Landeskunde Ecuador

Die ärztlich-medizinische Versorgung ist in den Metropolen Quito und Guayaquil – zumindest auf privater Basis – mehr als zufrieden stellend; in den staatlichen Krankenhäusern sieht es dagegen ganz anders aus. Die zu erwartenden Kosten bzw. die Leistungsübernahme derselbigen durch eine vorher im Heimatland abgeschlossenen Reisekrankenversicherung sollten unbedingt vorab mit dem Versicherungsagentur abgeklärt werden.
Generell:
- Badehose / -anzug / Bikini – denn FKK ist gänzlich verpönt!
- Badeschuhe zum Duschen
- ein paar Shorts
- Hemden
- Hut / Kopfbedeckung als Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung bzw. Regen
- Lange Hosen
- leichter und warmer Pullover
- Rucksack
- Sportschuhe
- Strümpfe / Wandersocken
- Tagesrucksack
- Trekkingschuhe
- T-Shirts
- Ungefütterte Jacke (wasser- und windabweisend)
- Unterwäsche

Nützlich sind ferner:
- Feuerzeug
- Taschenmesser
- Geldgürtel oder Bauchgurt-Tasche
- Taschenlampe (bei Stromausfall!)
- Kerze
- Reisewecker
- Klappspiegel
- Nähzeug
- ein kleines Vorhängeschloss
- Tagebuch / Schreibzeug
- Kopien von Ausweispapieren in wasserdichter Schutzfolie
- Moskitonetz
Ein Regenponcho sollte in jeder Ausrüstung vorhanden sein!
Hinweis:
Die folgenden technischen Ausrüstungsgegenstände können auch vor Ort, also in Quito, ausgeliehen werden, so dass sich die Mitnahme des umfangreichen Gepäckes erübrigt!
Bergsteigen (Standard):
- hohe Bergwanderschuhe
- saugfähige Unterwäsche
- atmungsaktive Bekleidung
- wasserdichte Regenhose
- Regenjacke mit Kapuze
- Handschuhe
- Mütze
- Sonnenbrille
- Schal
- Wanderrucksack
- Sonnenschutz (mind. LSF 18)
- Trinkflasche
- reichlich Trinkwasser
- Proviant
- Uhr
- zusätzlich warme Bekleidung
- Taschenlampe
- Plastiktüten (mit Zippverschluss)
- beglaubigte Kopie des Reisepasses
Eis-Ausrüstung (Basis-Ausstattung):
- Gurtzeug und Zubehör
- Karabiner
- Seile und Reepschnur
- Steigeisen
- Gamaschen
- Eispickel
- Gletscherbrille
- Stirnlampe
- Schneestöcke
- Isolierhandschuhe
Seit dem Jahr 2000 gilt landesweit der US-amerikanische Dollar ($), achten Sie darauf, nur unbeschädigte Banknoten entgegenzunehmen (so weit es geht auf Echtheit überprüfen!). Bei den Cents (5, 10, 25 und 50) hat die Zentralbank gleichwertige und gleich große Münzen mit spanischer Beschriftung prägen lassen, die sog. Centavos. Es empfiehlt sich, bereits vorab in Deutschland seine Euros in Dollars umzutauschen (Wechselkurs!) und darauf zu achten, dass man eine ausreichende Menge kleiner Scheine (1, 5, 10 und 20 $) mit sich führt. Geldwechseln funktioniert in Banken und in Wechselstuben (casas de cambio) nur gegen Vorlage eines Reisepasses; in Quito gibt es auch Geldwechselautomaten. An den internationalen Flughäfen befinden sich ebenfalls Geldwechselschalter mit ausgedehnten Öffnungszeiten sowie auch Geldautomaten, bei denen man mit der EC-/Maestrokarte bequem Geld abheben kann (blaues Cirrus-Zeichen); die Gebühren betragen um die 3%.

