife Centre oder Sani Lodge). Natürlich lässt sich nie im Voraus genau sagen, wieviele Arten Sie zu sehen bekommen. Die Erfahrung bis jetzt hat allerdings gezeigt, dass man bei gutem Wetter auf um die 400 Vogelspezies kommen kann. Die Info-Liste gibt Ihnen die bis dato auf der Nordecuadorreise (ohne östliches Amazonien) festgestellten Arten an. Überwinternde Vogelarten aus der Nordhemisphäre lassen sich allerdings nur während des nördlichen Winters beobachten. Grundsätzlich kann man die Reise zu jeder Jahreszeit unternehmen. Der nördliche Winter ist jedoch Regenzeit in Ecuador und die Beobachtungsbedingungen können sich u.U. schwieriger gestalten als während der trockeneren Zeit im Sommer (Juni - November). Die ersten gefiederten Wintergäste kommen bereits im Oktober an und ziehen spätestens im April wieder ab. Wir bieten diese Reise als Exklusivreise an, d.h. für 1 bis maximal 5 Personen und versuchen, den Aufenthalt in Ecuador nach Ihren speziellen Zeitvorstellungen individuell zu gestalten. Ihre Führerin wird Frau Dr. Heike Brieschke sein, eine erfahrene Ornithologin, die seit 20 Jahren in Ecuador lebt und mit ihrem Mann das Nebelwaldreservat von Mindo Lindo betreibt.

Lesen Sie hier auch einen Kunden-Reisekommentar zu dieser Reise.



Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F=Frühstück, BL=Box Lunch, M=Mittagessen, A=Abendessen


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1. Tag: Ankunft in Quito - Ausflug zum Nationalpark Pasochoa

Falls Ankunft in Quito am Morgen: Empfang am Flughafen und Transfer zur Hostería Sommergarten in Sangolquí. Halbtagestour zum in der Nähe von Sangolqui gelegenen kleinen Nationalpark Pasochoa. Auf dieser Tour machen Sie sich mit den häufigereren Arten des offenen Lebensraums um 2.500 m herum vertraut (wie Ohrflecktaube (Eared Dove), Riesendrossel (Great Thrush), Buntfalke (American Kestrel)), lernen aber auch schon die ersten Bewohner der mittleren Nebelwaldzone kennen wie Andenguan (Andean Guan), die stimmfreudigen aber schwierig zu sehenden Tapaculos, Rotschopfkotinga (Red-crested Cotinga) und mit Glück (es gibt viel Bambusdickicht) die ersten farbenprächtige Bergtangaren (Mountain-Tanagers). Übernachtung in der Hostería Sommergarten, Sangolquí.

Falls Ankunft in Quito am Nachmittag: Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel in Norden von Quito.

(M)/A
Tupfenbartvogel

Tupfenbartvogel


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2. Tag: Yanacocha, Tandayapatal und Bellavista

Im Morgengrauen brechen Sie zum Yanacochareservat auf. Es liegt an den Hängen des Pichinchavulkans bei Quito auf einer Höhe von 3.400 m und bietet eine atemberaubende Aussicht auf das Naturschutzgebiet von Mindo-Nambillo. Ein einfach zu gehender Weg führt stellenweise durch unberührten Primärregenwald, der in dieser Höhe durch dichten Moosbehang seine hohe Luftfeuchtigkeit bekundet. Zum ersten Mal wird Ihnen schwindelig bei so vielen verschiedenen Kolibriarten, die um die Tränken schwirren: der spektakuläre Schwertschnabel (Sword-billed Hummingbird), verschiedene Höschenkolibris (Pufflegs), der ewig „meckernde" Fahlflügel-Andenkolibri (Buff-winged Starfrontlet), um nur einige zu nennen. Fein singende Hakenschnäbel (Flowerpiercer) und groβe bunte Bergtangaren (Mountain-Tanagers) suchen in den Sträuchern und niedrigen Bäumen nach Nahrung. Am frühen Nachmittag fahren Sie die alte Straβe weiter in Richtung Tandayapa und Bellavista. Sie steigen bis auf 1.700 m ab und haben weitere exzellente Beobachtungsmöglichkeiten von gemischten Verbänden bunter Tangaren mit eingestreuten Blatt-, Wald- und Baumspähern (Foliage-gleaners, Treehunters). Zwei Zielarten heute sind auch der prächtig gefärbte Türkishäher (Turquoise Jay) und der stimmfreudige Leistenschnabeltukan (Plate-billed Mountain-toucan).
Übernachtung in Mindo Lindo, Nähe Abfahrt nach Mindo.

