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abschluss

Die Galápagosinseln

 

Geleitworte zu den Galápagosinseln
"Wir alle, die wir nach Galápagos aufbrechen, nehmen ein Stück Verantwortung mit - Die Verantwortung, nicht nur zu genießen, sondern auch zu begreifen, dass wir ein Stück der Natur sind, wie sie ein Stück von uns ist. Natur zerstören, heißt uns Stückchen um Stückchen selbst zu zerstören". (Ruth Johannboecke)

 

 


Allgemein

Die Galápagosinseln wurden vermutlich das erste mal von den seetüchtigen Kulturen der Manteños oder der Hancavilcas besucht, die auf großen Balsaflößen vom ecuadorianischen Festland herüberkamen; davon zeugen Keramiksplitter, die auf den Inseln Santiago, Santa Cruz und am "schwarzen Strand" von Floreana vorgefunden wurden. Anzuzweifeln bleibt allerdings, ob die ehemaligen Küstenbewohner angesichts der vorherrschenden Strömungsverhältnissen ihren Weg von den Inseln zurück fanden. Auch der Inka Herrscher Túpac Yupanqui soll nach mündlichen Überlieferungen bereits um 1470 eine Seereise zu den "feuerspeienden Bergen" Nina-Chumbi (=Feuerinsel) und Hahua-Chumbi (=Äußere Insel)  unternommen haben.
Den ersten Bericht lieferte anno 1535 der spanische Erzbischof von Panama, Fray Tomás de Berlanga, der durch eine Windflaute mit dem Humboldtstrom weit auf den Ozean hinausgetragen wurde, als er entlang der peruanischen Küste Richtung Süden segelte. Die Landung auf den "Feuerinseln" zwei Wochen später rettete ihm und seiner Mannschaft das Leben - allerdings hielt er die steinigen Eilande "voller Seelöwen und Schildkröten" als "völlig unbewohnbar"!


Bevölkerung / Größe / Nationalpark

Seit 1973 ist Galápagos offiziell eine ecuadorianische Provinz mit der Hauptstadt Puerto Baquerizo Moreno (auf San Cristóbal). Heute leben etwa 25.000 Einwohner auf den Inseln – wobei nur 4 der Inseln besiedelt sind:
Santa Cruz, San Cristóbal, Isabela, Floreana (Santa Maria). 1959 erklärte die ecuadorianische Regierung die Galápagosinseln zum "Nationalpark Galápagos". 1968 waren 97 % der Landfläche unter Schutz des Nationalparks gestellt. Seit 1978 stehen die Inseln auf der UNESCO-Liste des Weltnaturerbes. 1996 kam es zur Ausrufung des Marine-Reservats Galapagos durch das Instituto Ecuatoriano Forestal de Areas Naturales y Vida Silvestre. 1998 wurde der Schutz des Marine-Reservats Galapagos durch den Nationalpark Galapagos gesetzlich verankert. 2001 wurde das Weltnaturerbegebiet um das Marine-Reservat erweitert. Seit 2007 wird das Naturerbe von der UNESCO als gefährdet eingestuft und auf der roten Liste geführt.


Charles Darwin – "Labor der Evolution"

Die Galápagosinseln sind insbesondere durch Charles Darwin bekannt geworden, dessen Evolutionstheorie (1859; " The Origin of Specias by means of Natural Selection")dort eine Reihe von Anstößen erhielt. Darwin verkündete als Erster, dass sich Lebewesen im Laufe der Zeit verändern und so neue Arten entstehen. Er erkannte dies beim Studium der nach ihm benannten Darwin-Finken, 13 sich ähnelnden Finkenarten, die wahrscheinlich von einem einzigen Urahn abstammen. Jede Art hatte sich ihrer Umgebung auf den verschiedenen Inseln angepasst. Als Darwin 1831 seine Forschungsreise auf der HMS Beagle antrat, glaubte er an die Unveränderlichkeit der Arten. Die Beobachtung der Finken brachte ihn jedoch zu einem anderen Ergebnis. Deutlich waren die Finken nach Schnabelform und -größe voneinander zu unterscheiden. Deshalb folgerte Darwin, dass jene Vögel überlebten, die optimal das Nahrungsangebot nutzten: Arten mit dickem Schnabel sind z. B. Samenfresser, während sich lange und dünne Schnäbel für den Insektenfang eignen.