Die Einwohnerzahl Ecuadors beläuft sich momentan auf ca. 13.547.500, die offizielle Amtssprache ist Spanisch und der überwiegende Anteil der Bevölkerung praktiziert – in einer eher "freien" Form – die katholische Religion. Neben der Amtssprache Spanisch besitzt auch Kichwa (Quichua) mit etwa zwei Millionen Sprechern große Bedeutung (vor allem in der Sierra). Kichwa ist ein Dialekt des Quechua, der lingua franca der Inkas, den diese nach der Eroberung der Region im 15. Jahrhundert eingeführt haben. Daneben werden an der nördlichen Küste und im Oriente auch noch einige lokale indigene Sprachen und Dialekte gesprochen. Am verbreitetsten davon ist Chibcha und das aus dem südlichen Oriente stammende Shuar.Die ethnische Zusammensetzung des Landes ist äußerst heterogen, eine Quantifizierung ist allerdings sehr schwierig. Generell lässt sich sagen, dass der Anteil der indigenen Bevölkerung wie auch in den anderen Andenstaaten sehr hoch ist. Das lässt sich zum einen durch die dichte Besiedlung durch indigene Bevölkerungen unter der Herrschaft der Inka erklären, und zum anderen dadurch, dass es nach Ecuador, außer aus Spanien, kaum europäische Einwanderung gab.
Die verschiedenen Volksgruppen setzten sich in etwa so zusammen, wobei die verwendeten Kategorien „indigene Bevölkerung“, „Mestizen“ und „europäisch-stämmige Bevölkerung“ dabei kaum statistisch abgrenzbar sind, da die "Selbsteinschätzung" der Befragten bei statistischen Erhebungen zugrunde gelegt wird. Die vielschichtige Identität des modernen Ecuadorianers beruht im Prinzip auf der bunt gewürfelten Form von mesizaje, einer unübersichtlichen Vermengung verschiedener Kontinente, Kulturen, Volksgruppen, Traditionen und Lebensanschauungen und setzt sich in etwa folgendermaßen zusammen:
ca. 36% Indígenas
ca. 42% Mestizen (Nachfahren von Indígenas und Weißen)
ca. 12% Weiße
ca. 6 % Mulatten und Zambos (afro-indianischer Abstammung)
sowie ca. 4% Schwarze
Die weitaus größte Volksgruppe von Indìgenas verteilt sich auf das Andenhochland – die "Quechua (del la) Sierra". Zu dieser bedeutenden Sprachfamilie zählen regionale Gruppen wie die Cañari, Salasaca, Saraguro, Puruháes und die Otalavaleños. Ihre kulturelle Zusammengehörigkeit kommt nicht nur im sprachlichen Miteinander zu tragen, sondern drückt sich auch in ihrer gemeinsamen Weltanschauung aus, die nach dem "harmonischen Gleichgewicht zwischen dem Universum, der Erde und den Menschen strebt" und sich auch mit dem "Ausgleich der Gegenpole Himmel und Erde" (tierra y cielo); kalt – warm (frío – caliente) und hoch – tief (alto – bajo) beschäftigt. Ein solidarisch gesellschaftliches Organisationsmodell, das in fast allen Lebensbereichen auf Kommune und Großfamilie basiert, ist ein weiteres Merkmal dieser Hochlandvölker. Viele Indigenas bestellen auch heute noch kleine Landparzellen(sog. Minifundios), die in großen Höhenlagen unter klimatisch ungünstigen Bedingungen liegen und deren Erträge gerade zum überleben reichen.

An der Küste leben vor allem Awa, Epera,Tsáchilas und Chachis; neben den indianischen Ethnien sollten auch die Gruppierungen von Montubios, Morenos oder Negros erwähnt werden.
Im geografischen Zentrum des Landes leben die Cacha, Calpi, Colta, Licto und Pulucate, und zu beiden Seiten des 1. südlichen Wendekreises befindet sich das Gebiet der Huaorani-Indianer, welche weder sprachlich noch kulturell irgendeiner größeren Gruppe zugeordnet werden können.
Die Bevölkerung des Hochlandes kann auf uns eher verschlossen/zurückhaltend wirken: sie sind höflich, förmlich und respektvoll, während die Menschen an der Küste – vielleicht durch die klimatischen Bedingungen – sich offener und lebensfroher geben. Hier kann es aber auch mal lauter und aufbrausend werden!
Generell gilt: wer Ecuadorianern mit Respekt und Neugierde begegnet und sich in Sachen Zurückhaltung eine Scheibe von ihnen abschneidet, wird sich bei ihnen wohl aufgenommen fühlen!
Übrigens ist das Händeschütteln zur Begrüßung in Ecuador üblicher als in Deutschland!
Im ecuadorianischen Hochland gehören die bunten, indianischen Märkte (mercados indígenas) zu einem der vielen Anziehungspunkte für Touristen; sie sind oftmals nur einige Fahrtstunden von Quito aus entfernt. "Handeln" ist ein Muss!
Der Eintritt in den Nationalpark Galápagos in Höhe von US$ 100 p.P. sowie die weiteren Eintritte, die Ausreise-Flughafensteuer in Höhe von US$ 39 p.P. müssen bar bezahlt werden wie auch Rechnungen auf der Kreuzfahrt.
Hier finden Sie eine Entfernungstabelle von Ecuador in km. Bitte bedenken Sie jedoch, dass die Entfernungen anders einzuschätzen sind als bei uns und dass man aufgrund schlechterer Straßen in Ecuador weitaus langsamer voran kommt.
"Magische Stifte" oder handliche "Röntgengeräte" werden vielerorts genutzt, um Falschgeld zu enttarnen; Touristen sollten nur in Banken oder autorisierten Wechselstuben Geld umtauschen!

