Ecuador Discover
abschluss

Höhepunkte Perus und Ecuadors mit Galapagos, 21 Tage

mit 5-tägiger Galapagoskreuzfahrt auf dem Katamaran Queen of Galapagos



Buchungsnummer: PER-ANA-02

Highlights:

  • Lima ("Stadt der Könige"), Cuzco ("Perle Perus")
  • Inkafestung Sacsayhuaman
  • Mit der Schmalspurbahn zum Machu Picchu
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Pahuma Orchideen Reservat
  • Kolibrifarm Mindo Lindo (20 verschiedene Arten), Schmetterlingsfarm
  • Epiphytenreicher Bergnebelwald
  • 5-tägige Galápagos Kreuzfahrt





Die Reise führt zuerst nach Lima, der "Stadt der Könige". Danach fliegen Sie nach Cuzco, der ehemaligen Hauptstadt des Inka-Reiches. Höhepunkte sind die prächtige, koloniale Altstadt, die Inka-Festungen und -Tempel, der Indio-Markt von Pisac, die Inka-Festungen Pisac und Ollantaytambo wie auch der Aufenthalt im lieblichen "Heiligen Tal der Inka". Absoluter Höhepunkt in Peru ist der 2-tägige Besuch von Machu Picchu, der "Verlorenen Stadt". Dann fahren Sie auf szenenreicher Strecke in das Hochland, das Altiplano zum Titicacasee und besuchen die "Schwimmenden Inseln" der Uros und die Grabtürme von Sillustani. Danach fliegen Sie weiter nach Quito/Ecuador.

In Ecuador besuchen Sie zunächst den Bergnebelwald in der Westkordillere der Anden, wo Sie in einer Lodge wohnen und eine atemberaubend schöne Vegetation mit vielen Orchideen, Bromelien, Farnen und vor allem eine bunte Welt von Kolibris und Schmetterlingen entdecken. Danach lernen Sie die Subtropen kennen, wo eine besondere endemische Vegetation sowie romantische Wasserfälle und Flüsse Sie erwarten. Auf Wanderungen haben Sie genügend Zeit, um Naturbeobachtungen anzustellen, zu fotografiern oder zu filmen und in Kontakt mit der Bevölkerung zu kommen. SFR unterstützt in Ecuador verschiedene Stiftungen, die sich durch ihr umweltfreundliches Verhalten und nachhaltigen Tourismus auszeichnen. Sie haben Gelegenheit, diese Projekte kennenzulernen.

Dann fliegen Sie zu den Galapagos-Inseln, wo Sie auf einer 5-tägigen Kreuzfahrt unter der Leitung eines fachkundigen Naturführers die artspezifische Flora und Fauna erleben. Neben den "drusenköpfigen" Landleguanen und Meerechsen bietet das Archipel noch zahlreiche andere Attraktionen: zentnerschwere Riesenschildkröten, eine bizarre Lavalandschaft, wüstenhafte Küstenvegetation, immergrüne "Sonnenblumen"-Wälder, Zehntausende  Seevögeln, Seelöwen, Pinguine und eine bunte Unterwasserwelt.


Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen, VP=Vollpension



1. Tag: Deutschland - Madrid - Lima

Flug von Deutschland mit Iberia via Madrid nach Lima, der Hauptstadt Perus an der Pazifikküste. Ankunft in Lima. Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel.


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2. Tag: Lima Stadttour

Halbtägiger Ausflug: morgens Besichtigung der "Stadt der Könige". Sie besuchen zuerst den historischen Stadtteil mit den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten wie Plaza de Armas, den Hauptplatz, die Kathedrale, den Palacio Torre Tagle (nur von außen zu besichtigen), einen maurisch-andalusisch anmutenden Palast, wo heute das Auswärtige Amt untergebracht ist, mit den schönsten geschnitzten Holzbalkonen. Anschließend besuchen Sie das Anthropologisch-Archäologische Museum, wo Sie bereits einen kleinen Einblick in die vielseitige Geschichte des Landes erhalten. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung Übernachtung im Hotel.

