Ecuador Discover
abschluss

Natur Pur - Urwald, Anden, Küste, 21 Tage

Sonderreise vom Urwald bis zur Küste Ecuadors



Buchungsnummer: ECU-0-70

Highlights:

  • Urwald vom Feinsten (Nationalpark Cuyabeno)
  • Andenhochland - Vulkane und Bergnebelwald
  • Zwischen Kolibris und Orchideen zum Pazifischen Ozean
  • Spondylusroute entlang des Pazifiks
  • Wale, Delphine, Fregattvögel, artenreiche Vogel- und Tierwelt
  • Isla de la Plata und weitere Nationalparks
  • Naturbeobachtungen, Wandern, Kontakt zu Einheimischen
  • Abseits der ausgetretenen Touristenpfade
  • Zeit zum Fotografieren und Beobachten
  • Persönliche Leitung durch Frau Dr Heike Brieschke (Biologin)


Die Sonderreise "Natur Pur - Urwald, Anden, Küste, 21 Tage" bietet jedem Naturfreund optimale Naturerlebnisse. Die Reise ist so konzipiert, dass Sie das Land Ecuador in seinem großen Kontrastreichtum erleben. Ecuador ist eine ganze Welt in einem Land! Frau Dr Brieschke freut sich darauf, Ihnen Ecuador auf ihre persönliche Weise zu zeigen, wobei Naturbeobachtungen im Vordergrund stehen. Der Reisetermin (a) ist so gewählt, dass Sie die Möglichkeit haben, die Buckelwale zu beobachten, die jedes Jahr auf einer Reise über 7.000 km die pazifische Küste von Ecuador besuchen. Sie bekommen auf der Reise viele verschiedene Tier- und Vogelarten zu sehen, kommen in Kontakt mit den Einheimischen und entdecken auf der neu ausgebauten "Spondylusroute" neben dem faszinierenden Naturparks auch präinkaische Kulturen, die vor tausenden von Jahren schon mit der mythologischen Spondylusmuschel Handel trieben. Die Reise ist unter einem nachhaltigen Aspekt geplant, so dass Sie in Öko-Lodges übernachten und organische Anbaugebiete von tropischen Früchten und anderen Produkten kennenlernen werden. Die Mahlzeiten sind schmackhafte Landesprodukte und die Früchte und andere Zutaten kommen in der Regel direkt vom Feld auf den Tisch. Es gibt viel zu probieren! Sie erfahren einiges über Heilkräuter und Naturmedizin. Frau Brieschke freut sich darauf, Sie vor Ort als persönliche Reisegäste zu betreuen. Bienvenido en Ecuador!


...hier gehts weiter zum ausführlichen Programm als PDF-Datei.


Reisetermine

a) 04.09.-24.09.12 Reiseleitung Biologin Dr Heike Brieschke

b) 28.04.-18.05.13

Der Termin a) ist die optimale Jahreszeit, Wale zu beobachten; die Führung der Biologin Dr. Heike Brieschke lässt keinen Wunsch offen. Heike lebt seit vielen Jahren in Ecuador und hat schon viele unserer Kunden für Ecuador begeistert.

Der Termin b) hat den Vorteil, dass die ganze Landschaft sehr grün ist (Ende der Regenzeit) und die Reproduktion in der Tierwelt voll im Gange ist.



Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F=Frühstück, M=Mittagessen, BL=Boxlunch-Essen, A=Abendessen


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1. Tag: Von Deutschland nach Ecuador

Morgens fliegen Sie mit der Fluglinie IBERIA oder KLM von Frankfurt/Main, Berlin oder München nach Madrid/Amsterdam. Flugzeugwechsel und Weiterflug nach Quito. Empfang am Flughafen und Transfer zur Hostería Sommergarten, einem Bungalowhotel inmitten einer gepflegten Gartenanlage im lieblichen Chillos-Tal (2.450 m), ca. 20 km außerhalb von Quito gelegen (die Nächte in den Anden können kalt sein 12-15°C; bitte entsprechende Schlafkleidung mitnehmen; keine Heizung, jedoch Thermodecken sind vorhanden).