Fauna und Flora
Etwa 20 % der gesamten Flora sind endemisch ( =einheimisch) - Ecuador kann mit über 20.000 verschiedenen Pflanzen, mehr als 2.000 Bäumen und über 3.000 Orchideenarten und vielen verschiedenen Bromelienarten (Sehen Sie sich hier Bilder verschiedener Bromelien an) aufwarten - und täglich werden neue Arten entdeckt!
Dieser Artenreichtum erstreckt sich auch auf Ecuadors Fauna:
Man findet hier ca. 1.500 Vogelarten aus 77 Familien und 21 Ordnungen (vom Kondor, dem Wappentier bis hin zu den Papageien und verschiedenen Wasservögeln)
Von den weltweit bekannten 330 – 340 Kolibriarten leben allein in Ecuador über 130 Arten!
► von den 710 Süßwasser-Fischarten leben allein 509 in den Gewässern des tropische Regenwaldes, 470 im Ursprungsbecken des Río Napo (in Höhen von 200 – 2.800 m)
► bis jetzt wurden ca. 450 Salzwasser-Fischarten identifiziert
► von den Amphibien besonders erwähnenswert sind die 375 Froscharten
► 350 Reptilienarten
► 200 Schlangentypen
► unzählige Schmetterlingsarten und Insekten
► In den Flüssen von Anango, Cuyabeno, Lagartococha, Tiputini und Yasuní lebt der Amazonas-Manati (Tri-cheus inunguis)
► Von weltweit rund 900 Fledermausarten kommen mehr als ein Neuntel in dem Gebiet des Yasuní-Biosphärenreservat vor und im Podocarpus-Nationalpark (im Süden Ecuadors) leben laut Forscher an die 50 verschiedene Arten der Flattertiere!
Im den Monaten Juli und August kommen Buckelwale in die Gewässer vor Ecuador. In dieser Zeit bietet sich die Möglichkeit zur Walbeobachtung
...die Liste ließe sich unendlich fortsetzen! Die Quintessenz des ganzen ist und bleibt:
Ecuador zählt zu den Ländern mit dem höchsten Artenreichtum der Erde!

Der Regenwald
Rund um den Äquator bildet ein schmaler Vegetationsgürtel den immergrünen, tropischen Regenwald; nirgendwo auf der Erde gibt es einen vergleichbaren Artenreichtum – jedoch zählen die Böden dort zu den unfruchtbarsten überhaupt!
Zwei Drittel der Landfläche von Ecuador waren ursprünglich von tropischen Regenwäldern bedeckt, das gesamte Gebiet des westlichen Amazonasbeckens im Oriente und das pazifische Küstentiefland der Costa werden von dieser Zone des immergrünen Regenwaldes eingeschlossen.
An den Gebirgshängen des Andenhochlandes geht dieser Gürtel in den immergrünen tropischen Bergwald über; die Regenwälder des Hochlands sind gegenüber den Tiefland-Regenwäldern noch artenreicher. Typische Vertreter des tropischen Bergwaldes sind lorbeerblättrige Bäume und Koniferen (Nadelbäume wie Zedern und Zypressen); weite Teile des andinen Hochlandbeckens sind heute von Eukalyptuswäldern überzogen.
Des weiteren findet man in dieser Region eine unglaubliche Anzahl von Epiphyten: Farne, Moose und Flechten sowie Bromelien und Orchideen.
Der tropische Nebelwald, eine Sonderform des tropischen Bergwaldes, ist im Prinzip ein Oberbegriff für verschiedene Stufen des Bergwaldes in Höhenlagen zwischen 1.000 m und 3.000 m; die dominierenden Pflanzen dort sind Baumfarne, Epiphyten, Moos- und Lebermoosteppiche. Farbenfrohe Blütenpflanzen wie Begonien, Fuchsien, Geranien und Orchideen leuchten farbenfroh dazwischen auf. Mit zunehmender Gebirgshöhe verschwinden die Bäume (Podocarpus-Arten) und die Niederschläge nehmen ab – Bartflechten treten an Stelle der Moose. Mit erreichen der Baumgrenze tritt man in die sogenannte Zwergwaldzone ein, welche im Wesentlichen aus Grasbüscheln, Zwergsträuchern und Polsterpflanzen besteht.

