Ecuador Discover
abschluss

Auf der "Spondylus-Route", 8/12 Tage

von Quito über den Bergnebelwald zur Pazifikküste nach Pedernales und weiter bis Guayaquil



Buchungsnummer: ECU-0-65

Wir bieten als einziger Reiseveranstalter für Ecuador die Möglichkeit, individuell (schon ab 2 Personen) die „Straße der Kolibris" durch den an Schmetterlingen, Kolibris, Orchideen und Bromelien reichen Bergnebelwald mit der neu erbauten Straße von La Concordia nach Pedernales und weiter mit der faszinierenden neu erbauten Pazifik-Küstenstraße (Spondylusroute) zu verbinden. Sie kommen dabei in den tropischen Küstenwald und nach der Überquerung des Äquators in den tropischen Trockenwald (grünbauchige Kapokbäume und hellgraue Palo Santo-Bäume). Unterwegs sehen Sie herrliche Landschaften, Inseln, Sandstrände, kleine Fischerorte, Märkte, Plantagen und eine besondere Fauna: Delfine, Buckelwale (Juni bis September), Fregattvögel und auf der Insel Isla de la Plata eine den Galápagosinseln ähnliche Flora und Fauna. Unterwegs kommen Sie in Kontakt mit der freundlichen Bevölkerung, die ökologisch Kakao, Bananen, Kaffee und tropische Früchte anbaut oder sich dem Fischfang widmet. Als Naturfreund haben Sie bei uns die Möglichkeit, ihrem Hobby nachzugehen, zu wandern, fotografieren und zu filmen und Tiere zu beobachten. Lassen Sie uns Ihre Prioritäten wissen, wir freuen uns darauf auf sie einzugehen (u.a. Vogelbeobachtung, Orchideen, Bromelien, Kakteen).

Die Spondylus-Muschel wurde während der prähispanischen Zeit zur Herstellung von Schmuck und zeremoniellen Gegenständen verwendet und wurde bei archäologischen Ausgrabungen weit über die Grenzen Ecuadors hinaus gefunden; sie hat somit für beide Länder große kulturelle Bedeutung. Wahlweise können Sie die Spondylusroute auch in umgekehrter Reihenfolge bereisen, so dass Sie in Guayaquil starten und in Quito enden (siehe hier).

Diese Tour lässt sich optimal mit dem Baustein „Andenexpress" ergänzen, indem Sie nach der Küstentour auf der „Allee der Vulkane" über Cuenca - Ingapirca - Teufelsnase (Andenzug) - Riobamba nach Quito fahren und somit eine weitere faszinierende Landschaftsform kennenlernen. Weitere ergänzende Bausteine bieten wir Ihnen mit dem Besuch der Galapagos-Inseln, des Unbekannten Nordens, des Urwalds oder des Südens (versteinerter Wald Puyango, Vilcabamba) oder einer der Nachbarländer Peru, Kolumbien, Costa Rica oder Panama an.

Hinweis:

Der Baustein „Auf der Spondylus-Route" kann als 12- oder 8-tägige Tour gebucht werden. Bei einer Kombination mit einem weiteren Baustein ist je nach Baustein eine Zwischenübernachtung in Guayaquil oder Quito nötig. Sollten Sie einen kürzeren Zeitraum mit Küstenerlebnis wünschen, so bieten wir Ihnen den Baustein „Pazifikküste 4-5-Tage" an, wobei Sie von Guayaquil aus die faszinierende Fregattvogelinsel im Golf von Guayaquil mit Delphinbeobachtung und die Insel Isla de la Plata im Nationalpark Machalilla besuchen.

Brüllaffe

Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen


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1. Tag: Quito/Sangolquí - Äquatordenkmal - Pululahua Krater - Bergnebelwald - Bellavista

Morgens fahren Sie in Richtung Nordwesten und besuchen das Äquatordenkmal "Mitad del Mundo", das ca. 20 km nördlich von Quito liegt, mit dem ethnologischen Museum, das einen guten Einblick in die verschiedenen Ethnien und Kultur des Landes vermittelt. Dann fahren Sie zum Krater Pululahua, um auf den Kratergrund zu sehen, wo Landwirtschaft betrieben wird. Dann fahren Sie durch einen faszinierenden Bergnebelwald zur Ökolodge Bellavista (2.200 m), wo Sie rustikal gemütlich übernachten.

Fahrtzeit 4 Std., Besichtigungen 2 Std., Wanderung 1 Std., Strecke 90 km.

