Ecuador Discover
Ecuador Discover ein Produkt von Sommer Fernreisen - seit 1987

Vogelparadies Nordecuador, 18 Tage

ab
3.172,- €
Preis pro Person
Buchungsnummer:
ECU-0-52
Reisetermin:
19.09.2018 - 06.10.2018
Reiseaktivität:
Naturreise, Kulturreise, Land und Leute, Gruppenreise, Vogelreise
Reise ab/bis:
Quito
Reiseleitung:
deutschsprachige Ornithologin Dr. Heike Brieschke
Teilnehmerzahl:
5-8 Personen
Reiseangebot buchen
Highlights
  • Führung von Frau Dr. Heike Brieschke
  • über 500 verschiedene Vogelarten
  • alle Lebensräume von Ecuador (außer Galápagos)
  • Sekundär-Wald Mindo Lindo
  • Privatreservat La Perla
  • Nationalpark Machalilla
  • Isla de la Plata (Klein-Galápagos)
  • Bergnebelwald
  • Nationalpark Antisana

Detaillierter Reiseverlauf

Auf dieser faszinierenden Reise wird Sie Frau Dr. Heike Brieschke, eine erfahrene Ornithologin, die seit über 20 Jahren in Ecuador lebt und mit ihrem Mann das Nebelwaldreservat von Mindo Lindo betreibt, als örtliche Reiseleitung betreuen. Frau Dr. Brieschke (Biologin), hat sich durch internationale Forschungsprojekte, insbesondere über Kolibris, einen Namen gemacht und ist Ihre ideale Begleiterin, um Sie mit den verschiedenen Öko-Systemen des kontrastreichen Ecuadors vertraut zu machen. Sie freut sich darauf, Ihnen Ecuador auf ihre persönliche Weise zu zeigen, wobei Natur- und Vogelbeobachtungen im Vordergrund stehen.

Ecuador beherbergt mit über 1.600 Vogelarten fast 1/6 aller auf der Welt vorkommenden. Kein anderes Land bietet auf so wenig Raum so viele unterschiedliche Lebensräume: die einzigartigen Galapagosinseln, eine über 2.000 km lange Küste mit Trockenwäldern im Süden und feuchten Wäldern im Norden, die geheimnisvoll wirkenden Nebelwälder auf beiden Seiten der Andenketten, das Andenhochland mit seinem Páramo und schließlich der zum Amazonaseinflussgebiet gehörende Tieflandregenwald im Osten.

Unterwegs werden Sie alle Lebensräume von Ecuador (mit Ausnahme von Galápagos) kennenlernen, dafür allerdings als Ausgleich die Isla de la Plata, das sogenannte Klein-Galápagos. Um sich auch die amazonischen Tieflandarten nicht entgehen zu lassen, besteht die Möglichkeit, eine Verlängerungstour von 3-4 Tagen im Oriente zu machen (Sacha Lodge, Napo Wildlife Center oder Sani Lodge). Natürlich lässt sich nie im Voraus genau sagen, wie viele Arten Sie während der Tour zu sehen bekommen. Die Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass man bei gutem Wetter auf um die 400 Vogelspezies kommen kann. Die Vogelliste gibt Ihnen die bis dato auf der Nordecuadorreise (ohne östliches Amazonien) festgestellten Arten an. Überwinternde Vogelarten aus der Nordhemisphäre lassen sich allerdings nur während des nördlichen Winters beobachten. Grundsätzlich kann man die Reise zu jeder Jahreszeit unternehmen. Der nördliche Winter ist jedoch Regenzeit in Ecuador und die Beobachtungsbedingungen können sich schwieriger gestalten als während der trockeneren Zeit im Sommer (Juni - November). Die ersten gefiederten Wintergäste kommen bereits im Oktober an und ziehen spätestens im April wieder ab.

Lesen Sie hier auch einen Kunden-Reisekommentar zu dieser Reise.

Abkürzungen:
F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

1. Tag: Ankunft in Quito

Sie werden vom Flughafen Quito zur Hostería Sommergarten in Sangolquí gefahren.