F/BL/A

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3. Tag: Paz de las Aves und Mindo Lindo

Heute stehen gleich drei Höhepunkte auf dem Programm: die Balz des Andenfelsenhahns (Andean Cock-of-the-Rock) und mehrere Ameisenpittaarten (Antpittas), die von Angel Paz mit individuellen Namen versehen angelockt werden. Ansonsten sind diese Vögel scheue Bewohner des Unterholzes und nur sehr schwierig zu beobachten. Am Nachmittag widmen Sie sich dann dem Nebelwaldreservat von Mindo Lindo mit seiner phantastischen Vielzahl von Kolibriarten (28), von denen meist nicht weniger als 12 Arten immer an den Trinkgefäβen zu beobachten sind. Highlights sind u.a. der Hyazinthkolibri (Velvet-purple Coronet) und die Grünscheitel-Flaggensylphe (Booted Racket-tail). An die Bananenfutterstelle gehen Andenbartvogel (Red-headed Barbet) und mehrere Tangarenarten. Übernachtung in Mindo Lindo.

F/M/A

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4. Tag: Milpe und Río Silanche

Beide Regionen bestechen durch ihre Anzahl an Chocóendemiten (u.a. Chocó-Trogon (Choco Trogon), Chocótukan (Choco Toucan)) und Arten, die auf Ecuadors Roter Liste (z.B. Rotbrustpitpit (Red-breasted Dacnis)) stehen. Die kaum befahrene Milpe-Straβe führt durch mit lockerem Baumwuchs bestandene Weiden und an Waldrändern entlang. Sie befinden sich auf 1.100 m und haben Gelegenheit, Tieflandtukane und -papageien zu beobachten. Sie achten auf Cayenneweih (Grey-headed Kite) und mit Glück bekommen Sie die nur sehr lokal vorkommende Edwardstangare (Moss-backed Tanager) zu sehen. Am Nachmittag geht es noch weiter hinunter zum Río Silanche auf 500 m. Hier wandern Sie durch einen Tieflandregenwald, der u.a. durch seine Vielzahl von Spechtarten und Trogonen besticht. Ein Aussichtsturm bietet die Möglichkeit, nach gemischten Kleinvogelverbänden oder Greifvögeln in den Baumwipfeln zu suchen.
Übernachtung in Cabañas Heliconias, Río Salazar.

F/M/A
Guayaquilspecht

Guayaquilspecht


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5. Tag: Bosque La Perla

In der Nähe von La Concordia liegt der einzige in dieser Region noch erhaltene Tieflandregenwald auf etwa 300 m. Sie werden sich den ganzen Tag diesem Gebiet widmen und einer zum gröβten Teil völlig anderen Vogelwelt begegnen. Neue Arten sind z.B. Schuppenbauchtaube (Scaled Pigeon), Schwarzbrust-Mangokolibri (Black-throated Mango), Scharlachrückenspecht (Scarlet-backed Woodpecker), Graurücken-Wassertyrann (Masked Water-tyrant) und Amazonas-Mückenfänger (Tropical Gnatcatcher). Die Erfahrung hat gezeigt, dass man die erste Stunde direkt neben dem geparkten Auto verbringt, so viele neue Arten gibt es in nächster Umgebung zu entdecken. Übernachtung in Cabañas Heliconias.