A
Bergnebelwald bei Bellavista

Bergnebelwald bei Bellavista


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2. Tag: Vom Bergnebelwald Bellavista (2.200 m) zum subtropischen Mindo (1.300 m)

Die Lodge liegt im privat geschützten Bergnebelwald, umgeben von Futterstellen, die bis zu 17 verschiedene Kolibri-Arten anziehen. An klaren Tagen können Sie vom "Turm" der Lodge aus die umliegenden Vulkane mit einer Höhe von über 5.000 m betrachten. Morgens beobachten Sie auf dem Netz von 7 km beschilderten Pfaden die Flora und Fauna (330 verschiedenen Vogelarten wurden spezifiziert). Nach dem Mittagessen fahren Sie durch den eindrucksvollen Bergnebelwald nach Mindo, einem kleinen Ort, der in einem subtropischen Talkessel auf 1.300 m ü.d.M. liegt, der vom Naturschutzgebiet Mindo-Nambillo umgeben wird. Dort besuchen Sie eine Schmetterlingsfarm, in der man 25 schöne Arten sehen kann wie den Morpho und Caligo. Die Freiflughalle ahmt natürlichen Wald mit Bächen, Mineralsenken und zahlreichen Blütenpflanzen nach. Die Bergnebelwälder um Mindo herum bieten eine große Biodiversität. So gibt es ca. 400 verschiedene Orchideen- und 300 Schmetterlingsarten, zahlreiche Säugetiere und eine Vielzahl an Vögeln, wie den sonst seltenen Roten Felshahn und ins besonders viele Kolibriarten. Übernachtung in Mindo in der Pension Mindo Real.

Fahrtzeit 1,5 Std., Besichtigungen 2 Std., Wanderung 3 Std., Strecke 20 km.

F/M
Bromelien

Bromelien


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3. Tag: Von Mindo (1.300 m) nach Mindo Lindo (1.500 m)

Vor Ort haben Sie die Möglichkeit, an einer geführten Tour teilzunehmen, um den Roten Felshahn (Rupicola peruviana) bei der Balz zu beobachten (nicht eingeschlossen, wetter- und jahreszeitabhängig; vor Ort buchbar). Dazu brechen Sie schon in der Nacht auf und kommen zum Frühstück zur Pension zurück. Morgens wandern Sie zum Nambillo Wasserfall und beobachten Flora und Fauna. Danach fahren Sie aus dem Talkessel heraus und erreichen nach ca. 30 Minuten die Kolibrifarm Mindo Lindo, die von dem im Umweltschutz engagierten Ehepaar Dr. Heike Brieschke und Pedro Peñafiel geleitet wird. In Mindo Lindo werden Sie in familiärer Atmosphäre vieles über den Bergnebelwald und die Kolibris erfahren. An den Futterstellen am Gebäude halten sich je nach Jahreszeit bis zu 20 verschiedene Arten von Kolibris auf, aber auch Manakins, Tanager und Tukane sind zu beobachten. Der Tag ist Naturbeobachtungen gewidmet. Übernachtung in Mindo Lindo.

Fahrtzeit 1 Std., Besichtigungen 3 Std., Wanderung 2 Std., Strecke 10 km.

F/A
Kolibri

Kolibri


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4. Tag: Mindo Lindo - Río Silanche - Río Salazar

Nach dem Frühstück fahren Sie auf der „Straße der Kolibris" durch den Bergnebelwald in tiefere Lagen und biegen vor Puerto Quito zum Silanche-Fluß ab. Hier auf ca. 220 m ü.d.M. herrscht tropisches Klima vor. Auf einem Seitenweg kommen Sie an verschiedenen Fincas vorbei. Hier wird die Chonta-Palme angebaut, aus der das Palmenherz oder Palmito gewonnen wird (essbares Mark des jungen Triebes am oberen Palmenende), wie auch Kakao, Pfeffer, Borojo, Achotillo. Sie werden mit verschiedenen Pflanzen und Bäumen vertraut gemacht. Über den Silanche-Fluss hinweg besuchen Sie das gleichnamige Dorf, das hauptsächlich von der schwarzen Bevölkerung bewohnt wird, die von der Landwirtschaft lebt. Das klare Wasser des Flusses lädt zum Baden ein. Eine Urwaldwanderung eröffnet den Blick auf verschiedene Pflanzen und Vögel wegen seines Vogelreichtums und der artenreichen Flora und Fauna ein Geheimtipp. Danach fahren Sie zu den Cabañas Heliconia am Río Salazar. Abendessen und Übernachtung.