Der Humboldt- Strom erschafft den Reichtum im Meer

Der Reichtum der Meeresfauna um Galápagos rührt von dem kalten, nährstoffreichen Wasser her, das aus der Tiefe aufsteigt und eine große Fülle an Phytoplankton produziert, der Anfang der Nahrungskette. Der Artenreichtum ist das Resultat zweier aufeinander treffender Strömungen, des äquatorialen Tiefenstroms und des Südäquatorialstromes, der seinen Ursprung in dem planktonreichen Humboldt-Strom hat. Einen weiteren Einfluss hat der Panama- oder Niño-Strom, der warmes Wasser nach Galápagos bringt. Diese Strömungs- und Temperaturkonstellation sorgte dafür, dass Meereslebewesen aus dem ganzen Pazifik nach Galápagos kamen. Die Verschiedenheit der Unterwasserlebensräume (Felsen, Korallen, Sandbänke) und das große Gebiet des Archipels begünstigten die Entwicklung der Arten zusätzlich.

Entstehung der Fauna / Flora auf dem Archipel

Wie aber gelangten die Pflanzen und Tiere auf den Galapagosinseln? Diesen stehen dabei 3 Transportmittel zur Verfügung: das Meer, durch die Luft und als Träger dienende Pflanzen oder Tiere. Viele Tiere erreichen ihr Ziel "aktiv", d.h. sie schwimmen oder fliegen zu den Inseln – kein Problem für Seelöwen, Seebären, Pinguine und Fische, die ihrem Lebensraum, dem Meer, angepasst sind. Unter den See- und Wasservögeln ist das nomadisieren zwischen den Brutzeiten weit verbreitet (z. B. Albatross und Wellenläu-fer); Seeschwalben und Strandläufer und Odinshühnchen legen zwischen ihren Brut- und Überwintergebieten mitunter Tausende von Kilometern zurück.
Sie können ihr Ziel aber auch "passiv" erreichen, beispielsweise durch treiben oder transportieren lassen. So können leichte Pflanzensamen vom Wind oder von Luftströmungen über lange Strecken "verweht" werden, wie die besonders dafür geeigneten, mikroskopisch kleinen Sporen der Farne, Moose und Pilze. Leerzellen zwischen der Hülle und dem Keimling machen z.B. Orchideensamen federleicht und die Samen vieler Korbblütler besitzen "Fallschirme".
Besonders in den Tropen trifft man immer wieder auf "natürliche Flöße": Bäume oder ganze "Vegetationsinseln" werden vom Ufer losgerissen und treiben – von Strömungen und/oder Wind vorangetrieben – hinaus aufs offene Meer. Man hat berechnet, das aufgrund der Strömungs- und Windverhältnisse eine Reise vom Festland auf die Inseln ca. 2 Wochen in Anspruch nimmt (ein Flugzeug braucht nur ca. 2 Stunden!). Amphibien mit ihrer empfindlichen Haut überleben diese Reise nicht, aber Insekten, Schnecken und v.a. Reptilien haben gute Chancen – vorausgesetzt, der Zufall spielt mit und transportiert sie auf eine der Inseln; im laufe der Jahrmillion ist das offensichtlich schon ein paar mal gelungen!
Vögel transportieren Samen nicht nur in ihrem Verdauungstrakt – sperrige Samen verhaken sich z. B. auch in ihrem Gefieder oder werden in Erd- und Schlammresten an ihren Füßen/Krallen transportiert. Man schätzt, dass Vögel für ca. 60% der natürlichen Einfuhr von Pflanzen auf den Galápagosinseln verantwortlich sind.