F/M
Plaza de Armas, Lima

Plaza de Armas, Lima


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3. Tag: Lima – Cuzco: Stadttour

Transfer zum Flughafen und Flug von Lima nach Cuzco. Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel. Nachmittags Stadtbesichtigung. Das koloniale Cuzco wurde von den Spaniern auf den Mauerresten von Tempeln und Palästen des Inka-Imperiums errichtet und ist mit seinen prunkvollen Kirchen und Häusern sowie mit der auf Schritt und Tritt noch spürbaren Inka-Vergangenheit die "Perle" Perus. Dann verlassen Sie Cuzco und fahren hinauf zur Inkafestung Sacsayhuaman, auf einem Bergsporn etwa 200 m über der Stadt gelegen. Drei parallel verlaufende Zickzackmauern, aus gigantischen Monolithsteinen von bis zu 130 Tonnen mit äußerster Präzision zusammengefügt (ohne Mörtel!), wurden laut Garcilaso de la Vega von rund 30.000 Indios in siebzig Jahren erbaut. Danach besuchen Sie die Inkafestung Puca Pucara. Anschließend fahren Sie zurück nach Cuzco und besuchen unterwegs das Felslabyrinth von Kenko, in dem Totenriten zelebriert wurden. Übernachtung im Hotel.

F/M
Inkafestung Sacsayhuaman

Inkafestung Sacsayhuaman


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4. Tag: Heiliges Urubamba-Tal: Pisac-Markt und Festung Ollantaytambo

Fahrt in das Heilige Urubamba-Tal. Sie besuchen das kleine Städtchen Pisac, das als eine der größten peruanischen Ansiedlungen aus präkolumbischer Zeit gilt. Über dem Ort kleben an steilen Hängen die Feldbauterrassen der Inka. Hier wird jeweils sonntags und donnerstags ein farbenfroher Indio-Markt abgehalten, zu dem die indigenen Stämme aus der Umgebung kommen. Danach besuchen Sie die Festung Ollantaytambo, die die Inkas zum Schutz gegen die aus dem Urwald heraufziehenden Indianer gebaut hatten. Anschließend besichtigen Sie das "Bad der Prinzessin", wo aus einer schön verzierten Steinplatte ständig Wasser sprudelt. Hotelübernachtung im Urubamba-Tal.

F/M
Terrassen bei Pisac

Terrassen bei Pisac


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5. Tag: Mit der Schmalspurbahn zum Machu Picchu, der "Verlorenen Stadt"

Morgens fahren Sie mit der Schmalspurbahn von Ollantaytambo aus durch eine spektakuläre Landschaft in ca. 1 ½ Stunden am Urubambafluss entlang in die Subtropen nach Aguas Calientes, zum Fuße des Machu Picchu (2.040 m). Per Bus geht es in Serpentinen hinauf zu der "Verlorenen Stadt" der Inka. Der Panoramablick über die Höhen, wo sich die Gipfel des Huayna Picchu (2.700 m) und des Machu Picchu befinden, ist einzigartig. Die üppige subtropische Vegetation mit wildwachsenden Geranien, Begonien und Orchideen erfreut jedes Auge. Sie übernachten im Hotel in der kleinen Ortschaft Aguas Calientes (im Tal), wo sich außerhalb Thermalbäder befinden.

F/M
Machu Picchu Machu Picchu

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6. Tag: Andenbahn Machu Picchu – Cuzco

Am Vormittag bietet sich eine weitere Möglichkeit, auf eigene Faust die Anlage von Machu Picchu zu erkunden. Die Auffahrt auf den Machu Picchu sowie der zusätzliche Eintritt werden vor Ort direkt von jedem Besucher entrichtet. Lassen Sie sich nochmals von der einzigartigen Inka-Festung beeindrucken. Genießen Sie die herrliche Landschaft und Natur. Es bietet sich eine Wanderung zum "Sonnentor" an und für Mutige der Aufstieg auf den Huayna Picchu, der wie ein riesiger Felsdorn über der archäologischen Anlage von Machu Picchu thront. Nachmittags Rückfahrt mit der Andenbahn nach Cuzco. Transfer zum Hotel und Übernachtung.