Fahrtzeit 3 Std., Besichtigungen 2, Wanderung 2 Std., Strecke 80 km.

F/A
Río Silanche

Río Silanche


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5. Tag: Tropenurwald La Perla und Wasserfall Shishink

Nach dem Frühstück fahren Sie nur 15 Minuten zum Urwaldreservat "La Perla", das Sie mit einem einheimischen Naturführer besuchen. Neben jahrhundertealten Kapokbäumen (bis zu 45 m hoch und mit 30 m Stammumfang) werden Sie mit anderen endemischen Bäumen wie Sangre de Toro, Moral, Erythrina und Chinin sowie verschiedenen Palmenarten, Helikonien, Gingergewächsen und diversen Medizin-Pflanzen vertraut gemacht. Mit etwas Glück können Sie Affen, Frösche, Schlangen und tropische Vögel beobachten. Hier fühlt man sich tief in den Urwald versetzt - und das nur wenige Meter von der asphaltierten Hauptstraße entfernt! Nach einer Wanderung fahren Sie zu den Cabañas Heliconia zurück und besuchen nach einer Siesta den Wasserfall von Shishink, der zum erfrischenden Bad einlädt. In tropischer Umgebung gibt es Vögel und Schmetterlinge zu beobachten und tropische Blüten zu bestaunen. Abendessen und Übernachtung in den Cabañas Heliconia.

Fahrtzeit 2 Std., Besichtigungen 3, Wanderung 3 Std., Strecke 40 km.

F/A

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6. Tag: Fahrt zur Pazifikküste und Äquatorüberquerung

Vom Río Salazar aus geht es heute auf einer erst 2011 gebauten Straße vorbei an Ölpalmplantagen auf hügeligem Gelände nach Pedernales und von dort Richtung Süden. Wenige Kilometer nach Pedernales überqueren Sie den Äquator. Von hier aus startete auch der berühmte französische Wissenschaftler Charles Marie de la Condamine im Jahr 1736 seine beschwerliche Expedition, um den Äquator zu vermessen. Danach erreichen Sie die Finca Il Peperoncino, die an einem Trockenwald südlich des Äquators liegt. Auf der Farm, die von einem italienisch-ecuadorianischem Paar geleitet wird, gibt es archäologische Funde aus der Jama-Coaque-Kultur (355 v. Chr.); es handelt sich dabei um Schmelzöfen aus Lehm, die sich in nächster Nähe des Farmgebäudes befinden. Die Finca widmet sich dem organischen Anbau von Kakao und verschiedenen tropischen Früchten. Sie besichtigen die Farm und erfahren einiges über den ökologischen Anbau und haben Gelegenheit Flora und Fauna zu beobachten. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Ausritt (Pferd 15 USD p.P. + 15 USD für Begleitperson; einheimischer Montubio- Holzsattel). Abendessen und Übernachtung.

Fahrtzeit 3,5 Std., Besichtigungen 2 Std., Wanderung 1,5 Std., Strecke 120 km.

F/A
Schmelzofen aus Lehm

Schmelzofen aus Lehm


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7. Tag: Entlang der Pazifikküste über Tasaste nach Canoa

Nach dem Frühstück und einer weiteren Besichtigung des Trockenwaldes fahren Sie auf der „Spondylus-Route" nach Süden und halten schon nach wenigen Kilometern am Strand von Tasaste, wo der warme Pazifik zum Baden einlädt. Unter schattenspendenden Palmdach kann man ein Ceviche oder anderes Fischgericht genießen. Zeit zum Relaxen. Nachmittags fahren Sie weiter nach Canoa, einem Fischerdorf, das für Surfen, Paragliding und Backpackers bekannt wurde. Etwas außerhalb des Trubels wohnen Sie in der Hostería La Vista.

Fahrtzeit 2,5 Std., Baden 2 Std., Strandwanderung 1 Std., Strecke 90 km.