An den folgend aufgelisteten, staatlichen Feiertagen sind öffentliche Einrichtungen geschlossen:
• 01. Januar Neujahr (Año Nuevo)
• 06. Januar Heilige Drei Könige (Día de los Reyes)–Banken und Läden geöffnet!
• 01. Mai Tag der Arbeit (Día del Trabajo)
• 24. Mai Schlacht am Pichincha (Batalla de Pichincha)
• 24. Juli Geburtstag von Simón Bolívar (Nacimiento de Bolívar)
• 10. August Unabhängigkeitstag von Quito (Primer Grito de Independencia)
• 09. Oktober Unabhängigkeitstag von Guayaquil (Independencia de Guayaquil)
• 01. November Allerheiligen (Todos los Santos)
• 02. November Allerseelen (Día de los Difuntos)
• 06. Dezember Gründungstag von Quito (Fundación de Quito) – nur dort!
• 25. Dezember Weihnachten (Navidad)
Hinzu kommen die beweglichen Feiertage Karneval (Montag und Dienstag, meist geschlossen) und Karfreitag (im April) sowie Ostersonntag und weitere ortsgebundene Feiertage.
Viele Geschäfte, Banken und Ämter bleiben an diesen Tagen auf Landesebene geöffnet, da sich die Festivitäten und Festtage nur auf bestimmte Regionen und Städte beschränken (u.a. indianische Feste, wie z.B. "Fiesta de la Mama Negra" im Andenhochland oder "Fiesta del Montubio" in der tropischen Küstenebene).
272.045 km2 (Weltrang 71) - etwas größer als die alten Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland.
Die staatliche Fluggesellschaft Tame und die privaten Anbieter Aerogal, Icaro, Saereo, Vip u.m. fliegen etliche Städte an; dabei variieren die Preise für gleiche Strecken oft nur sehr gering. Generell sind Flüge im Inland mit Ausnahme der Galápagosinseln (je nach Saison von rund 400 $ aufwärts!) nicht teuer.

UV-Filter und lichtschwache Filme von 50-100 ASA sind auf jeden Fall wegen der hohen Lichtstärke der Äquatorsonne nützlich bzw. sinnvoll. Digitale Kameras sind dem gegenüber meist weniger empfindlich. Da es überraschend zu starken Niederschlägen kommen kann, ist ein wasserfester Fotosack auf jeden Fall empfehlenswert.
Zum Schutz der Intimsphäre der Menschen, die wir besuchen, sollte grundsätzlich niemals ohne vorherige Erlaubnis fotografiert werden – Absagen sind zu respektieren! – Das Teleobjektiv bietet eine gute "Ausweichmöglichkeit".
Vor allem auf dem Land wird oftmals eine kleine "Motivgebühr" von "One Dollar" erwartet – ein kleiner Preis für ein lächelndes Bild! Militärische und polizeiliche Einrichtungen dürfen grundsätzlich nicht fotografiert werden!
Achtung: Kameras sind begehrtes Diebesgut!

Der Name Galápagos ist aus dem spanischen und heißt Landschildkröte. Das Insel-Archipel umfaßt 7.882 km². Das Insel-Archipel wurde 1959 zum Nationalpark erklärt und wird seit 1964 von der Darwin-Station verwaltet. Er gehört zu Ecuador und liegt etwa 1.000 km vor der ecuadorianischen Küste im Pazifik, direkt am Äquator.
Insgesamt gibt es 48 Inseln und Felsen. 13 der Inseln sind größer als 14 km². Die Inseln sind die mächtigen Spitzen der aus dem Meer herausragenden Vulkane. Der Ursprung dieser Vulkane liegt auf der sog. Galápagos-Plattform auf dem Meeresgrund. Langanhaltende Ergüsse haben sogenannte Schildvulkane entstehen lassen - Vulkane von verhältnismäßig flacher Gestalt. Die Hauptinseln des Archipels Santa Cruz, San Cristobal, Floreana sind dafür typische Beispiele.
Die aktivsten Vulkane sind auf den im Westen gelegenen Inseln Fernandina und Isabela zu finden. Die Inseln Santa Cruz, Floreana und San Cristobal hingegen haben schon längst erloschene Vulkane und sind entsprechend sehr vegetationsreich. Die Inseln bieten das ganze Jahr über einzigartige Tierbeobachtung.