Aktivitäten: Flug, Transfer ca. 1 Stunde



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2. Tag: Naturreservat im Bergnebelwald "Pasochoa"

Ein Ausflug in das Naturreservat Pasochoa führt Sie in den ecuadorianischen Bergnebelwald, der die Rück-Innenseite eines ehemaligen Kraters bedeckt. Der Zugang liegt auf ca. 2.700 m Höhe. Sie wandern je nach Kondition 2 Std. auf angelegten Pfaden vorbei an Bromelien, Orchideen und Bambusgewächsen in einer Höhe bis maximal 3.000 m. Das Naturreservat erreicht eine Höhe von 4.200 m und ist mit vielfältiger Páramovegetation bewachsen. Im Reservat leben über 120 Vogelarten. Mit etwas Glück können Sie Kolibris oder sogar Kondore beobachten. Danach Rückfahrt nach Sangolquí. Für den Nachmittag ist der Besuch des kolonialen Städtchens Sangolqui vorgesehen. Übernachtung in Hostería Sommergarten.

F/A

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3. Tag: Quito, die "Koloniale Perle" - Botanischer Garten

Vormittags besuchen Sie auf einer Stadtrundfahrt Quito. Sie fahren zuerst zur Orientierung auf den Vulkankegel Panecillo, von wo Sie einen herrlichen Panoramablick auf die größte erhaltene Kolonialstadt Amerikas haben, die Sie anschließend zu Fuß besuchen; Quito wurde von der UNESCO 1978 zum Weltkulturerbe erklärt. Ihr Rundgang führt von der Plaza Grande, vorbei an der Kathedrale und dem Präsidentenpalast, zu den prunkvollen Kirchen El Sagrario und La Compañía. Dann lernen wir die Plätze Santo Domingo, La Merced und San Francisco kennen sowie die Kirche und das Kloster San Francisco, ein Juwel der Kolonialkunst Ein Muss" ist der Besuch der kolonialen Gasse "Calle La Ronda". Nachmittags besuchen Sie den Botanischen Garten mit einer Sammlung von mehr als 3.000 Pflanzen mit endemischen und ausländischen Orchideen. Rückfahrt nach Sangolquí zur Hostería Sommergarten.

Aktivitäten: Fahrt ca. 70 km, Stadtbesichtigungen + Botanischer Garten 5 Std., Auto / zu Fuß, Fotostopps

F/A

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4. Tag: Indiomarkt Latacunga - Nationalpark Cotopaxi

Morgens fahren Sie auf der "Allee der Vulkane" Richtung Süden nach, wo in Latacunga ein bunter sehenswerter Indiomarkt stattfindet. Sie bekommen einen guten Einblick in das geschäftige Treiben. Sowohl landwirtschaftliche Produkte des Hochlandes wie auch tropische Früchte werden angeboten. Danach geht es zum Nationalpark Cotopaxi, der sich am Fuß des gleichnamigen Vulkans (5.897 m) ausdehnt. Der Cotopaxi ist der höchste aktive Vulkan der Welt (z. Zt. inaktiv). Auf einer Höhe von 3.800 m unternehmen wir eine leichte Wanderung (1-2 Std. auf ebenem Gelände), wo wir verschiedene Entenarten, Greifvögel, verwilderte Pferde sowie eine abwechslungsreiche Bergflora entdecken können. Nach einem Picknick-Mittagessen besuchen Sie die altehrwürdige Hacienda La Cienega, die schon Alexander von Humboldt als Herberge diente, der Anfang des 19. Jhdt. 5 Monate in Ecuador unterwegs war, um dieses kontrastreiche Land wissenschaftlich zu erforschen.um diese kennenzulernen. Danach fahren Sie wieder zurück nach Sangolquí zur Hostería Sommergarten.