F/A
Andenbahn nach Machu Picchu Andenbahn nach Machu Picchu

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7. Tag: Von Cuzco über das Altiplano nach Puno

Ganztagesfahrt mit dem komfortablen Touristenpullmanbus von Cuzco nach Puno. Der Urubamba-Fluss (ein wichtiger Nebenfluss des Amazonas), der anfangs Vilcanota heißt, begleitet Sie auf dem größten Teil der Strecke. Viele Gemüse- und Getreidefelder sowie Viehzucht bestimmen das Landschaftsbild. Sie überqueren den Raya-Pass (4.317 m), der die Wasserscheide zwischen dem Hochland und dem Amazonasgebiet darstellt. Unterwegs können Sie Lamas, Alpacas und Vicuñas beobachten, die auf den Hochebenen gezüchtet werden. Die Fahrt geht vorbei an vielen Dörfern und Gehöften, aus Adobe-Ziegeln gebaut. Unterwegs Foto-Stopps. Ankunft in Puno und Transfer zum Hotel.

F/A
Urubambatal Urubambatal

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8. Tag: Titicacasee: Schwimmende Inseln der Uros - Sillustani

Frühmorgens unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Titicaca-See, zu den Uros. Sie sprechen heute Aymara (ihre eigene Sprache, Uro, ging verloren), wohnen auf 40 Schwimmenden Inseln und leben vom Fischfang, der Jagd nach Vögeln sowie von den essbaren Teilen der Binsen (Totora). Mittags besuchen Sie die Chullpas (Aymara für Grabtürme) von Sillustani, die sich in herrlicher Landschaft über dem Umayo-See befinden. Die rätselhaften runden und eckigen Formen der Begräbnistürme aus fein behauenen oder rohen Basalt- und Trachytblöcken lassen vermuten, dass der Adelsfriedhof über Jahrhunderte immer wieder durch neue Bauten bereichert wurde. Sie stammen aus der Vorinka- wie auch aus der Inkazeit. Rückfahrt zu Ihrem Hotel am Titicacasee.

F/A
Schwimmende Inseln der Uros Schwimmende Inseln der Uros

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9. Tag: Juliaca - Lima - Quito

Morgens Transfer zum Flughafen und Flug von Juliaca nach Lima. Flugzeugwechsel und Weiterflug nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors, auf ca. 2.800 m Höhe gelegen. Empfang am Flughafen und Transfer zur Hostería Sommergarten, einem Bungalowhotel inmitten gepflegter Gartenanlage außerhalb von Quito gelegen. Doppel- und Einzelzimmer mit privater DU/WC, eigene Veranda vor dem Bungalow. Sonstige Ausstattung der Hostería: Sauna (gegen Gebühr), Swimming-Pool, Restaurant, Bar.

F/A
Hostería Sommergarten

Hostería Sommergarten


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10. Tag: Von den Anden in den tropischen Küstenurwald

Auf einer szenenreichen Fahrt geht es dann zum Vulkankrater Pululahua; dort werfen Sie einen Blick in den Krater. Dann geht es nach Calacali, einem kleinen Dorf, wo nochmals der Äquator in Form eines Denkmals vermerkt ist. Dann fahren Sie durch intakte Bergnebelwälder zum Pahuma Orchideen Reservat. Die Orchideen wachsen auf Bäumen und Stämmen und sind längs des Pfades an Stellen verteilt, die dem Habitat entsprechen. Namensschilder erleichtern das Spezifizieren. Außerdem findet man viele andere subtropische Pflanzen vor. Vogelliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten, da das Pahuma-Gebiet viele endemischen Arten aufweist, unter anderem den "Roten Felshahn".