Fauna und Flora:
Aufgrund ihrer artspezifischen Flora und Fauna wurden die Galápagos-Inseln durch die Evolutions-Theorie Charles Darwins als Laboratorium der Natur berühmt. Die Tierwelt der Galápagos-Inseln ist im wahrsten Sinne des Wortes einzigartig. Sie besteht zum größten Teil aus Schöpfungen, die sonst nirgendwo auf der Erde vorkommen. Hier teilen sich antarktische Tiere und typische Vertreter der tropischen Fauna ein und denselben Le-bensraum.
Wir haben für Sie eine Karte erstellt, die Ihnen zeigt, wo welche Tiere hauptsächlich vorkommen. Zur Karte
Lieber Reisefreund!
Mit folgenden Informationen wollen wir Ihnen als engagierten Naturfreund die Möglichkeiten aufzeigen, sich die Galápagosinseln mit einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt auf eine "umweltfreundliche" Art und Weise zu erschließen. Zunehmend mehr Menschen zieht es Jahr für Jahr zu dem Inselparadies im Ostpazifik. Sie fragen wahrscheinlich mit Recht, ob es zu verantworten ist, heute noch Touristengruppen in ein fragile Schutzgebiete wie Galápagos zu führen. Wir glauben, dass eine grundsätzliche Ablehnung von Naturreisen den Naturschutzgebieten abträglich ist. Wer als interessierter Mensch keine Möglichkeit hat, die Natur kennen zu lernen, wird sich auch nicht zu ihrem Beschützer aufschwingen. Nur eigenes Erleben und daraus wachsende Kenntnis und Begeisterung wandeln einen Konflikt zwischen Tourist und Natur in ein produktives Miteinander. Ein fachkundiger und verantwortungsbewusster Reiseleiter kann diese Entwicklung ebenso unterstützen wie entsprechende Reiseinformationen und ein guter "Reiseführer Natur Galápagos" (BLV-Verlag). Es liegt an jedem einzelnen Touristen, die Tier- und Pflanzenwelt mit Respekt zu behandeln und Einsicht für die notwendigen Beschränkungen zu zeigen. Ein Tourismus dieser Art, der auf Informationen aufbaut und dessen Ziel die Sicherung der Naturschönheiten ist, wird vielleicht die überfällige Wende bringen. Unberührte Natur, naturnahe Landschaften und frei lebende Tiere und Pflanzen haben einen ganz besonderen Wert. SFR bemüht sich, Ihnen jede Reise mit Sachkenntnis und Sorgfalt vorzubereiten.
Weitere Informationen zu den Galapagos Inseln finden Sie hier.
Da keine gesetzliche Regelung vorliegt, differieren die Öffnungszeiten im Einzelhandel – generell werden die Geschäfte aber erst ab 9.00 Uhr geöffnet und schließen Wochentags gegen 19.00 Uhr (Samstags um 13.00 Uhr); viele kleine "Tante-Emma-Läden" schließen dagegen erst um Mitternacht. Die großen Einkaufszentren und Shopping Malls haben meistens auch Sonntags bis 20.00 Uhr geöffnet. Ämter und Behörden sollte man nach Möglichkeit am Vormittag aufsuchen.
Aufgrund von Quitos Höhenlage (fast 3.000 m), muss man in den ersten Stunden nach der Landung mit Anpassungsschwierigkeiten rechnen. Deswegen sollte man sein Verhalten darauf einstellen, d.h. alles ein bisschen ruhiger angehen lassen und vor allem viel Flüssigkeit (antialkoholisch versteht sich) in jeglicher Form zu sich nehmen (Getränke, Suppen etc.).
Die am weitest verbreitete Reisekrankheit in Südamerika ist der parasiten- oder amöbenbedingte Durchfall; Eiswürfel unbekannter Herkunft, ungeschältes Gemüse, nicht (genügend) abgekochtes Wasser, häufig wieder verwendetes Bratfett sind nur einige der Verursacher. Das Leitungswasser in Quito und Cuenca ist eigentlich von Trinkwasserqualität, sollte aber trotzdem nur zum Zähneputzen benutzt werden. In der Küstenregion, im Oriente, in einigen Regionen des Hochlandes und auf den Galapagosinseln sollte darauf jedoch gänzlich verzichtet werden und dafür lieber abgefülltes Wasser (agua sin / con gas = Wasser ohne / mit Kohlensäure)verwendet werden. Die scharfe Gewürzsoße Ají, die in fast jedem ecuadorianischen Restaurant auf dem Tisch steht, besitzt eine antibakterielle, den Magensaft anregende Wirkung – die gleiche antibakterielle Wirkung steckt übrigens auch im Knoblauch! Für Urwaldaufenthalte ist die Mitnahme eines Malariamittels empfohlen. Eine Malaria-Infektionsgefahr besteht fast ausschließlich in den unter 1.500 m Höhe gelegenen ländlichen Gebieten im Amazonasbecken in Form von (Plasmodium vivax).
Gelbfieberimpfung: Es besteht eine keine Impfpflicht.
Polio-, Tetanus- und Diphtherieauffrischung sind ratsam; generell sind jedoch keine Impfungen für Ecuador erforderlich. Umfassende und aktuellste Informationen können Sie im Internet und auf den Webseiten des Centrums für Reisemedizin (www.crm.de) oder beim Auswärtigen Amt (www.auswaertiges-amt.de) erhalten.
Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass diese Empfehlung i. d. R. nur von befristeter Dauer ist. Aus eigener Erfahrung (20 Jahre Tourismus nach Ecuador) können wir Ihnen zur Beruhigung mitteilen, dass trotz der zeitweisen Warnungen des Auswärtigen Amtes oder anderer Institutionen bis heute noch kein einziger Reisender von uns Gelbfiebersymptome aufgewiesen hat; denn wir achten bei den Unterkünften und beim Bereisen der verschiedenen Landesteile darauf, dass gesundheitliche Aspekte berücksichtigt werden.
Des weiteren wird den Reisenden aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken vom Auswärtigen Amt empfohlen:
• körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)
• ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• und unter einem Moskitonetz zu schlafen
Die übliche "Erste-Hilfe-Apotheke" sollte man auf jeden Fall mitführen: Verbandszeug, Pflaster, Schmerztabletten, Wundsalbe und Desinfektionsmittel, sowie Medikamente gegen Durchfall wie z.B. Imodium Akut – und natürlich Medikamente, die man ständig selbst benötigt. Hilfreich sind evtl. ein Fieberthermometer und Mittel gegen Reisekrankheit und Antihistaminicum– nicht zu vergessen ein starkes Sonnenschutzmittel und ein mückenabwehrendes Mittel!
Die Hauptstadt von Ecuador ist Quito. Dort leben ca. 1,4 Mio. Einwohner. Es liegt auf 2.850 m ü. M. in einer Entfernung zu Frankfurt von 9.770 km. Mehr Informationen zu Quito finden Sie hier