2. Tag: Yanacochareservat und Bellavista, (F/LB)

Morgens fahren Sie zum Reservat Yanacocha, das an den Hängen des Pichinchavulkans liegt und eine atemberaubende Aussicht auf das Naturschutzgebiet von Mindo-Nambillo bietet. Ein einfach zu gehender Weg führt stellenweise durch unberührten Primärregenwald, der in dieser Höhe durch dichten Moosbehang seine hohe Luftfeuchtigkeit bekundet. Sie werden viele verschiedene Kolibriarten beobachten, die um die Tränken schwirren: unter anderem der spektakuläre Schwertschnabel (Sword-billed Hummingbird), verschiedene Höschenkolibris (Pufflegs) und der ewig meckernde Fahlflügel-Andenkolibri (Buff-winged Starfrontlet). Fein singende Hakenschnäbel (Flowerpiercer) und große bunte Bergtangare (Mountain-Tanagers) suchen in den Sträuchern und niedrigen Bäumen nach Nahrung. Am frühen Nachmittag fahren Sie weiter nach Bellavista auf eine Höhe von rund 2.000 m. Dort erwarten Sie neue Kolibriarten und u. a. auch der prächtig gefärbte Türkishäher (Turquoise Jay) sowie der stimmfreudige Leistenschnabeltukan (Plate-billed Mountain-Toucan). Sie übernachten in Mindo.

3. Tag: Mindo Lindo, (F/A)

Heute stehen gleich zwei Höhepunkte auf dem Programm: die Balz des Andenfelsenhahns (Andean Cock of the Rock) und mehrere Ameisenpittaarten (Antpittas), die vom örtlichen Führer mit individuellen Namen versehen, angelockt werden. Ansonsten sind diese Vögel scheue Bewohner des Unterholzes und nur sehr schwierig zu beobachten. Am Nachmittag widmen Sie sich dem Nebelwaldreservat von Mindo Lindo mit seiner phantastischen Vielzahl von Kolibriarten (28), von denen meist nicht weniger als 12 Arten an den Trinkgefäßen zu beobachten sind. Highlights sind u. a. der Hyazinthkolibri (Velvet-purple Coronet) und die Grünscheitel-Flaggensylphe (Booted Racket-tail). An die Bananenfutterstelle gehen Andenbartvögel (Red-headed Barbet) und mehrere Tangarenarten. Sie übernachten wieder in Mindo.

4. Tag: Río Silanche und Milpe, (F/A)

Früh morgens fahren Sie hinunter zum Río Silanche auf 500 m. Hier wandern Sie durch einen Tieflandregenwald, der u. a. durch seine Vielzahl an Spechtarten und Trogonen besticht. Ein Aussichtsturm bietet die Möglichkeit, nach gemischten Kleinvogelverbänden oder Greifvögeln in den Baumwipfeln zu suchen. Nach dem Mittagessen nehmen Sie den kaum befahrenen Milpe-Weg, der durch mit lockerem Baumwuchs bestandene Weiden und an Waldrändern entlangführt. Hier befinden Sie sich auf 1.100 m Höhe und haben die Gelegenheit, Tieflandtukane, -papageien und Cayenneweih (Grey-headed Kite) zu beobachten. Mit etwas Glück bekommen Sie die nur sehr lokal vorkommende Edwardstangare (Moss-backed Tanager) zu sehen. Sie übernachten in den Cabañas Heliconia am Río Salazar.

5. Tag: Tieflandregenwald La Perla, (F/A)

In der Nähe von La Concordia liegt der einzige in dieser Region noch erhaltene Tieflandregenwald La Perla auf etwa 300 m. Sie werden sich den ganzen Tag diesem Gebiet widmen und einer zum größten Teil völlig anderen Vogelwelt begegnen. Neue Arten sind z. B. die Schuppenbauchtaube (Scaled Pigeon), der Schwarzbrust-Mangokolibri (Black-throated Mango), der Scharlachrückenspecht (Scarlet-backed Woodpecker), der Graurücken-Wassertyrann (Masked Water-Tyrant) und der Amazonas-Mückenfänger (Tropical Gnatcatcher). Die Erfahrung hat gezeigt, dass man die erste Stunde direkt neben dem geparkten Auto verbringt, so viele neue Arten gibt es in schon nächster Umgebung zu entdecken. Sie übernachten wieder in den Cabañas Heliconia.