F/A
Blaufußtölpel

Blaufußtölpel


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6. Tag: Chone Seen und La Segua

Heute haben Sie einen längeren Fahrtag Richtung Küste. Dafür erwartet Sie ein weiterer Höhepunkt: die Marschlandschaft um den Fluss Chone herum mit dem kleinem, aber hochkarätigem Naturschutzgebiet La Segua, das zu den im Ramsar-Abkommen beschriebenen „Feuchtschutzgebieten von weltweiter Bedeutung" gehört. Bis jetzt wurden dort über 160 Vogelarten registriert. Wetterbedingt ist es günstiger, nachmittags dort anzukommen, denn dann suchen die meisten Vögel vor der Nachtruhe im Freien noch nach Nahrung. Zielarten dieses Tages sind u.a.: Schneckenweih (Snail Kite) (in massenhafter Anzahl!), Südamerikanische Rohrdommel (Pinnated Bittern), Gelbbrust-Pfeifgans (Fulvous Whistling-duck), Maskenruderente (Masked Duck), der in Ecuador nur sehr seltene Sichler (Glossy Ibis), Schneesichler (White Ibis), Schwarzkopf- (Least Grebe) und Bindentaucher (Pied-billed Grebe), um nur einige zu nennen. Übernachtung in Canoa, Küste.

F/A
Prachtfregattvogel

Prachtfregattvogel


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7. Tag: Camaroneras - La Segua - Mangroven Isla de la Corazon

Frühmorgens auf der Fahrt von Canoa zurück nach La Segua suchen Sie aufgelassene sumpfige Garnelenzuchtbecken (Camaroneras) nach Strandläufern, Watvögeln und Seeschwalben ab. Dies lohnt sich besonders zwischen Oktober und April (Überwinterer aus dem Norden). Danach suchen Sie im Morgenlicht nochmals La Segua nach Arten ab, die Ihnen gestern entgangen sind. Anschlieβend machen Sie eine Mangrovenfahrt zur und durch die Isla del Corazón. Dort erwarten Sie u.a. der Goldwaldsänger (Yellow Warbler) (in der Form des Mangrovensängers) und eine riesige Kolonie von Prachtfregattvögeln (Magnificent Frigatebird). Auβerdem können Sie Ihr Reiherartensortiment um Blau- (Little Blue Heron) und Dreifarbenreiher (Tricoloured Heron) noch erweitern. Danach fahren Sie die Küste entlang Richtung Süden bis nach Puerto Lopez. Übernachtung in Hostería Mandala, Puerto López.

F/A
Blaureiher

Blaureiher


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8. Tag: Nationalpark Machalilla: Rio Ayampe und Quebrada Honda

Heute werden Sie am Vormittag den halbtrockenen Küstenwald kennenlernen. Charakteristische Arten sind u.a. Olivgrauer Würgerling (Plain Antvireo) (einer der wenigen leichter zu sehenden Ameisenvögel), Ruβkappen-Schopftyrann (Sooty-crowned Flycatcher), Küstenzaunkönig (Superciliated Wren) und Tumbesendemiten wie Südlicher Waldschnäppertyrann (Tumbes Pewee) und Saffranzeisig (Saffron Siskin). Nachmittags steigen Sie etwas höher in die Quebrada Honda, wo der Wald feuchter ist. Dort horchen Sie auf Zweibindenbussard (Gray Hawk) und Riesenameisenwürger (Great Antshrike) und halten Ausschau nach Weiβschwanztrogon (Western White-tailed Trogon), Mausdrossel (Plumbeous-backed Thrush), Pünktchenbrust-Zaunkönig (Speckle-breasted Wren) und Strichelsaltator (Streaked Saltator). Übernachtung in Hostería Mandala.