Dann erreichen Sie die Kolibrifarm Mindo Lindo, wo das Ehepaar Dr. Heike Brieschke und Pedro Peñafiel sich im Umweltschutz betätigt und aus einem degradierten Stück Land einen prächtigen Sekundärwald geschaffen hat. Sollten Sie bis jetzt noch keine Kolibrifotos gemacht haben, so bietet sich hier eine sehr gute Möglichkeit. 20 verschiedene Arten (je nach Jahreszeit) können auf der Farm beobachtet werden (alleine 120 Arten gibt es insgesamt in Ecuador!), zwischen 11 und 17 Kolibriarten kann man ständig an den Trinkgefäßen in Mindo Lindo beobachten. Dann fahren Sie hinab ins Küstenvorland über Los Bancos nach Puerto Quito. Der allmähliche Übergang von der Andenvegetation zur tropischen Vegetation ist faszinierend. Unterwegs können Sie an den Steilhängen verschiedene Orchideen, Bromelien und lianenumwundene Bäume bewundern. Am Spätnachmittag erreichen Sie den Rio Salazar, wo idyllisch das einfache Bungalowhotel Cabañas Heliconia liegt (Zimmer mit DU/WC). Der saubere Fluss, der beim Pichincha Vulkan entspringt, lädt zum Baden ein.

F/A

Kolibri Violet-headed Hummingbird

Kolibri Violet-headed Hummingbird


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11. Tag: Tropenurwald - tropische Plantagen

Morgens bietet sich die Möglichkeit zu baden. Nach dem Frühstück kurze Fahrt nach "La Perla", einem unter Naturschutz stehenden tropischen Urwald, den Sie in Begleitung eines einheimischen Führers kennen lernen werden. Pfade führen zu "Urwaldriesen", Schlingpflanzen, Wanderpalmen, Drachenblutbäumen und vielen verschiedenen Medizinpflanzen. Nachmittags fahren Sie zu einer Hazienda, wo Sie mit dem Plantagenanbau tropischer Früchte und der Verarbeitung der Ölpalme vertraut gemacht werden oder Sie besuchen alternativ einen Wasserfall in einer bezaubernden tropischen Vegetation, wo sich Bademöglichkeiten bieten. Übernachtung in Cabañas Heliconia.

F/A
Cabañas Heliconia

Cabañas Heliconia


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12. Tag: Schmetterlingsfarm, Wanderung und Wasserfälle

Morgens geht es in das kleine und freundliche Städtchen Mindo, in einem Talkessel auf 1.400 m Höhe gelegen. Das Gebiet um Mindo ist von "BirdLife International" zum IBA (Important Bird Area = Bedeutendes Vogelschutzgebiet) erklärt worden, dem ersten seiner Art in Südamerika. Ein Abstecher führt zu einer Schmetterlingsfarm, auf der man 25 besonders schöne Arten sehen kann wie den Morpho (metallisch blau glänzender Schmetterling) und Caligo (mit großem Auge auf der Rückseite der Flügel). Die Freiflughalle ahmt natürlichen Wald mit Bächen, Mineralsenken und zahlreichen Blütenpflanzen nach. Nach einer Wanderung, auf der Sie Wasserfälle, Flüsse und tropische Vegetation vorfinden, fahren Sie zur Pension Chumba Mela, die etwas außerhalb der Ortschaft Mindo liegt. Abendessen in einem örtlichen Restaurant und Übernachtung.

F/A
Wasserfall Shishink

Wasserfall Shishink


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13. Tag: Naturreservat Bellavista (2.200 m) und Subtropen bei Mindo (1.200 m)

Morgens verlassen Sie den Talkessel von Mindo und fahren hinauf in den Bergnebelwald. Unterwegs bieten sich fantastische Ausblicke auf die umliegenden Anden. Immer wieder lädt der Bergnebelwald zu Foto-Stopps ein. Dann erreichen Sie die Bellavista Lodge, die in einem geschützten Bergnebelwald von 110 ha liegt. Die 3-stöckige Bambuslodge ermöglicht Ihnen einen Einblick in die verschiedenen Baumstufen und das Fotografieren der vorbeiziehenden Vogelschwärme. Futterautomaten auf den Terrassen ziehen verschiedene Kolibriarten an. Auf den Pfaden der Lodge werden Sie Naturbeobachtungen unternehmen und verschiedene Vogelarten beobachten können. Danach wandern Sie ca. 5 km auf dem Weg von der Bellavista Lodge in tiefere Lagen und haben dabei weiterhin die Möglichkeit, die artenreiche Pflanzenwelt zu beobachten und zu fotografieren. Abendessen und Übernachtung in der Bella Vista Lodge.