6. Tag: Feuchtschutzgebiet La Segua, (F/A)

Heute haben Sie einen längeren Fahrtag Richtung Küste vor sich. Dafür erwartet Sie ein weiterer Höhepunkt: die Marschlandschaft um den Fluss Chone herum mit dem kleinen Kerngebiet La Segua, das zu den im Ramsar-Abkommen beschriebenen Feuchtschutzgebieten von weltweiter Bedeutung gehört. Bis jetzt wurden dort über 160 Vogelarten registriert. Wetterbedingt ist es günstiger, nachmittags dort anzukommen, denn dann suchen die meisten Vögel vor der Nachtruhe im Freien noch nach Nahrung. Zielarten dieses Tages sind u. a.: Schneckenweih (Snail Kite), Südamerikanische Rohrdommel (Pinnated Bittern), Gelbbrust-Pfeifgans (Fulvous Whistling-duck), der in Ecuador nur sehr seltene Sichler (Glossy Ibis), Schneesichler (White Ibis), Schwarzkopf- (Least Grebe) und Bindentaucher (Pied-billed Grebe). Sie übernachten an der Küste in Canoa.

7. Tag: La Segua und Isla Corazón, (F/A)

Frühmorgens auf der Fahrt von Canoa zurück nach La Segua suchen Sie aufgelassene sumpfige Garnelenzuchtbecken (Camaroneras) nach Strandläufern, Watvögeln und Seeschwalben ab. Dies lohnt sich besonders zwischen Oktober und April (Überwinterer aus dem Norden). Danach können Sie im Morgenlicht in La Segua Arten beobachten, die Ihnen am Vortag entgangen sind. Anschließend machen Sie eine Mangrovenfahrt zur und durch die Isla Corazón. Dort erwarten Sie u. a. der Goldwaldsänger (Yellow Warbler) (in der Form des Mangrovensängers) und eine riesige Kolonie von Prachtfregattvögeln (Magnificent Frigatebird). Außerdem können Sie Ihr Reiherartensortiment um Blau- (Little Blue Heron) und Dreifarbenreiher (Tricoloured Heron) erweitern. Danach fahren Sie die Küste entlang Richtung Süden bis nach Puerto López, wo Sie in der Hostería Mandála übernachten.

8. Tag: Nationalpark Machalilla, (F/A)

Heute werden Sie am Vormittag den halbtrockenen Küstenwald im Nationalpark Machalilla kennenlernen. Charakteristische Arten sind u. a. Olivgrauer Würgerling (Plain Antvireo) (einer der wenigen leichter zu sehenden Ameisenvögel), Rußkappen-Schopftyrann (Sooty-crowned Flycatcher), Küstenzaunkönig (Superciliated Wren) sowie Tumbesendemiten wie Südlicher Waldschnäppertyrann (Tumbes Pewee) und Saffranzeisig (Saffron Siskin). Nachmittags steigen Sie etwas höher in die Quebrada Honda, wo der Wald feuchter ist. Dort horchen Sie auf den Zweibindenbussard (Gray Hawk) und Riesenameisenwürger (Great Antshrike) und halten Ausschau nach folgenden Arten: Weißschwanztrogon (Western White-tailed Trogon), Mausdrossel (Plumbeous-backed Thrush), Pünktchenbrust-Zaunkönig (Speckle-breasted Wren) und Strichelsaltator (Streaked Saltator). Sie übernachten in der Hostería Mandála.