Die bestimmenden klimatischen Faktoren sind Temperatur, Niederschlag, Luftfeuchtigkeit und die vorherrschenden Windverhältnisse. Prinzipiell kann Ecuador das ganze Jahr über bereist werden und hat speziell für Naturfreunde zu jeder Jahreszeit bestimmte Vorzüge und Reize. Das Land liegt im inneren Tropengürtel, die vorherrschenden Temperaturen entspringen hauptsächlich aus den unterschiedlichen Höhenlagen (mit ausgesprochenen Mikroklimazonen). Die Temperaturschwankungen im Jahresverlauf sind nur sehr gering, dafür können große Temperaturschwankungen im Tagesverlauf auftreten – man spricht daher von einem Tageszeitenklima.
Ecuador ist ein ganzjähriges Reiseziel mit konstanten Temperaturen, Tageshöchsttemperaturen Quito inliegen etwa bei ca. 22°C, in Guayaquil bei ca. 30°C. Baden ist entlang der gesamten Pazifikküste ganzjährig möglich, die beste Saison herrscht von Mai bis November. Der nördliche Teil der Costa (bis zum Río Chone ), unter dem Einfluss des warmen Pànama-Stroms stehend, ist eher feuchtwarm; zeitweise kann aber auch Trockenheit vorherrschen. Der südliche Teil dagegen steht unter dem Einfluss des kalten Humboldt-Stroms, der besonders auf der Halbinsel Santa Elena und auf den Inseln im Golf von Guayaquil für ein trockenwarmes Klima verantwortlich ist.
Von Mitte Juni bis Anfang September ist es im Hochland am schönsten, im feuchtheißen Amazonastiefland sind gewöhnlich die Monate Juni bis August am niederschlagsreichsten, wenn auch die eigentliche Regenzeit bereits im Februar beginnt.
Die Galapagos Inseln mit ihrem ozeanischen (= Gegenteil von kontinentalen) Ursprung verfügen über ihre ureigene klimatischen Bedingungen;
Das Klima auf Galapagos wird durch den kalten aus dem Süden kommenden Humboldtstrom, 14-18° C und dem warmen aus dem Norden kommenden Niñostrom, ca. 23-25° C, bestimmt. Die senkrecht stehende Äquatorsonne hat einen großen Einfluss auf die Landtemperatur.
Die Meeresströmungen sind dafür verantwortlich, dass man grundsätzlich zwischen zwei Jahreszeiten unterscheiden kann: die wärmere Regenzeit von Januar bis April/Mai, die sich wegen der vorherrschenden wärmeren Wassertemperaturen besser zum Tauchen und Schnorcheln eignen und die kältere Trockenzeit von Juni bis Dezember.
Alle Kreditkarten können – laut Verbraucherschutz – von überall auf der Welt aus über die Telefonnummer 0049/116116 gesperrt werden.
Maestro, EC, Bank - und Sparkassenkarten können unter 0049/1805 021 021 gesperrt werden.
Mastercard (überwiegt auf den Galapagos-Inseln) kann unter 001-3142 756 690,
Visa unter 001-410-581 3836,
American Express unter 0049/69-979 77 777 und
Diners Club unter 0049/69-66 166 123 gesperrt werden.
Im Nordwesten Südamerikas an der Pazifikküste gelegen, grenzt es im Norden an Kolumbien und im Süden an Peru. Zu Ecuador gehören auch die Galápagos-Inseln.
Auf Handzeichen halten die Busse in den Städten an fast jeder Ecke, zum Anhalten/Aussteigen reicht ein "gracias" an den Busfahrer. In Quito verkehren der Trole-Elektrobus und der Ecovia, die alle 400 m einen Halt einlegen. Die Taxis in Quito haben ein Taxameter, das tagsüber eingeschaltet sein muss – nachts bleibt es ausgeschaltet und die Preise werden vorher mit dem Fahrer ausgehandelt (etwas höher als tagsüber).
Die Preise variieren und bewegen sich zwischen ca. 7 USD – ca. 25 USD. Ausnahme: die Galápagosinseln mit einem Eintrittspreis von 100 USD.
Für den Versand nach Deutschland ist mit mind. 8 – 12 Tagen zu rechnen. Briefe und Päckchen sollten als Einschreiben (certificado) mit Quittung (recibo) versandt werden (die Extrakosten sind es wert!). Schnell und sicher sind in jedem Falle DHL und Fedex.