Wir haben für Sie eine Karte erstellt, die Ihnen zeigt, wo welche Tiere vorkommen. Zur Karte

"Freilandlabor" Galápagos

Heute bieten die Galapagosinseln ein ideales Freilandlabor zur Beobachtung der Evolution: Zum einen bietet die Inselwelt eine einmalige nur hier vorkommenden Tier- und Pflanzenwelt(endemisch)und zum anderen bietet das Meeresgebiet rund um die Inseln einen großen Fischreichtum. Besonders gefragt sind Haifisch-Flossen und Seegurken. Der Fang von Seegurken ist unter Auflagen erlaubt, der Fang von Haifischen dagegen verboten. Allgemein ist der Fischfang im Marine-Reservat Galápagos nur unter Auflagen erlaubt, wobei für bestimmte Arten spezielle Bestimmungen und Auflagen gelten.

Geschichten über Galapagos

Das Galápagosbuch des amerikanischen Forschers William Beebe verhalf den Inseln zu ihrer magischen Anziehungskraft; ein begeisterter Leser war der Berliner Zahnarzt und "Öko-Pionier" Karl Friedrich Ritter, der sich im Jahre 1929 mit seiner Praxishelferin Dore Strauch auf der Insel Floreana niederließ. Er lies sich für seine Auswanderung auf die Insel sämtliche Zähne ziehen und durch ein Stahlgebiss ersetzten. Dies tat er, da eine Zahninfektion auf einer Insel nicht behandelt werden konnte und tödlich geendet hätte. Ironischerweise starb der Vegetarier 1934 an einer Fleischvergiftung und Dore Strauch endete in einer Nervenklinik in Berlin.

Der britische Kapitän James Colnett stellte 1793 ein kurioses Holzfass auf der Insel Floreana auf – noch heute funktioniert das Post Office in der gleichnamigen Bucht (Post Office Bay) auf die gleiche Art und Weise wie damals: die eigene Post lässt man am Fass zurück und nimmt dafür die von anderen Absendern zur Weiterbeförderung mit! Das alte, zusammengeflickte Holzfass war Pate für das – unbedingt lesenswerte Buch – "Postlagernd Floreana" der Kölner Auswanderin Margret Wittmer, die 1932 mit ihrem Ehemann Heinz und ihrem ersten Sohn Harry auf der Insel ankam.

Auch eine junge, deutsche "Baronin" von Wagner de Bosquet gelangte in den 30er Jahren auf die Insel Floreana . Ihr Plan, ein "außergewöhnliches Luxushotel für amerikanische Millionäre zu errichten" scheiterte allerdings und übrig blieb nur eine Hütte aus schiefen Brettern und verrostetem Eisen. Sie herrschte über ihre 3 mitgebrachten Liebhaber mit Reitpeitsche und Revolver. Für Dore Strauch kam damit "Satan nach Eden" und Margret Wittmer schreibt in ihrem Buch darüber: "Es war der Anfang einer Kette von Merkwürdigkeiten, die die Insel und später fast die ganze Weltpresse beschäftigte", denn nach einer Auseinandersetzung zwischen den 3 Parteien verschwand die "Baronin" samt einem ihrer Liebhaber spurlos von der Insel. Von den übrig gebliebenen beiden Liebhabern überlebte nur einer. Einzig Margret Wittmer verblieb auf der Insel und starb dort schließlich – hochgeehrt – im Jahre 2000 im Alter von 96 Jahren (ihre Enkelin betreibt bis heute die bislang einzige, kleine Pension in der Siedlung Puerto Velasco Ibarra im Westen Floreanas).

Inselbeschreibungen

Hier finden Sie Inselbeschreibungen und Hinweise zur Flora und Fauna der Inseln.

Konservierungsmaßnahmen

Im April 2007 zieht die Regierung Ecuadors die Notbremse und erklärt per Dekret die abgelegenen Inseln mit der einzigartigen Fauna und Flora zu einem ökologischen Risikogebiet. Tourismus, Luftfahrt und Ansiedlung werden künftig eingeschränkt. Ecuador wollte damit möglichen Maßnahmen der UNESCO zuvor kommen, die früher wiederholt damit gedroht hatte, der Inselgruppe im Pazifischen Ozean den vor drei Jahrzehnten verliehenen Status als Welterbe der Natur abzuerkennen. Im Juni 2007 setzte die UNESCO die Inseln auf die *"Rote Liste des gefährdeten Welterbes".
*(Unter der Roten Liste gefährdeter Arten versteht man die von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) jährlich im Internet veröffentlichte Liste weltweit gefährdeter Tier- und Pflanzen-Arten wie auch die von einzelnen Staaten und Bundesländern herausgegebenen entsprechenden Listen. Ursache des fortschreitenden Verschwindens von Tier- und Pflanzenarten sind vor allem menschliche Zivilisationsaktivitäten)