F/A
Strand Los Frailes

Strand Los Frailes


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8. Tag: Fregattvogel -Insel Isla Corazón und Feuchtgebiet La Segua

Morgens fahren Sie ca. 20 Minuten bis zur Bootsanlegestelle bei San Vicente und mit dem Boot ca. 20 Minuten zur Fregattvogelinsel Isla Corazón. Sie liegt in der Bucht Bahía de Caráquez, die durch den Río Chone gebildet wird und bietet mit einem beachtlichen Mangrovenwald Fregattvögeln und Wasservögeln Unterschlupf. Mit einem angemessenen Abstand zur Insel können Sie die Fregattvögel bei ihren Flugmanövern beobachten. In der Zeit von Mai bis September sind die Männchen in Balz und fallen durch einen großen Luftballon ähnlichem aufgeblasenen Kehlsack auf, nach Weibchen Ausschau haltend. Aber auch in den anderen Monaten sind diese Luftpiraten bei der Aufzucht ihrer Brut aktiv. Der Mangrovenwald bietet den einheimischen Fischern die Möglichkeit, Krebsen zu finden und zu fischen. Danach besuchen Sie auf einem gut begehbaren Holzpfad den Mangrovenwald und werden mit den verschiedenen Mangrovenarten und deren Bedeutung für die Fauna und die Menschen vertraut gemacht. Anschließend fahren Sie an der Bucht von Bahía entlang zum Sumpfgebiet Humedal La Segua; es wird durch den Zusammenfluss des Río Chone mit dem Río Carrizal gebildet. Nach dem Mittagessen in einem örtlichen Restaurant wandern Sie auf einem Pfad vorbei an mehreren Lagunen, einem Paradies für Vogelliebhaber zu einem Aussichtsturm. Pfeifenten, Blaureiher, Wasserhühner, Schneckenweihen und Störche können beobachtet werden. Anschließend unternehmen Sie auf dem mit Wasserhyazinthen bewachsenen See eine Bootsfahrt mit dem Paddelboot, um weitere Vogelbeobachtungen anzustellen. In der Regel sind tausende von borealen Zugvögeln zu beobachten. Danach geht es zurück nach Canoa. Übernachtung.

Fahrtzeit 2 Std., Bootsfahrten/Beobachtungen 3 Std., Wanderungen 2 Std., Strecke 90 km.

F/M
Fregattvogel

Fregattvogel


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9. Tag: Canoa - Bahía de Caráquez - Halbtrockenwald

Morgens fahren Sie über die neue Brücke, die San Vicente mit Bahía de Caraquez verbindet und besuchen den lokalen Markt. Danach geht es zum Fischerort La Crucita. Mittagessen in einem örtlichen einfachen Fischrestaurant (z.B. La Gadua) mit köstlichen Fischgerichten. Danach fahren Sie auf eine Anhöhe vom Ort (Villas Balsamaragua), wo sich ein Panoramablick über die Küste bietet. Danach geht es auf der Spondylusroute über Manta in den halbtrockenen („semi-seco") Küstenbergwald, in dem das Privatschutzgebiet Pacoche mit 10 ha liegt. Hier sind Brüllaffen und 200 Vogelarten zu Hause. Das Reservat gehört zu einem Schutzgebiet von insgesamt 13.445 ha Küstenwald. Nach Ankunft haben Sie die Möglichkeit, die Flora und Fauna und mit etwas Glück Brüllaffen zu beobachten. Übernachtung.

Fahrtzeit 2 Std., Besichtigung 2 Std., Wanderungen 1 Std., Strecke 80 km.

F/M
Brüllaffe

Brüllaffe


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10. Tag: Pacoche - Nationalpark Machalilla: Agua Blanca - Puerto López

Morgens haben Sie nochmals die Gelegenheit, direkt um die Pacoche Lodge herum die Flora und Fauna beim Erwachen des Tages zu entdecken. Nach dem Frühstück fahren Sie die neu erbaute Küstenstraße (Spondylusroute) entlang nach Puerto Cayo. Wie wär's mit einem Badestopp? Nach einem Mittagessen in einem örtlichen Restaurant fahren Sie weiter zum Nationalpark Machalilla, der sowohl das Festland mit Trocken-, Halbtrocken- und Bergnebelwald umfasst wie auch die vorgelagerten Inseln Salango und Isla de la Plata, bekannt als „Klein-Galápagos. Diese Strecke ab Puerto Cayo zählt zu den szenenreichsten Küstenabschnitten, da die Straße bis an den Pazifik herunterführt und dann die Ausläufer der Küstenkordillere hinauf mit spektakulären Aussichten. Im Nationalpark Machalilla biegen Sie nach Agua Blanca ab und besuchen das archäologische Museum, umgeben von tropischem Trockenwald; es weist Funde aus der Mantakultur auf, die zu einer der ältesten Südamerikas zählt. In der Umgebung gibt es Leguane und Vögel zu beobachten wie den endemischen Weissschwanzhäher und die Motmot-Sägeracke. Mitten im Wald, nur ca. 15 Minuten von Agua Blanca entfernt, liegt eine schwefelhaltige Lagune, die heilsam erfrischend ist. Auf Ihrer Wanderung kommen Sie auch zu einer rudimentären archäologischen Ausgrabungsstätte von Tempeln und Begräbnisstätten aus der Manteño-Kultur. Danach besuchen Sie, wenn es die Zeit zulässt, den Strand Los Frailes. Von hier sind es ca. 15 km bis nach Puerto Lopez. Übernachtung in der Mandala-Lodge.