VP
Bellavista Lodge

Bellavista Lodge


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14. Tag: Bellavista - Bergnebelwald - Andenhochland

Am Morgen wandern Sie zusammen mit Ihrem örtlichen Naturführer auf den Pfaden des epiphytenreichen Bergnebelwaldes. Nach dem Mittagessen fahren Sie zurück zur ökologischen Straße und weiter in das Seitental von Los Chillos zur Hostería Sommergarten.

F/M
Bomarea caldasii.

Bomarea caldasii.


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15. - 19. Tag: Galapagos-Kreuzfahrt, 5 Tage/4 Nächte

Nach dem Flug zu den Galapagos-Inseln (Reisepass und 100 USD Nationalpark-Eintritt in bar mitnehmen) entdecken Sie auf einer 5-tägigen Kreuzfahrt an Bord des First-Class- Katamaran "Queen of Galapagos" die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Inseln. Die Schiffsmannschaft besteht aus: Kapitän, Steuermann, Koch, Matrosen und einem qualifizierten Naturführer. Die Unterbringung erfolgt in Doppelkabinen mit DU/WC. Unter der Leitung des Naturführers bekommen Sie auf täglichen Inselbesuchen (in der Regel sind zwei Führungen pro Tag vorgesehen) einen einzigartigen Einblick in Flora und Fauna sowie die Geologie der Inseln. Das Ausschiffen erfolgt mit Beibooten (Pangas). Die Kreuzfahrt bietet Tage voller Aktivitäten und gleichzeitig Erholung. Gute Fotografier- und Filmmöglichkeiten sind gewährleistet. Nach den Inselbesuchen ergeben sich gute Bade- und Schnorchelmöglichkeiten.

Der vulkanisch hochaktive Galapagos-Archipel, 900 km westlich der Küsten Ecuadors, liegt schon lange nicht mehr "am Ende der Welt". Fast seine gesamte Fläche ist heute Nationalpark, der zunehmend naturinteressierte Fachleute und Laien zu den "verwunschenen Inseln" lockt. Sie erfüllen sich mit diesem Besuch einen Jugendtraum: denn wer kennt sie nicht aus vielen Filmen, die Drachen von Galapagos - urtümlich anmutende Reptilien, die fast zu einem Wahrzeichen der Inseln geworden sind. Neben diesen "drusenköpfigen" Landleguanen und Meerechsen bietet Galapagos noch andere Attraktionen: zentnerschwere Riesenschildkröten, eine bizarre Lavalandschaft, wüstenhafte Küstenvegetation ebenso wie immergrüne "Sonnenblumen-Wälder" im Hochland von Santa Cruz, Zehntausende von Seevögeln und eine bunte Unterwasserwelt. Berühmt wurden die Inseln auch als "Schaufenster der Evolution", das schon den Naturforscher Charles Darwin 1832 in seinen Bann schlug." (W. Bittmann,/B. Fugger, "Reiseführer Natur", BLV-Verlag.)


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15. Tag: Quito - Insel San Cristóbal - La Lobería

Flug von Quito mit Stopp in Guayaquil auf das Galapagos Archipel. Ankunft auf der Insel San Cristóbal. Sie werden von Ihrem Naturführer empfangen und mit motorisierten Pangas zum Katamaran gebracht. Am Nachmittag besuchen Sie den Strand La Lobería, der einige Minuten außerhalb von Puerto Baquerizo Moreno liegt und mit Sukkulenten und Salzbusch bewachsen ist. Seevögel wie Blaufußtölpel rasten auf den Felsen und Kolonien von Galápagos-Seelöwen sonnen sich auf Sand und Felsen. Selbstverständlich fehlen hier auch Lavaechsen und Meerleguane nicht. Auch Darwinfinken, Goldwaldsänger u. a. können Sie am Strand beobachten.