9. Tag: Isla de la Plata, (F/LB/A)

Sie fahren auf einem Motorboot zur Isla de la Plata, dem Klein-Galápagos. In dieser sehr trockenen, nur mit xerophytischer Vegetation bedeckten Landschaft gibt es Brutkolonien von drei Tölpelarten: Blaufuß- (Blue-footed Booby), Rotfuß- (Red-footed Booby) und Maskentölpel (Nazca Booby). Genau wie auf Galápagos kann man sich den Vögeln nähern, ohne dass diese eine Fluchtreaktion zeigen. Des Weiteren sehen Sie Prachtfregattvögel (Magnificent Frigatebird), den Rotschnabel-Tropikvogel (Red-billed Tropicbird), eine endemische Unterart der Langschwanz-Spottdrossel (Long-tailed Mockingbird) sowie die Kurzschwanzelfe (Short-tailed Woodstar) und den Schwarzbrust-Ammerfink (Collared Warbling-Finch). Auf der Überfahrt sieht man ab und zu die Dunklen (Sooty Shearwater) und Audubon-Sturmtaucher (Audubon Shearwater). Dies wird der Tag mit den wenigsten neuen, dafür aber mit den meisten einmaligen Vogelarten sein! Sie übernachten erneut in der Hostería Mandála.

10. Tag: Küste und Fahrt nach Río Palenque, (F/A)

Vor dem Frühstück schauen Sie die nähere Umgebung der Hostería nach typischen trockenliebenden Arten ab: u. a. Riefenschnabelani (Groove-billed Ani), Stummelschwanztyrannen (Short-tailed Field-tyrant), Papageischnabelpfäffchen (Parrot-billed Seedeater) und Braunkehlpfäffchen (Chestnut-throated Seedeater). Auf der langen Fahrt Richtung Nordwesten suchen Sie auch die Stromleitungen nach Greifvögeln ab: der kleine Perlaar (Pearl Kite), der imposante Wüstenbussard (Harris's Hawk) und manchmal sogar der vertraute Wanderfalke (Peregrine Falcon) lassen sich dort entdecken. Sie übernachten in der Forschungsstation Río Palenque.

11. Tag: Río Palenque, (F/M/A)

Der feuchte Tieflandregenwald von Río Palenque ist völlig umgeben von riesigen Monokulturen wie Bananen- und afrikanischen Ölpalmplantagen. In diesem mittelgroßen Reservat von knapp 90 ha Wald treffen sich Chocó- und Tumbesendemiten. Es weist die höchste Anzahl von Vogelarten im westlichen Ecuador auf, von denen allerdings etliche seit vielen Jahren nicht mehr angetroffen wurden. Sie werden sich den ganzen Tag auf den Pfaden im dichten Wald bewegen. Zielarten sind u. a. Jungfern- (Collared Trogon) und Schwarzschwanztrogon (Ecuadorian Trogon), Plattschnabel- (Broad-billed Motmot) und Zimtbrustmotmot (Rufous Motmot), Weißnacken-Bartvogel (Orange-fronted Barbet) und Bartstreifzaunkönig (Whiskered Wren). Schwieriger zu sehen sind Rotrücken-Sensenschnabel (Red-billed Scythebill), Faulvögel (Puffbirds) und Ameisenvögel (Antbirds) (z. B. Schwarzkopf-Ameisendrossel (Black-headed Antthrush)). Sie übernachten wieder in Río Palenque.

12. Tag: Río Palenque und Fahrt nach Sangolquí, (F/A)

Bis zum frühen Nachmittag gehen Sie nochmals die Waldwege ab und suchen auch im zur Straße liegenden, offeneren Bereich des Reservats. Am Übergang zwischen beiden Lebensräumen besteht die Möglichkeit, verschiedene Spechtarten (Woodpeckers) und Baumsteiger (Woodcreepers) zu entdecken sowie - mit Glück – den Rotschwanz-Glanzvogel (Rufous-tailed Jacamar) und Ockerattilatyrann (Ochraceous Attila), außerdem verschiedene Schattenkolibriarten (Hermits). Am Nachmittag fahren Sie zum Übernachten zur Hostería Sommergarten in Sangolquí.