Auf den ersten Blick kann Ecuador in 4 geographische Hauptregionen eingeteilt werden:
die Küste (Costa)
das Andenhochland (Sierra) mit den zwei Andenkordilleren (die Östlichen und die Westlichen)
das Amazonastiefland / Amazonasbecken (Oriente; auch: Selva) Offizieller Name: Regìon Amazónica
und die Galapagos Inseln im Pazifischen Ozean (ca. 1.000 km vom Festland entfernt)
Aufgrund seiner gegensätzlichen Topografie, die es ermöglicht, 4 Jahreszeiten an nur einem einzigen Tag zu durchleben, kann Ecuador mit Recht von sich behaupten, eines der variationsreichsten Länder der Erde zu sein!
Während des Aufenthaltes in Ecuador ist es WICHTIG, den Pass zusammen mit den Einreisepapieren (zumindest in Kopie) immer mit sich zu führen – Polizei- und Militärkontrollen sind nicht selten!
TIP: Dokumente einscannen und als Emailanhang speichern, so können Sie bei Verlust diese von überall her aufrufen und ausdrucken.
überwiegend Katholizismus, daneben auch indianische Naturreligionen.
Die Straßenkriminalität (v.a. Raubüberfälle) haben gerade in den Städten im Laufe der letzten Jahre erheblich zugenommen; in Quito, Guayaquil und anderen Städten sollte daher bei einem nächtlichen Ausgang immer ein Taxi von und zum Hotel genommen werden – auf "Alleinausflüge" sollte ganz verzichtet werden. Diebe arbeiten gerne in Grüppchen und verstehen es, überraschend zuzuschlagen. Es ist daher dringend abzuraten Schmuck und sonstige Wertsachen (Kamera, Laptop etc.) zur Schau zu stellen. Vor allem im dichten Gedränge sollte man aufpassen, dass einem die Tasche/Rucksack o.ä. nicht abhanden kommt.
Im Andenhochland und im Bereich der herkömmlichen Touristenpfade hat ein erfahrener Reisender zumindest tagsüber wenig zu befürchten – im Großen und Ganzen ist Ecuador ein sicheres Urlaubsland!
Bei Pauschalreisen muss der Veranstalter / das Reisebüro dem Kunden den sog. "Sicherungsschein" aushändigen; der Kunde hat somit die Sicherheit, dass der Veranstalter der Reise gegen eine eventuelle Insolvenz abgesichert ist.

Die Liste ist lang und reicht von bunten Hängematten über Panama-Strohhüte (sombreros de paja toquilla), Lederarbeiten (speziell in Cotacachí)wie Jacken, Taschen, Schuhe, Sättel und Zaumzeug bis hin zu Wollarbeiten und Figuren aus Holz, Stein und Keramik. Vom Kauf der vom Aussterben bedrohten "schwarzen Koralle" (auch als Schmuckeinlagen) wird DRINGEND abgeraten! Mitbringsel wie präkolumbianische Keramik, religiöse Reliquien, Pflanzen, Lebensmittel etc. dürfen nicht ausgeführt werden; Tierfelle, Reptilienhäute u.ä. fallen unter das "Washingtoner Artenschutzabkommen" und dürfen weder gekauft noch ausgeführt werden!
Präsidiale Republik