Kontinental-Platten-Theorie

Im Gegensatz zu den "kontinentalen Inseln" bestand zwischen den Galapagosinseln und dem Festland nie eine Verbindung – deshalb spricht man bei ihnen von einem "ozeanischen Ursprung": sie "wachsen" vom Meeresboden aus großer Tiefe zur Meeresoberfläche!
Die Erde unterteilt sich (von außen hin zum Erdmittelpunkt) in Erdkruste, Erdmantel und Erdkern. Die Theorie der Plattentektonik geht davon aus, dass die Erdkruste in mehrere Platten gegliedert ist, die sich relativ zueinander bewegen. "Motor" dieser Bewegungen sind sog. Konvektions- oder Ausgleichsströmungen des Erdmantels, die einen dynamischen Kreislauf herbeiführen, bei dem die Erdkruste an der einen Stelle zerstört und an einer anderen neu gebildet wird. Diese Vorgänge vollziehen sich an den Plattengrenzen: wenn Platten aneinander stoßen, "taucht" die leichtere unter der schwereren ab ( = sie wird "verschluckt"); Geologen nennen diesen Vorgang "Subduktion".

Namen der Inseln

Der Galápagos-Archipel umfasst ca. 7.882 km² und besteht aus insgesamt 121 Inseln und freistehenden Felsen; 13 Inseln messen mehr als 14 km² - die kleinsten Felsen nur wenige Quadratmeter.
Zu Ehren des 400. Jahrestages der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus wurden die Inseln , die 1832 von Ecuador annektiert wurden und damals noch unter dem Namen "Archipiélago del Ecuador" zur Besiedlung freigegeben wurden, umbenannt in "Archipélago de Colón". Alle Inseln erhielten zu ihren englischen und alten spanischen Namen zusätzlich einen neuen, offiziellen spanischen Namen; dies erklärt, warum heute jede Insel mindestens 2, manche sogar mit 3 Namen aufwarten kann wie z. B. die Insel Floreana = Santa Maria = Charles. Nur nicht verwirren lassen!!

Namensgebung

Ihren heutigen Namen erhielten sie im Jahre 1570 von dem flämischen Kartographen Abraham Ortelius, der die Inseln nach den Riesenschildkröten, die er dort vorfand, benannte: spanisch Galápago: = Schildkröte.
Der spanische Pirat Diego de Rivadeneira taufte die Inseln "Las Islas Encantadas" (die verzauberten Inseln), da sie immer wieder in geheimnisvollen Nebelschleiern verschwanden. Wohl auch aus diesem Grunde suchten viele Piraten (unter ihnen auch berühmt-berüchtigte wie Francis Drake, Captain Morgan ;William Dampier, Ambrose Cowley oder Lionel Wafer) sie immer wieder als Schlupfwinkel auf. Eben diese Piraten gaben den Inseln englische Namen, die auch heute noch in der wissenschaftlichen Literatur verwendet werden und lieferten darüber hinaus wertvolle Beobachtungen.


Nazca- und Cocosplatte / hot-spot Theorie

Galápagos "wächst" geologisch auf der unterseeischen Bruchzone zweier Kontinentalplatten: der von Cocos im Norden und der von Nazca im Süden. Warum die alten erloschenen Vulkane im Osten und die noch aktiven bzw. die noch entstehenden im Westen liegen, erklärt möglicherweise die Theorie der "heißen Flecken" oder "Wärmezonen"(im engl. Hotspot)von David Christie. Demzufolge steigt immer wieder heißes Magma aus dem Erdmantel auf und sammelt sich in ortsfesten Wärmezonen / Hotspots(Magmakammern) an. Die Nazca-Platte, auf der die Inseln liegen, driftet seit ca. 25 Millionen Jahren mit einer "Geschwindigkeit" von 5 – 7 cm / Jahr auf die kontinentale Platte von Südamerika zu; dabei wandert sie über den Galápagos Hotspot hinweg und nimmt in ihrer Bewegungsrichtung die im Hotspot entstandenen Vulkane aus deren Einflussbereich heraus. Infolge von Brandungserosion und nach durchlaufen verschiedener Erosionsstadien wandern diese zusammen mit der Platte allmählich wieder in tieferes Wasser ab – man spricht davon, dass die Inseln "ertrinken". Diese erloschenen, abgetragenen Vulkane (unter Wasser) nennt man "Guyots".