F/A

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9. Tag: Isla de la Plata

Sie fahren auf einem Motorboot zur kleinen, nur 3 km langen und 1 km breiten Insel Isla de la Plata, dem Klein-Galapagos. In dieser sehr trockenen, nur mit xerophytischer Vegetation bedeckten Landschaft gibt es Brutkolonien von drei Tölpelarten: Blaufuβ- (Blue-footed Booby), Rotfuβ- (Red-footed Booby) und Maskentölpel (Nazca Booby). Genau wie auf Galapagos kann man sich den Vögeln nähern, ohne dass diese eine Fluchtreaktion zeigen. Desweiteren sehen Sie Prachtfregattvögel (Magnificent Frigatebird), Rotschnabel-Tropikvogel (Red-billed Tropicbird), eine endemische Unterart der Langschwanz-Spottdrossel (Long-tailed Mockingbird) sowie Kurzschwanzelfe (Short-tailed Woodstar) und Schwarzbrust-Ammerfink (Collared Warbling-Finch). Auf der Überfahrt sieht man ab und zu Dunklen (Sooty Shearwater) und Audubon-Sturmtaucher (Audubon Shearwater). Dies wird der Tag mit den wenigsten neuen Arten sein, dafür aber einmalige! Übernachtung in Hostería Mandala.

F/M/A

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10. Tag: Küste - Pacoche Reservat - Río Palenque

Auf Ihrer langen Fahrt Richtung Nordwesten suchen Sie die Stromleitungen nach Greifvögeln ab: der kleine Perlaar (Pearl Kite), der imposante Wüstenbussard (Harris's Hawk) und manchmal sogar der vertraute Wanderfalke (Peregrine Falcon) lassen sich entdecken. Schlieβlich machen Sie Halt in dem kleinen, in der Nähe von Manta liegendem Reservat Pacoche. Eigentlich dem Schutz des Mantelbrüllaffen (Alouatta palliata) gewidmet, bietet es jedoch in dieser halbwüstenartigen Küstenlandschaft über 200 Vogelarten ein Refugium. Sie machen sich auf die Suche nach Rotkopfguan (Red-headed Chachalaca), Veilchentrogon (Northern Violaceous Trogon) und Blauscheitelmotmot (Blue-crowned Motmot), um nur einige zu nennen. Übernachtung in der wissenschaftlichen Forschungsstation Río Palenque.

F/A
Inkablaurabe

Inkablaurabe


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11. Tag: Río Palenque

Der feuchte Tieflandregenwald von Río Palenque ist völlig umgeben von riesigen Monokulturen wie Bananen- und afrikanischen Ölpalmplantagen. In diesem mittelgroβen Reservat von knapp 90 ha Wald treffen sich Chocó- und Tumbesendemiten. Es weist die höchste Anzahl von Vogelarten im westlichen Ecuador auf, von denen allerdings etliche seit vielen Jahren nicht mehr angetroffen werden. Sie werden sich den ganzen Tag auf den Pfaden im dichten Wald bewegen. Zielarten sind u.a.: Jungfern- (Collared Trogon) und Schwarzschwanztrogon (Ecuadorian Trogon), Plattschnabel- (Broad-billed Motmot) und Zimtbrustmotmot (Rufous Motmot), Weiβnacken-Bartvogel (Orange-fronted Barbet), Bartstreifzaunkönig (Whiskered Wren). Schwieriger zu sehen sind Rotrücken-Sensenschnabel (Red-billed Scythebill), Faulvögel (Puffbirds) und Ameisenvögel (Antbirds) (z.B. Schwarzkopf-Ameisendrossel (Black-headed Antthrush)). Übernachtung in Río Palenque.