13. Tag: Páramo und Guango Lodge, (F/M/A)

Der Tag wird viele neue Arten bescheren, da Sie zum ersten Mal die kontinentale Wasserscheide überschreiten und gleichzeitig drei sehr unterschiedliche Lebensräume aufsuchen werden. Frühmorgens geht's hinauf auf den 4.050 m hoch liegenden Pass von Papallacta Richtung Osten. Am Rande des Reservats Cayambe-Coca wandern Sie auf einer Parkstraße durch den Páramo auf der Suche nach Vogelarten, die sich an diese Höhe angepasst haben: Punabussard (Puna Hawk), Kurzschnabel- (Bar-winged Cinclodes) und Schuppenbrust-Uferwipper (Stout-billed Cinclodes), Weißstrichelcanastero (Many-striped Canastero), Weißkinn-Distelschwanz (White-chinned Thistletail), mehrere Hochlandtyrannen sowie - mit Glück - Schwarzkopf-Glanzschwänzchen (Blue-mantled Thornbill) und Ecuador-Andenkolibri (Ecuadorian Hillstar). Je nach Wetterlage geht es noch höher hinaus, um den Höhenläufer (Rufous-bellied Seedsnipe) in seinem unwirtlichen Habitat aufzuspüren. Danach fahren Sie etwas weiter runter und machen Halt vor einem Polylepis-Wäldchen, um nach Riesenspitzschnabeln (Giant Conebill) und Stolzmanntangaren (Black-backed Bushtanager) Ausschau zu halten. Ihr nächster Halt ist die Guango Lodge auf 2.700 m Höhe. Hier erwartet Sie ein wahrer Kolibri-Cocktail von mindestens 10 Arten. Der dortige Gebirgsfluss beherbergt auch die Sturzbachente (Torrent Duck) und Weißkopf-Wasseramsel (White-capped Dipper). Je weiter Sie an Höhe verlieren, umso größer wird die Zahl an neuen - weil nur im östlichen Tiefland vorkommenden - Arten. Sie übernachten in der Hostería Hakuna Matata.

14. Tag: Río Arajuno, Lagune Paikawe und Straße Misahualli, (F/M/A)

Zeitig machen sie sich auf zum Río Arajuno (400 m), um eine etwa 1,5-stündige Bootstour zu unternehmen. Zielarten am frühen Morgen sind dabei Gelbkehlkarakara (Black Caracara), Amazonasfischer (Amazon Kingfisher), der Schwalbenfaulvogel (Swallow-tailed Puffbird), Schuppenolivtyrann (Mottle-backed Elaenia), Weißbrauentyrann (Drab Water-tyrant) und Maskentangare (Masked Crimson Tanager). Im Anschluss daran fahren Sie zur Lagune Paikawe, wo Sie u. a. auf die urtümlich anmutenden Hoatzins (Hoatzin) treffen werden. Auch Spinnenaffen lassen sich dort blicken. Nach einem Mittagessen in Misahualli suchen sie die Umgebung der Straße nach weiteren Zielarten ab: farbenprächtige Tangare, z. B. die Siebenfarbentangare (Paradise Tanager), neue Specht- und Tyrannenarten. Sie übernachten erneut in der Hostería Hakuna Matata.

15. Tag: In und um Hakuna Matata, (F/M/A)

Das private Reservat von Hakuna Matata mit baumbestandenen Weiden, Sekundär- und Primärwald liegt zwischen 600 und 850 m ü. d. M. Sie erkunden bereits vor dem Frühstück die nähere Umgebung. Auffällig durch lautes Geschrei, aber auch durch ihre großen Hängenester, sind die Stärlinge, u. a. Gelbbürzelkassike (Yellow-rumped Cacique), Krähen- (Crested Oropendula) und Breithaubenstärling (Russet-backed Oropendula). Am Río Inchillaqui halten Sie Ausschau nach Streifenreiher (Fasciated Tiger-heron) und Schwarzkopf-Phoebetyrann. An die Trinkgefäße kommen Graubrust-Degenflügel (Gray-breasted Sabrewing) und Glitzerkehlamazilie (Glittering-throated Emerald) und in den offenen Gebieten suchen Sie nach Caqueta- und Trauerpfäffchen (Caqueta und Black-and-white Seedeater) sowie nach dem farbenprächtigen Männchen des Rotbruststärlings (Red-breasted Blackbird). Sie übernachten in der Hostería Hakuna Matata.