Fahrtzeit 2 Std., Besichtigung 2 Std., Wanderung 2 Std., Strecke 80 km

F/A

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11. Tag: Bootsausflug - Isla de la Plata "Klein-Galapagos"

Heute unternehmen Sie einen Bootsausflug zur Isla de la Plata. Der Name Isla de la Plata "Silberinsel" wird aus einer Legende abgeleitet: Man vermutet, dass Sir Francis Drake hier einen Schatz vergraben hat. Diese Insel liegt ca. 32 km vom Festland entfernt und wird wegen der dort vorkommenden Tiere auch „Klein-Galapagos" genannt. Auf dem Ganztagesausflug erhalten Sie eine, den Galapagos-Inseln ähnliche Erfahrung, was Flora, Fauna und Landschaft betrifft. Mit etwas Glück können Sie bei der 1,5 bis 2-stündigen Überfahrt von Puerto Lopez zur Isla de la Plata Buckelwale in den Monaten Juni bis Ende September und Delfine das ganze Jahr über beobachten. Auf der Isla de la Plata werden Sie verschiedene endemische Vögel wie Blaufuß-Nazca- und Rotfußtölpel, Tropic-Vögel und Fregattvögel, Pelikane Spottdrosseln sowie diverse Zugvögel entdecken, unter denen die Albatrosse die Größten sind. Die endemische Flora besteht aus verschiedenen Kakteenarten, Cordia Lutea-Sträuchern, Palo- Santobäumen (Räucherholz) und Kapokbäumen. Auf der Insel können Sie zwischen Wanderungen unterschiedlicher Länge wählen. Auch lange Spaziergänge von bis zu  3 Stunden, wo Seevögel beobachtet werden können sind möglich, aber nur unter der Begleitung des lokalen Naturführers. In der Umgebung der Insel befinden sich zahlreiche Riffe, die vorzügliche Tauch- und Schnorchelplätze darstellen. Das Schwimmen im transparenten Wasser, umgeben von tropischen Fischen und vielleicht in Reichweite von Seelöwen, ist ein weiterer Höhepunkt.

Bootsfahrt 3 Std., Wanderung 3-4 Std., Schwimmen/Schnorcheln 0,5 Std.

Wenn Sie auf weitere Naturbeobachtungen in Puerto Lopez Wert legen (Whalewatching), so empfehlen wir Ihnen, eine weitere Übernachtung in Pto. Lopez (nicht eingeschlossen) einzulegen.

F/A
Buckelwal vor der Isla de la Plata

Buckelwal vor der Isla de la Plata


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12. Tag: Puerto López - Hafenstadt Guayaquil

Jeden Tag ab ca. 07.00h können Sie am Strand von Puerto Lopez den lokalen Fischmarkt erleben, wenn die Fischer mit ihrem Fang an Land kommen. An Frühstücks-Ständen werden Ceviche (marinierter Fisch), gebratener Fisch, Hühnersuppen und Getränke angeboten. Frauen entschuppen geschickt Fische. Fregattvögel, Pelikane, Schwarzhalsgeier und Hunde verfolgten jede Bewegung der Fische, um einen Fisch oder dessen Innereien zu ergattern. Nach dem Frühstück fahren Sie über Jipijapa, wo der berühmte Panamahut hergestellt wird, nach Guayaquil und besuchen, wenn es die Zeit erlaubt, das historische Zentrum mit der Plaza Bolivar, dem Leguanpark, dem Malecón (Uferpromenade) und dem renovierten Stadtviertel Santa Anna. Transfer zum Flughafen. Ende der Leistungen.

F
Fischer in Puerto López

Fischer in Puerto López


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