Aktivitäten: Fahrt 95 km, Wandern 2-3 Std., Besichtigungen 2 Std., Flora und Fauna

F/BL

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5.-9. Tag: Urwaldprogramm Siona Lodge, 5 Tage

Hinweis: Der unten aufgeführte Urwald-Routenverlauf ist als Beispielablauf zu verstehen. Die Durchführung der Aktivitäten ist im Regenwald wetterabhängig und kann Änderungen unterliegen. Während der Fahrten im Kanu, und der Urwaldwanderungen werden die Teilnehmer in Kleingruppen von maximal 6 Personen mit eigenem Naturführer aufgeteilt, um optimale Beobachtungen anstellen zu können.


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5. Tag: In den Urwald zum Nationalpark Cuyabeno - Siona Lodge

Flug von Quito nach Lago Agrio. Dort werden Sie von einem lokalen Naturführer in Empfang genommen und bis zum Eingang des Nationalparks Cuyabeno geführt, wo Sie sich registrieren und eine Eintrittsgebühr entrichten. Während der ca. 2,5- stündigen Fahrt auf dem Cuyabeno Fluss zur Siona Lodge erteilt der Guide nützliche Informationen über das Naturreservat sowie einige Tipps. Vom Boot haben Sie die Möglichkeit nach Affen, Tukanen, Papageien und Flussdelphinen Ausschau zu halten. Nach dem Abendessen unternehmen Sie eine Nachtwanderung durch den Primärwald, wo Amphibien, Reptilien sowie Insekten in ihrem natürlichen Habitat beobachtet werden können.

F/A

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6. Tag: Nationalpark Cuyabeno, Besuch einer Siona Kommune

Nach dem Frühstück folgen Sie ca. 2 Stunden dem Cuyabeno Fluss flussabwärts bevor Sie die Siona Kommune - größte ethnische Gruppe des Reservats - erreichen. Dort erfahren Sie etwas über die Bräuche, Traditionen und Lebensgewohnheiten der Ureinwohner und können bei der Zubereitung von Casabe, einer lokalen Spezialität aus Yucca zuschauen. Nach dem Mittagessen besuchen Sie einen Schamanen, der Einführung in die religiösen Praktiken gibt und medizinische Kenntnisse weitervermittelt.

VP

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7. Tag: Nationalpark Cuyabeno, Urwalderkundung und Laguna Grande

In den Morgenstunden starten Sie mit Ihrem Führer eine 3-stündige Wanderung durch den Primärwald um Pflanzen und Tiere zu beobachten. Ihr Führer wird erklären, wie das Regenwaldsystem funktioniert und welche Pflanzen beispielsweise in der Medizin Anwendung finden. Nach dem Mittagessen fahren Sie zur Laguna Grande, der größten Lagune im Cuyabeno Reservat, wo Sie die Möglichkeit haben, Flora und Fauna zu entdecken, ein Bad im colafarbigem Wasser (heilsames Wasser, da reich an Tanninen) zu nehmen oder auch Piranhas zu angeln, bevor Sie einen romantischen Sonnenuntergang erleben.

VP

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8. Tag: Nationalpark Cuyabeno, Kanufahrt Laguna Canangueno

Morgens fahren Sie mit dem Kanu zu der Laguna Canangueno, die auf Grund der Abgeschiedenheit einzigartige Tierbeobachtungen zulässt. In der Schwarzwasserlagune mit Grasinseln und Bäumen, die im Wasser wachsen und sich wiederspiegeln, bekommen Sie eine einzigartige Szenerie geboten. Auf den Bäumen wachsen verschiedene seltene Orchideen und rotfarbige Bromelien. Die warnenden Schreie der Hoatzine melden Ihren Besuch, sobald Sie sich nähern. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden Sie diese seltsamen Vögel beobachten können, deren Herkunft vom Urvogel hergeleitet wird. Der Hoatzin (Opisthocomus hoazin), auch Schopfhuhn oder Stinkvogel genannt, ist eine Vogelart, die im nördlichen Südamerika lebt. Von allen anderen Vögeln unterscheidet sich der Hoatzin an das an Wiederkäuer erinnernde Verdauungssystem. Die Jungvögel können tauchen und längere Zeit unter Wasser bleiben, um sich dann an ihren krallenbewehrten Flügeln wieder hoch ins Nest zu hakeln. In der Laguna Canangueno kann man mit etwas Glück auch Anakondas beobachten, die sich auf den Grasinseln aufhalten, sowie Kaimane. Nach dem Mittagessen in der Siona Lodge unternehmen Sie eine weitere Wanderung und genießen voraussichtlich einen weiteren dramatisch-schönen Sonnenuntergang.