F/M/A
Schneckenweih

Schneckenweih


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12. Tag: Río Palenque - Sangolquí

Bis zum frühen Nachmittag gehen Sie nochmals die Waldwege ab und suchen auch im zur Straβe liegenden, offeneren Bereich des Reservats. Am Übergang zwischen beiden Lebensräumen besteht die Möglichkeit, verschiedene Spechtarten (Woodpeckers) und Baumsteiger (Woodcreepers) zu entdecken sowie - mit Glück - Rotschwanz-Glanzvogel (Rufous-tailed Jacamar) und Ockerattilatyrann (Ochraceous Attila), auβerdem verschiedene Schattenkolibriarten (Hermits). Im Wald sieht man generell nie soviele Arten wie im Randbereich oder in offeneren Gebieten. Allerdings hat man es dann auch mit ganz speziellen, nur im Wald vorzufindenden Arten zu tun. Am Nachmittag fahren Sie zum Übernachten nach Sangolquí. Übernachtung in Hostería Sommergarten, Sangolquí.

F/M/A

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13. Tag: Páramo de Papallacta - Guango Lodge - Hakuna Matata

Der heutige Tag wird Ihnen viele neue Arten bescheren, da Sie zum ersten Mal die kontinentale Wasserscheide überschreiten und gleichzeitig drei sehr unterschiedliche Lebensräume aufsuchen werden. Frühmorgens geht's hinauf auf den auf 4.050 m hoch liegenden Pass von Papallacta Richtung Osten. Am Rande des Reservats Cayambe-Coca wandern Sie auf einer Parkstraβe durch den feuchten hochandinen Páramo auf der Suche nach Vogelarten, die sich an diese Höhe angepasst haben: Punabussard (Puna Hawk), Kurzschnabel- (Bar-winged Cinclodes) und Schuppenbrust-Uferwipper (Stout-billed Cinclodes), Weiβstrichelcanastero (Many-striped Canastero), Weiβkinn-Distelschwanz (White-chinned Thistletail), mehrere Hochlandtyrannen sowie - mit Glück - Schwarzkopf-Glanzschwänzchen (Blue-mantled Thornbill) und Ecuador-Andenkolibri (Ecuadorian Hillstar). Danach fahren Sie ein kurzes Stück weiter runter und machen Halt vor einem Polylepis-Wäldchen, um nach Riesenspitzschnabel (Giant Conebill) und Stolzmanntangare (Black-backed Bush-tanager) Ausschau zu halten. Ihr nächster Halt ist die Guango-Lodge, auf 2.700 m Höhe. Hier erwartet Sie ein wahrer „Kolibri-Cocktail" von etwa mindestens 10 Arten. Auf der Weiterfahrt Richtung Süden suchen Sie die Gebirgsbäche nach Sturzbachente (Torrent Duck) und Weiβkopf-Wasseramsel (White-capped Dipper) ab. Je weiter Sie an Höhe verlieren, umso gröβer wird die Zahl an neuen - weil nur im östlichen Tiefland vorkommenden - Arten. Übernachtung in Hakuna Matata, Archidona.

F/A
Zimtbrustmotmot

Zimtbrustmotmot


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14. Tag: In und um Hakuna Matata

Das private Reservat mit baumbestandenen Weiden, Sekundär- und Primärwald liegt zwischen 600 und 850 Metern. Heute erkunden Sie alle dort zu findenden Lebensräume. Neue Arten werden Sie vor allen Dingen innerhalb der Papageien, Tukane und der farbenfrohen Tangaren finden. Ein Juwel darunter ist ohne Zweifel die Siebenfarbentangare (Paradise Tanager). Auffällig durch lautes Geschrei, aber auch durch ihre groβen Hängenester, sind die Stärlinge, u.a. Gelbbürzelkassike (Yellow-rumped Cacique), Krähen- (Crested Oropendula) und Breithaubenstärling (Russet-backed Oropendula). Übernachtung in Hakuna Matata.