16. Tag: San Isidro und Fahrt nach Sangolquí, (F/M/A)

Bis zum frühen Nachmittag erkunden Sie das private Reservat von San Isidro und seine unmittelbare Umgebung. Vor dem Frühstück gibt es bereits die Gelegenheit, die Weißbauch-Antpitta beim Anfüttern zu beobachten. Weitere Zielarten sind: Bronzeandenkolibri (Bronzy Inca), Olivrücken-Baumsteiger (Olive-backed Woodcreeper), Andenschopftyrann (Pale-edged Flycatcher), Grünhäher (Inca Jay), Goldscheitel-Waldsänger (Russet-crowned Warbler), Silberhakenschnabel (Bluish Flowerpiercer) und Gelbkopftangare (Saffron-crowned Tanager). Nachmittags fahren Sie nach Sangolquí, wo Sie in der Hostería Sommergarten übernachten.

17. Tag: Antisana, (F/LB/A)

In der Nähe der Vulkane Antisana (5.758 m ü. d. M.) und Cotopaxi (5.897 m ü. d. M.) besuchen Sie den eher trockenen Páramo des Antisana-Reservats. Sie bewegen sich hauptsächlich auf einer Hochebene von etwa 4.000 m. Hier haben Sie die Chance, zwei der seltensten Vogelarten Ecuadors zu sehen: den majestätischen Andenkondor (Andean Condor) und den Schwarzzügelibis (Black-faced Ibis). Weitere Zielarten sind: Agula (Black-chested Buzzard-Eagle), Streifenkarakara (Carunculated Caracara), Andenkiebitz (Andean Lapwing), Weißbugtäubchen (Black-winged Ground-dove), Schwarzschnabel-Hakentyrann (Black-billed Shrike-tyrant) und Weißbrauen-Grundtyrann (Páramo Ground-tyrant). Die Mica-Lagune suchen Sie nach dem seltenen Inkataucher (Silvery Grebe) sowie der Andenente (Andean Teal) und Schwarzkopf-Ruderente (Andean Ruddy-duck) ab. Sie übernachten wieder in der Hostería Sommergarten.

18. Tag: Rückreise, (F)

Sie werden zum Flughafen Quito gebracht.

Termine und Preise

Preise p. P. in € im Doppelzimmer

Teilnehmerzahl: 5-8 Personen

Reisezeitraum5-8 Pers.EZ-Zuschlag
19.09.18 - 06.10.18€ 3.172,-€ 718,-

Hinweis
Sie können diese Reise auf Anfrage auch außerhalb der genannten Termine gegen einen Individualzuschlag von € 540,- p. P. buchen (mindestens 2 Personen, mit englischsprachiger qualifizierter vogelkundlicher Reiseleitung).

Leistungen

  • deutschsprachige Reiseleitung: erfahrene Ornithologin Frau Dr. Heike Brieschke 
  • Übernachtung in guten, landestypischen Hotels
  • sämtliche Eintritte und Permits
  • Halbpension während der gesamten Rundreise
  • Transfers, Ausflüge, moderne Fahrzeuge
  • Sicherungsschein

Nicht enthalten
nicht aufgeführte Mahlzeiten, internationale Flüge, persönliche Ausgaben, Trinkgelder, Reiseversicherung, nicht erwähnte Leistungen

Kolibri im Flug
Antizana
Blaufusstoelpel
Blaureiher
Blutbürzelarassari
Dr. Heike Brieschke
Elfenwaldsänger
Fregattvogel
Fregattvogel
Specht
Inkablaurabe
Roter Felsenhahn
Rotstirntangare
Schneckenweihe
Tupfenbartvogel
Umbrealla Bird
Walbeboachtung
Zimtbrustmotmot
Urutau Tagschläfer

Ihre Hotels

Unterbringung in folgenden oder ähnlichen Hotels (Hoteländerungen vorbehalten):

Ort Hotel Ü. Kat.
Quito/Sangolquí Hostería Sommergarten 4***
MindoYellow House2**
Río SalazarCabañas Heliconia2**/*
CanoaBambu1**
Puerto LópezHostería Mandála3***
Río PalenqueForschungsstation2**
RegenwaldHostería Hakuna Matata2
CosangaSan Isidro1

Individuelle Beratung

Unverbindliche Anfrage

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