VP

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9. Tag: Nationalpark Cuyabeno - Quito

Nach dem Frühstück verlassen Sie mit dem Motorboot die Siona Lodge und fahren den Rio Cuyabeno aufwärts bis zur Anlegestelle, wo Sie der Transport nach Lago Agrio zum Flughafen bringt. Rückflug nach Quito. Abendessen und Übernachtung in der Hostería Sommergarten.

F/A
Hostería Sommergarten Hostería Sommergarten

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10. Tag: Äquatordenkmal - Pululahua Krater - Bergnebelwald

Morgens fahren Sie in Richtung Nordwesten und besuchen das Äquatordenkmal "Mitad del Mundo", das ca. 20 km nördlich von Quito liegt, mit dem ethnologischen Museum, das einen guten Einblick in die verschiedenen Ethnien und Kultur des Landes vermittelt. Dann fahren Sie zum Krater Pululahua, um auf den Kratergrund zu sehen, wo Landwirtschaft betrieben wird. Dann fahren Sie durch einen faszinierenden Bergnebelwald in den Talkessel von Mindo (1.300 m), wo Sie gemütlich in der Pension Mindo Real oder El Carmelo übernachten.

Fahrtzeit 4 Std., Besichtigungen 2 Std., Wanderung 1 Std., Strecke 150 km.

F/A

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11. Tag: Vom Bergnebelwald in die Tropen

Morgens beobachten Sie auf einer Wanderung bei Mindo Flora und Fauna (330 verschiedene Vogelarten wurden spezifiziert). Danach besuchen Sie eine Schmetterlingsfarm, in der 25 endemische Arten von tropischen Schmetterlingen zu beobachten sind wie u.a. der Morpho und der Caligo, die durch ihre blau metallisierenden Flügeloberflächen auffallen. Die Freiflughalle ahmt natürlichen Wald mit Bächen, Mineralsenken und zahlreichen Blütenpflanzen nach. Danach fahren Sie aus dem Talkessel heraus und erreichen nach ca. 30 Minuten die Kolibrifarm Mindo Lindo, die von einem im Umweltschutz engagierten deutsch-ecuadorianischen Ehepaar geleitet wird. In Mindo Lindo werden Sie in familiärer Atmosphäre vieles über den Bergnebelwald und die Kolibris erfahren. An den Futterstellen am Gebäude halten sich je nach Jahreszeit bis zu 20 verschiedene Arten von Kolibris auf, aber auch Manakins, Tanager und Tukane sind zu beobachten. Anschließend fahren Sie auf der „Route der Kolibris" in tiefere Lage, bis Sie nach ca. 2 Std. den Rio Salazar auf 350 m Höhe erreichen. Abendessen und Übernachtung in einfachen Bungalows.

F/A

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12. Tag: Wasserfall Shishink und tropischer Anbau

Nach dem Frühstück fahren Sie zum Wasserfall von Shishink, der zum erfrischenden Bad einlädt. Im umliegenden Wald gibt es Vögel und Schmetterlinge zu beobachten, Früchte zu probieren und bunte Blumen zu bestaunen. Danach fahren Sie zu dem kleinen afro-ecuadorianischen Dorf Silanche, das Sie über eine Hängebrücke über den gleichnamigen Fluss erreichen. Hier leben die Einheimischen von der Landwirtschaft. Sie bauen die Chonta-Palme an, aus der das Palmenherz oder lokal Palmito genannt, gewonnen wird (essbares Mark des jungen Triebes am oberen Palmenende), wie auch Kakao, Pfeffer, Borojo, Achotillo. Sie werden mit den verschiedenen Pflanzen vertraut gemacht und immer wieder gibt es was zum Probieren. Auf einer Wanderung entlang eines Bergbaches entdecken Sie wildwachsende Helikonien und andere endemische Pflanzen. Abendessen und Übernachtung in den Cabañas Heliconia.