Die übliche Stromspannung lieg bei 110 Volt, gebräuchlich sind Steckdosen nordamerikanischer Norm (Flachstecker ohne die dritte "Muffe"). Ein Adapter kostet nur ein paar Euro in Deutschland und sollte daher auch dort gekauft werden, da sie in Ecuador schwerer zu erhalten sind. Nur wenige First-Class-Hotels bieten auch 220 Volt Steckdosen.
Vorwahl von / nach Europa
• nach Ecuador: 00593 + entsprechende Inlandsnummer (Telekom ca. 1,50 Euro/Min.)
• nach Deutschland: 0049
• nach Österreich: 0043
• in die Schweiz: 0041
Mann kann auch kurzfristig ein Handy samt Nummer mieten.
Tipp: Viele Internet-Cafés bieten einen preiswerten "Net-to-Phone-Service" nach Europa an (von Quito aus z.B. schon ab 10 Cent/Min. nach Deutschland); die Leitungen stehen morgens vor 10.00 Uhr am besten. In den Hotels, bei vielen Telefonzentralen und auch oftmals in den Internetcafés, kann man ein Fax abschicken bzw. empfangen, der Preis richtet sich hierbei nach Minuten und Seitenzahl.
Öffentliche Toiletten gibt es selten, in Restaurants fragt man nach dem "baño" oder geht einfach zu der mit "SSHH" gekennzeichneten Örtlichkeit. Neben der Toilettenschüssel stehen in Ecuador Eimer, in die das Toilettenpapier zu werfen ist, da sonst infolge des schwachen Wasserdruckes mit Verstopfungen zu rechnen ist.
Die Rechnungen (cuenta) in den gehobenen Restaurants und Hotels enthalten i.d.R. bereits 12% Mehr-wertsteuer (IVA= Impuesta al Valor Agregado) und einen 10%igen Aufschlag für den Service (servicio); da man als Tourist aber nicht sicher sein kann, das dieses Trinkgeld auch wirklich dort ankommt, ist es eine schöne Geste, den aufmerksamen Kellner / Liftboy / Gepäckträger etc. – je nach Zufriedenheit – mit 25 – 50 Cent zu belohnen.
Bergführer, Lastenträger, Tourenbegleiter oder sonstigen "Guides" sollte man – je nach Wichtigkeit und Zufriedenheit – etliches mehr geben (2 – 10 $ pro Tag und Tourist). Auf Galapagoskreuzfahrten ist ein Trinkgeld von ca. 15 $ pro Tag und Tourist für die gesamte Crew angemessen.
Das Leitungswasser sollte nicht getrunken werden, kann jedoch zum Zähneputzen verwendet werden.
Alle Bürger der EU und der Schweiz benötigen für einen touristischen Aufenthalt in Ecuador (bis zu 90 Tage) KEIN VISUM. Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Informationen zu Visabestimmungen für längerfristige Aufenthalte in Quito sollten bei der zuständigen ecuadorianischen Auslandsvertretung in Deutschland eingeholt werden.
Die Währung in Ecuador ist der US-Dollar (1 US-$ = 100 Cents). Es empfiehlt sich, vor allem die Mitnahme von kleinen und größeren Scheinen (unversehrte Banknoten) in bar. Wir empfehlen keine Traveller-Schecks, da diese nur bedingt als Zahlungsmittel akzeptiert werden und in der Regel lange Wartezeiten auf der Bank mit sich bringen. Die Kreditkarte (Master/Visa/Eurocard) wird auf Galapagos als Zahlungsmittel nicht akzeptiert. Auf dem Festland kann in größeren Geschäften und Restaurants mit gängiger Kreditkarte (Visa, Mastercard) gezahlt werden sowie an Bankautomaten Geld abgehoben werden (in Quito).

Seit Ende der 1980er Jahre werden in Ecuador in großem Stil Schnittblumen für den Export gezüchtet; den mit Abstand wichtigsten Produktionsanteil dabei haben Rosen, die etwa drei Viertel aller Exporte ausmachen. Heute ist Ecuador nach den Niederlanden, Kolumbien und Kenia weltweit der viertgrößte Exporteur. Nach Erdöl, Bananen, Fischereiprodukten, Metallwaren und Garnelen sind Blumen Ecuadors sechstwichtigstes Exportgut. In den letzten Jahren hat sich außerdem auch der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt: Grund hierfür ist – neben vielen weiteren – dass Ecuador als eines der Länder mit der höchsten Biodiversität der Welt gilt: die Vielfalt an Landschaften sucht weltweit ihresgleichen!
MEZ minus 6 Stunden, MEZ minus 7 Stunden (Galápagos-Inseln).
Einfuhr nach Ecuador:
Es dürfen Gegenstände, die für den eigenen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, wie Kleidung, Wäsche, Schuhe, Toilettenartikel usw., zollfrei eingeführt werden.
Dazu zählen auch:
Außerdem noch zollfrei mitführen dürfen Reisende über 18 Jahre:
Ausfuhr aus Ecuador:
Die Ausfuhr von prä-kolumbianischen Relikten (soweit es sich um echte Stücke handelt) und Souvenirs aus schwarzer Koralle ist STRENGSTENS VERBOTEN; für Kunsthandwerk hingegen gibt es bei nicht-kommerziellen Mengen keine Ausfuhrbeschränkungen. Obst und Gemüse, sowie Lebensmittel und Pflanzen dürfen ebenfalls NICHT ausgeführt werden! Lebende Tiere, Tierfelle und Reptilienhäute fallen unter das "Washingtoner Artenschutzabkommen" – eine Mitnahme derselbigen verbietet sich von selbst.