Reiseablauf

Der Ablauf der Reisen ist von uns optimal für Sie entwickelt worden. Dennoch kann es manchmal passieren, dass Wege unpassierbar werden, Wartezeiten entstehen, nicht vorhersehbare Umstände die Reiseroute verändern oder den geplanten Verlauf im schlimmsten Fall komplett umwerfen. Unsere Führer vor Ort sind auf solche Situationen speziell trainiert und haben es bisher immer geschafft, zu improvisieren und die Reiseplanung flexibel anzupassen. Unannehmlichkeiten für Sie werden dadurch stets minimiert. Trotzdem möchten wir Sie hiermit darauf hinweisen, dass Programmänderungen möglich sind und nicht im Verantwortungsbereich des Veranstalters liegen.

Von den "Finsteren Zeiten" ins "Licht"

Am 12. Februar 1832 (zufällig der Geburtstag von Charles Darwin!) wurden die Inseln durch General José Villamil dem ecuadorianischen Staatsgebiet einverleibt. Daraufhin entstand auf der Insel Floreana eine Strafkolonie, die im Jahre 1835 über 300 Mann umfasste. Die bis zum Zusammenbruch und Tod misshandelten politischen Häftlinge Ecuadors revoltierten 1952 an der "Mauer der Tränen", raubten zwei Fischerboote und überfielen daraufhin eine nordamerikanische Luxusyacht. Auf Druck von Washington und unter dem Augenmerk der Weltpresse wurde schließlich eine Auflösung der Strafkolonie bewirkt – diplomatische Geburtshilfe für den Tourismus auf Galápagos.

Vulkanismus

Die aktiven Vulkane auf Galápagos (wie auch die auf Hawaii) gehören zum Typ der Schildvulkane – dabei ist die Form ihrer Oberfläche bezeichnend. Einzelne, übereinander geflossenen Lavaströme verleihen ihnen dieses Aussehen. Vom Meeresboden aus gemessen zählen diese Vulkane zu den höchsten Bergen der Welt.
Ein Großteil dieser Vulkane besitzen den typischen "Caldera" (span. Kessel) im Gipfelbereich: eine runde, steilwandige kraterähnliche Einsenkung, die infolge einer plötzliche Absenkung des Kraterbodens entstanden sind.
Der gegenwärtige Vulkanismus konzentriert sich auf die westlich gelegenen, relativ "jungen" Inseln Isabela und Fernandina (ca. 500.000 – 600.000 Jahre), die zusammengenommen als eines der vulkanisch aktivsten Gebiete der Welt gelten. Sie liegen zur Zeit direkt über dem Hotspot und sind durch ihre mächtigen Schildvulkane weithin sichtbar.
Auf der Insel Fernandina brach deren Vulkan Cumbre zuletzt im Mai 2005 aus.


Wetter

Die Galapagos Inseln mit ihrem ozeanischen (= Gegenteil von kontinentalen) Ursprung verfügen über ihre ureigene klimatischen Bedingungen;

Das Klima auf Galapagos wird durch den kalten aus dem Süden kommenden Humboldtstrom, 14-18° C und dem warmen aus dem Norden kommenden Niñostrom, ca. 23-25° C, bestimmt. Die senkrecht stehende Äquatorsonne hat einen großen Einfluss auf die Landtemperatur.

Die Meeresströmungen sind dafür verantwortlich, dass man grundsätzlich zwischen zwei Jahreszeiten unterscheiden kann: die wärmere Regenzeit von Januar bis April/Mai, die sich wegen der vorherrschenden wärmeren Wassertemperaturen besser zum Tauchen und Schnorcheln eignen und die kältere Trockenzeit von Juni bis Dezember.