Fahrtzeit 2,5 Std., Besichtigungen 3, Wanderung 3 Std., Baden 1 Std., Strecke 60 km.

F/A

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13. Tag: Auf der Spondylusroute, Äquatorüberquerung am Pazifik

Vom Río Salazar aus geht es auf einer erst im Jahr 2011 sehr guten Straße vorbei an Ölpalmplantagen durch hügeliges Gelände nach Pedernales und von dort Richtung Süden. Sie überqueren die Äquatorlinie nach Süden. Von hier aus startete im Jahr 1736 auch der berühmte französische Wissenschaftler Charles Marie de la Condamine seine Expedition, um den Äquator zu vermessen, wonach das Land „Ecuador" benannt wurde. Danach erreichen Sie die Finca Il Peperoncino, die in einem Trockenwald südlich des Äquators liegt. Auf der Farm finden Sie archäologische Funde aus der Jama-Coaque-Kultur (355 v. Chr.) in Form von Schmelzöfen aus Lehm. Sie besichtigen die Farm und erfahren viel über den ökologischen Anbau und haben Gelegenheit, Flora und Fauna zu beobachten. Die grüne Vegetation ändert sich merklich südlich des Äquators und geht in Trockenwald über, der spezielle Pflanzen- und Baumformen beherbergt. Interessant ist der silbergraue Palo Santo-Baum (Bursera graveolens), der in den Trockenwäldern vorkommt und in der Trockenzeit seine Blätter abwirft. Sein intensives nach Weihrauch duftendes Holz wird von Schamanen für rituelle Reinigungen verwendet, um Menschen und Umgebung von bösen Geistern und negativen Energien zu befreien; der Palo Santo gilt bei den Einheimischen als Allheilmittel und sein Holz, seine Rinde und sein Öl werden schmerzstillend, entzündungshemmend, verdauungsfördernd und beruhigend verwendet, Palo Santo ist auch ein Aphrodisiakum und Insektizid. Auffallend ist der mächtige mythologische grünbauchige Kapokbaum (Ceiba pentandra), der im Urwald bis zu 75 m hoch wird (an der Küste „nur" 30 m). Der Stamm ist in seiner Jugendzeit dicht bedeckt mit spitzen Stacheln und kann mehrere Meter dick werden. Aus den aufgeplatzten Schoten wird die Kapokfaser zur Herstellung von Matratzen und von Füllmaterial verwendet. Außerdem finden Sie gelbblühende Guayacan-Bäume und verschiedene Ficus- und Akazien wie auch verschiedene Kakteenarten vor. Danach fahren Sie mit mehreren Zwischenstopps auf der Spondylusroute bis zu dem kleinen Fischerdorf Canoa, wo Sie am Pazifik in der ökologischen Hostería Bambu übernachten.
Fahrtzeit 4,5 Std., Besichtigungen 3, Baden 1 Std., Strecke 220 km.

F/M

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14. Tag: Tierparadiese: Fregattvogel-Insel Corazón und Feuchtgebiet