VP
Seelöwe (Zalophus californianus)

Seelöwe (Zalophus californianus)


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16. Tag: Insel San Cristóbal (Cerro Brujo, Lobos)

Nach dem Frühstück geht es zum Cerro Brujo, einem erodierten Tuffkegel. Hier bietet sich Ihnen ein herrlicher korallenweißer Sandstrand. Sie unternehmen einen Strandspaziergang, bei dem Sie u. a. Blaufußtölpel, Maskentölpel, Fregattvögel, Reiher u. a. sehen können. Auch Galápagos-Purpurtyrannen, Goldwaldsänger, San Cristóbal-Spottdrosseln und vielleicht auch einen endemischen Purpurtyrannen entdecken Sie. Galápagos-Seelöwen fehlen am Strand genausowenig wie Chatham-Lavaechsen. Sie fahren außerdem zur Isla Lobos, die gleich vor San Cristóbal liegt. Hierher kommen seit Generationen Seelöwen zur Paarung und Aufzucht ihrer Jungen. Sie haben die Möglichkeit, mit den verspielten Seelöwen zu schwimmen und lernen beim Schnorcheln die reiche Unterwasserwelt kennen. Auch Tölpel lassen sich auf Lobos beobachten.

VP
Lavareiher (Butirides dundevalii)

Lavareiher (Butirides dundevalii)


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17. Tag: Insel Española (Punta Suarez, Gardner Bay)

Española ist die südlichste Insel und weist eine arten-und individuenreiche Fauna auf. Punta Suarez ist eines der Gebiete mit der größten Biodiversität des Archipels. Hier teilt sich eine Kolonie Seelöwen den Lebensraum mit vielen Meer- und Lavaechsen. Blaufußtölpel, Nazca-Tölpel, Galápagos-Albatrosse und hin und wieder Rotschnabel-Tropikvögel kann man bei gewagten Flugmanövern beobachten. In der Bahía Gardner erwartet Sie ein wunderschöner weißer Sandstrand mit türkisblauem Wasser, an dem sich eine Seelöwenkolonie in der Sonne räkelt. Da es keine ausgewiesenen Pfade gibt, bleiben Sie in der Bucht, wo Sie sich entspannen, sonnen oder auch Meerleguane, Lavaechsen, Hood-Spottdrosseln, verschiedene Darwinfinken, Galápagos-Tauben, Galápagos-Bussarde, Goldwaldsänger und Austernfischer beobachten. Im herrlichen Wasser schwimmen Sie mit den Seelöwen oder entdecken mit dem Schnorchel Anemonenfische, Papageienfische, Manta-Rochen und Haie.

VP
Galápagos Bussard (Buseo galapagoensis)

Galápagos Bussard (Buseo galapagoensis)


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18. Tag: Insel Floreana (Post Office Bay, Devil´s Crown Point Cormorant)