F/M/A
Rotstirntangare

Rotstirntangare


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15. Tag: Río Arajuno - Tena - Cordillera de Guacamayos - San Isidro

Im Dunkeln machen Sie sich auf zum Río Arajuno (400 m N.N.), um eine etwa 1-stündige Bootstour zu unternehmen. Zielarten am frühen Morgen sind dabei Gelbkehlkarakara (Black Caracara), Riesentagschläfer (Great Potoo), Amazonasfischer (Amazon Kingfisher), Schwalbenfaulvogel (Swallow-tailed Puffbird), Schuppenolivtyrann (Mottle-backed Elaenia), Weiβbrauentyrann (Drab Water-tyrant) und Maskentangare (Masked Crimson Tanager). Auf dem Weg zurück nach Hakuna Matata schauen Sie unterwegs bis nach Tena noch nach neuen Arten. Nach einem späten Frühstück brechen Sie wieder Richtung Nordwesten zur Cordillera de Guacamayos auf. Auf etwa 2.500 m gehen Sie auf einem Pfad inmitten üppiger Nebelwaldvegetation. Sie können auf Laucharassari (Chestnut-tipped Toucanet), Südlichen Perlstachelschwanz (Pearled Treerunner), Streifenbaumspäher (Flammulated Treehunter), Rostkappen-Todityrann (Rufous-crowned Tody-Flycatcher) und Graukronen-Schnäppertyrann (Handsome Flycatcher) hoffen, um nur einige zu nennen. Am späten Nachmittag treffen Sie dann in San Isidro (2.200 m N.N.) ein, einer der bekanntesten Vogelbeobachtungs-Lodges im subtropischen Osten. Abends haben Sie die Möglichkeit, die wissenschaftlich noch nicht beschriebene „San Isidro-Eule" zu sehen. Übernachtung in San Isidro, Cosanga.

F/A
Urutau-Tagschläfer

Urutau-Tagschläfer


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16. Tag: San Isidro - Sangolquí

Bis zum frühen Nachmittag erkunden Sie das private Reservat von San Isidro und seine unmittelbare Umgebung. Vor dem Frühstück gibt es die Gelegenheit, Weiβbauch- (White-bellied Antpitta) und Südliche Schmuck-Ameisenpitta (Peruvian Antpitta) beim Anfüttern zu beobachten. Weitere Zielarten: Bronzeandenkolibri (Bronzy Inca), Olivrücken-Baumsteiger (Olive-backed Woodcreeper), Andenschopftyrann (Pale-edged Flycatcher), Grünhäher (Inca Jay), Goldscheitel-Waldsänger (Russet-crowned Warbler), Silberhakenschnabel (Bluish Flowerpiercer) und Gelbkopftangare (Saffron-crowned Tanager). Nachmittags Weiterfahrt nach Sangolquí. Übernachtung in Hosteria Sommergarten.

F/M/A
Blutbürzelarassari

Blutbürzelarassari


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17. Tag: Antizana

In der Nähe der Eisgiganten Antizana (5.758 m N.N.) und Cotopaxi (5.897 m N.N.) besuchen Sie den eher trockenen Páramo des Antizana-Reservats. Sie bewegen sich hauptsächlich auf einer Hochebene von etwa 4.000 m. Hier haben Sie die Chance, zwei der seltensten Vogelarten Ecuadors zu sehen: den majestätischen Andenkondor (Andean Condor) und den Schwarzzügelibis (Black-faced Ibis). Weitere Zielarten sind: Agula (Black-chested Buzzard-Eagle), Streifenkarakara (Carunculated Caracara), Andenkiebitz (Andean Lapwing), Weiβbugtäubchen (Black-winged Ground-dove), Schwarzschnabel-Hakentyrann (Black-billed Shrike-tyrant) und Weiβbrauen-Grundtyrann (Páramo Ground-tyrant). Die Mica-Lagune suchen Sie nach dem seltenen Inkataucher (Silvery Grebe), Andenente (Andean Teal) und Schwarzkopf-Ruderente (Andean Ruddy-duck) ab. Übernachtung in Hosteria Sommergarten.

F/BL/A

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18. Tag: Rückreise

Transfer zum Flughafen und Ende einer Reise durch das Vogelparadies Nordecuadors.

F

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