Morgens fahren Sie ca. 20 Minuten bis zur Bootsanlegestelle bei San Vicente und mit dem Boot ca. 20 Minuten zur Fregattvogelinsel Corazon. Sie liegt in der Bucht Bahía de Caraquez, die durch den Río Chone gebildet wird und bietet mit einem beachtlichen Mangrovenwald Fregattvögeln und Wasservögeln Unterschlupf. Mit einem angemessenen Abstand zur Insel können Sie die Fregattvögel bei ihren Flugmanövern beobachten. In der Zeit von Mai bis September sind die Männchen in Balz; sie fallen dann durch einen großen luftballon- ähnlichem aufgeblasenen Kehlsack auf; sie sitzen dann in der Regel auf den Büschen, gen Himmel ihren Kehlsack reckend, um die über sie kreisenden Weibchen anzuziehen. Der Mangrovenwald bietet den einheimischen Fischern die Möglichkeit, Krebse und Muscheln zu ernten. Danach besuchen Sie auf einem Holzpfad den Mangrovenwald und werden mit den verschiedenen Mangrovenarten und deren Bedeutung vertraut gemacht. Anschließend fahren Sie an der Flussmündung des Río Chone entlang zum Sumpfgebiet Humedal La Segua (Feuchtgebiet). Nach einem einfachen Mittagessen wandern Sie auf einem Pfad vorbei an mehreren Lagunen, die ein Paradies für Vogelliebhaber sind. Von einem Aussichtsturm aus können Sie Pfeifenten, Blaureiher, Wasserhühner, Schneckenweihen und Störche beobachten. Anschließend unternehmen Sie mit dem Paddelboot auf dem mit Wasserhyazinthen bewachsenen See eine Bootsfahrt, um weitere Vogelbeobachtungen anzustellen. In der Regel sind tausende von borealen Zugvögeln zu beobachten. Danach geht es zurück nach Canoa zur Hostería Bambu. Fahrtzeit Auto 2,5 Std., Bootsfahrt 1 Std.

F/M

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15. Tag: Besuch einer ökologischen Shrimp-Farm, Canoa Strand

Morgens besuchen Sie eine Öko-Garnelenfarm mit Aufzuchtstation, Teichen und Abpackungsstation. Ecuador ist einer der wichtigsten Shrimps-Exporteure (Garnelen) und es gibt wichtige Bestrebungen die Ökologie der Magrovenwälder zu erhalten, damit die Produktion der Shrimps-Farmen intakt bleibt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und bietet sich an, am schönen Strand von Canoa zu wandern und zu baden.

Fahrtzeit 1 Std., Besichtigung 2-3 Std., Strecke 30 km.

F/A

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16. Tag: Bahía de Caráquez, Brüllaffen im Halbtrockenwald

Morgens fahren Sie über die neue Brücke, die San Vicente mit Bahia de Caraquez verbindet und besuchen den lokalen Markt. Die Straßen der kleinen malerischen Kolonialstadt Bahia de Caráquez sind von Palmen gesäumt und von der Promenade bietet sich ein Blick auf die Bucht von Bahia und auf den Pazifik. Bahia ist die heimliche Perle am Pazifik. Vor fast 5 Jahrhunderten ankerten hier die spanischen Galeonen. Heute sind es Segelboote aus der ganzen Welt, die hier einen attraktiven Zwischenstopp einlegen. Zuerst besuchen Sie den Markt, wo Sie einen Einblick in die täglichen Einkaufsgewohnheiten der Einheimischen bekommen; Sie besuchen die verschiedenen Abteilungen mit Früchten, Gemüse, Gewürzen, Fischen und Haushaltswaren und danach den Fischerort La Crucita um ein typisches Mittagessen in einem örtlichen einfachen Fischrestaurant einzunehmen. Von einer Anhöhe (Villas Balsamaragua), wo sich ein Panoramablick über die Küste bietet geht es danach auf der Spondylusroute weiter in den halbtrockenen („semi-seco") Küstenbergwald, in dem das Privatschutzgebiet Pacoche mit 10 ha Halbtrockenwald liegt. Hier sind Brüllaffen und 200 Vogelarten zu Hause. An das Reservat schließt sich ein Schutzgebiet von insgesamt 13.445 ha Küstenwald an. Nach Ankunft haben Sie die Möglichkeit, die Flora und Fauna zu studieren und mit etwas Glück Brüllaffen zu beobachten. Übernachtung in einer schönen Lodge im Bergwald.

Fahrtzeit 2 Std., Besichtigung 2 Std., Wanderungen 1 Std., Strecke 80 km.