Heute entdecken Sie die sagenumwobene Insel Floreana. Am Vormittag besuchen Sie die Post Office Bay. An diesem braunen Sandstrand, auf dem sich Seelöwen räkeln, errichtete der Kapitän eines Walfänger-Schiffes im 18. Jh. eine außergewöhnliche Poststation: Ein Fass diente als Briefkasten für ein- und auslaufende Schiffe. Bis heute lebt diese Tradition fort und Sie haben die Gelegenheit, auch Ihren Freunden oder Verwandten auf diese originelle Art und Weise Grüße zu schicken. Danach besuchen Sie Punta Cormorant, ein grüner Sandstrand, der einen Gürtel aus Sesuvien, Sukkulenten und Strandwinden aufweist. Ein Spazierweg führt Sie vorbei an Schwarzen Mangroven zu einer Salzwasserlagune hinter den Dünen, wo Sie die größte Flamingokolonie auf Galápagos sowie Bahamaenten, Stelzenläufer, Austernfischer und Regenpfeifer beobachten. Auch Galápagos-Tyrannen, Kaktusgrundfinken u. a. treffen Sie hier an. Die Flora teilt sich in verschiedene Zonen auf. In der Trockenzone weiter landeinwärts wachsen Balsambäume (Palo Santo), Parkinsonien, Galápagos-Wandelröschen, Lecocarpus-Büsche mit Passionsblumengerank und Scalesienwälder sowie die endemischen Arten Galápagos-Mühle und Mangrovenknopf. An einem weißen Sandstrand nisten häufig Grüne Meeresschildkröten. Im seichten Wasser sehen Sie Krabben und Rochen und beim Schnorcheln entdecken Sie u. a. Rifffische und Weißspitzen-Riffhaie.

VP
Doppelkabine, Queen of Galápagos

Doppelkabine, Queen of Galápagos


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19. Tag: Insel Santa Cruz (Charles Darwin Staton) - Puerto Ayora - Baltra - Guayaquil

Am Vormittag besuchen Sie die Charles Darwin Forschungsstation, wo sich Hunderte Wissenschaftler der Erforschung und Erhaltung der Inseln widmen. In der integrierten Aufzuchtsstation für Riesenschildkröten lebt auch der über hundertjährige "Lonesome George" als einziger Überlebender seiner Unterart. Ziel ist die Wiederansiedlung bedrohter Tierarten und deren Schutz vor Gefahren wie verwilderten Haustieren. Nach einem Spaziergang durch einen Baumopuntienwald haben Sie die Möglichkeit, sich in Puerto Ayora umzusehen, das mit seinen 15.000 Einwohnern die größte Stadt des Archipels ist. Auf einem Bummel durch die Innenstadt und den Hafen können Sie Souvenirs erstehen oder in einem Straßencafé entspannen. Anschließend Fahrt zum Flughafen nach Baltra, Abflug nach Guayaquil und Übernachtung im Hotel Galería Man-Ging****

F/A
Speiseraum Queen of Galápagos

Speiseraum Queen of Galápagos


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20. Tag: Halbtägige Stadtrundfahrt in Guayaquil

Die Rundfahrt startet über Guayaquil´s Hauptgeschäftsstraße zum Parque del Centenario (Jahrhundertpark) mit den Statuen der ecuadorianischen Freiheitskämpfer. Kurzer Halt an der Plaza Bolívar mit der Reiterstatue des Befreiers Südamerikas, Simón Bolívar. Man nennt die einzigartige Plaza auch "Leguanpark", die wegen ihrer halbzahmen Leguane eine Attraktion ist. Neben der Plaza erhebt sich die Kathedrale von Guayaquil. Weiterfahrt zum Markt La Bahía und den alten spanischen Werftanlagen, die heute ein Schiffahrtsmuseum sind. Anschließend Bummel über die neue und hinreißende Uferpromenade Malecón 2000, die über 2,5 km den Guayas begleitet und eine bunte Mischung aus Unterhaltung, Kultur und Natur bietet. Nördlich davon erhebt sich der Berg Santa Ana, auf dem sich der älteste Teil der Stadt ausbreitet, das Viertel Las Peñas. Es wurde liebevoll restauriert. Viele der alten Holzhäuser erstrahlen in leuchtenden Farben, in die viele Kunstgalerien einzogen. Der nächste Halt ist der Friedhof von Guayaquil mit seinen bemerkenswerten Marmorstatuen italienischer Bildhauer. Schließlich geht es durch das neue Viertel Sanborondón. Nachmittags erfolgt der Transfer zum Flughafen und der Rückflug nach Deutschland.

F
Guayaquil, Uhrenturm

Guayaquil, Uhrenturm


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21. Tag: Deutschland

Ankunft in Deutschland. Ende einer schönen und erlebnisreichen Reise.


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