F/M

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17. Tag: Vom Halbtrockenwald zum Nationalpark Machalilla

Morgens haben Sie nochmals die Gelegenheit, im Umkreis der  Pacoche Lodge die Flora und Fauna zu entdecken. Nach dem Frühstück fahren Sie die neu erbaute Küstenstraße (Spondylusroute) entlang nach Puerto Cayo. Wie wär's mit einem Badestopp? Nach einem Mittagessen in einem örtlichen Restaurant fahren Sie weiter zum Nationalpark Machalilla, der sowohl das Festland mit Trocken-, Halbtrocken- und Bergnebelwald umfasst wie auch die vorgelagerten Inseln Salango und die Isla de la Plata, bekannt als „Klein-Galápagos". Die Strecke ab Puerto Cayo zählt zu den szenenreichsten Küstenabschnitten, da die Straße bis an den Pazifik herunterführt und wieder die Ausläufer der Küstenkordillere hinauf, wo sich von oben spektakuläre Aussichten bieten. Im Nationalpark Machalilla biegen wir nach Agua Blanca ab und besuchen das Archäologische Museum, umgeben von tropischem Trockenwald; es weist Funde aus der Mantakultur auf, die zu einer der ältesten Südamerikas zählt. In der Umgebung gibt es Leguane und verschiedene Vögel zu beobachten; besonders anmutig sind der endemische Weiß-Schwanz-Häher und die Motmot-Sägeracke. Mitten im Wald, nur ca. 30 Minuten von Agua Blanca entfernt, liegt eine schwefelhaltige Lagune, die heilsam erfrischend ist. Auf unserer Wanderung kommen wir auch zu einer rudimentären archäologischen Ausgrabungsstätte von Tempeln und Begräbnisstätten aus der Manteño-Kultur. Danach besuchen Sie noch, wenn es die Zeit zulässt, den Strand Los Frailes, einen der schönsten Naturstrände Ecuadors Von hier sind es ca. 15 km bis nach Puerto Lopez. Übernachtung in der Mandala-Lodge oder gleichwertiger.
Fahrtzeit 1,5 Std., Besichtigung 3 Std., Wanderung 1,5 Std., Strecke 70 km



F/A

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18. Tag: Wale und "Klein-Galapagos"

Heute unternehmen Sie einen Bootsausflug zur Isla de la Plata. Der Name Isla de la Plata "Silberinsel" wird aus einer Legende abgeleitet: Man vermutet, dass Sir Francis Drake hier einen Schatz vergraben hat. Diese Insel liegt ca. 32 km vom Festland entfernt und wird wegen der dort vorkommenden Tiere auch „Klein-Galapagos" genannt. Auf dem Ganztagesausflug erhalten Sie eine, den Galapagos-Inseln ähnliche Erfahrung, was Flora, Fauna und Landschaft betrifft. Mit etwas Glück können Sie bei der 2-stündigen Überfahrt Buckelwale beobachten, die zur Paarung aus den antarktischen Gewässern hier ab Mai herkommen und kalben. Äußerst spektakulär ist das Werben der Bullen, die den Buckelwal-Damen folgen und diese mit Tänzen (Saltos und Gesängen) betören. Delphine können das ganze Jahr über gesichtet werden. Eine weitere Attraktion sind die Riesen-Mantas, die sich wie Ufos aus dem Wasser erheben. Sie erreichen eine Spannweite von bis zu sieben Metern und ein Gewicht von zwei Tonnen. Im Gegensatz zu anderen Rochenarten besitzen sie keinen Giftstachel und ernähren sich ausschließlich von Plankton. Auf der Isla de la Plata werden Sie verschiedene endemische Vögel wie Blaufuß-Nazca- und Rotfußtölpel, Tropic-Vögel und Fregattvögel, Pelikane Spottdrosseln sowie diverse Zugvögel entdecken, unter denen die Albatrosse die Größten sind. Die endemische Flora besteht aus verschiedenen Kakteenarten, Cordia Lutea-Sträuchern, Palo- Santo- (Balsambäumen) und Kapokbäumen. Auf der Insel können Sie zwischen Wanderungen unterschiedlicher Länge wählen. Auch lange Spaziergänge von bis zu 3 Stunden, wo viele verschiedene Seevögel beobachtet werden können sind möglich, jedoch unter der Begleitung Ihres lokalen Naturführers. In der Umgebung der Insel befinden sich zahlreiche Riffe, die vorzügliche Schnorchelplätze darstellen. Das Schwimmen im transparenten Wasser, umgeben von tropischen Fischen und vielleicht in Reichweite von Seelöwen, ist ein weiterer Höhepunkt.
Bootsfahrt 3 Std., Wanderung 3-4 Std., Schwimmen/Schnorcheln 0,5 Std.




F/BL

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19. Tag: Traumstrand Los Frailes

Morgens ab ca. 07.00 h kann man in der Regel am Strand von Puerto Lopez den lokalen Fischmarkt erleben, wenn die Fischer mit ihrem Fang an Land zurückkommen. An Frühstücks-Ständen werden Ceviche (marinierter Shrimps-Cocktail), gebratener Fisch, Hühnersuppen und Getränke angeboten. Frauen entschuppen geschickt die Fische und Fregattvögel, Pelikane, Schwarzhalsgeier und Hunde verfolgten jede Bewegung der Marktfrauen und der Fischer, um ggf. einen Fisch oder dessen Innereien zu ergattern. Danach haben Sie nochmals die Gelegenheit (nicht eingeschlossen), eine weitere Tour zu der Isla Plata (ca. 45 USD vor Ort) zu unternehmen. Der Nachmittag bietet sich an, das Städtchen Puerto Lopez zu erkunden oder am Strand vor dem Hotel zu baden. Alternativ bieten wir Ihnen kostenlos nochmals eine Fahrt zum Los Frailes-Strand an.

F/BL

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20. Tag: Hafenstadt Guayaquil und Rückflug

Nach dem Frühstück fahren Sie über Jipijapa, wo der berühmte Panamahut hergestellt wird, nach Guayaquil. Dort besuchen Sie den Parque el Seminario, auch Leguanpark (Parque de las Igunas) genannt. Hier siedelt eine große Kolonie der grünen Landleguane, die man aus nächster Nähe beobachten kann. Diese Echsen haben trotz Stadtgründung und Verkehr nie ihr Habitat verlassen. Vor 200 Jahren war dieser Stadtteil noch Mangroven- und Sumpfland. In den Bäumen des Parks kann man 3-zehige Faultiere beobachten. Im Park befinden sich auch das Reiterdenkmal von Simon Bolivar, des Befreiers von Südamerika, und auf einer Seite des Parks die Kathedrale. Dann fahren Sie an prachtvollen Verwaltungsgebäuden vorbei, die im "Eiffel-Stil" mit glasbedeckten Passagen gebaut sind. Anschließend bummeln Sie  über die im neuen Glanz erstrahlenden Uferpromenade Malecón 2000, die am Guayas-Fluss 2,5 km entlang führt. Nördlich davon erhebt sich der Berg Santa Ana, auf dem sich der älteste Stadtteil ausbreitet, Las Peñas. Das Viertel wurde in den letzten Jahren liebevoll restauriert und es lohnt sich, die vielen Stufen nach oben zu steigen, um eine herrliche Aussicht zu genießen. Viele der alten Holzhäuser, die Kunstgalerien beherbergen, erstrahlen in leuchtenden Farben. Danach Transfer zum Flughafen und Flug mit IBERIA oder KLM nach Deutschland.

Autofahrt ca. 5 Std., 280 km, Stadtbesichtigung 2-3 Std.


F/M

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21. Tag: Madrid/Amsterdam - Deutschland

Ankunft in Madrid/Amsterdam, Umsteigen und Weiterflug nach Frankfurt, München oder Berlin. Ende einer schönen erlebnisreichen Reise.



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