Ecuador Discover
abschluss

Faszination Galapagos und Ecuador, 21 Tage

Auf den Spuren von Alexander von Humboldt und Charles Darwin


Buchungsnummer: E-RD-10

Sie lernen den faszinierenden fast noch unbekannten nördlichen Teil Ecuadors kennen, mit kontrastreichen Landschaften und Nationalparks. Sie besuchen den Blumen-Páramo El Ángel und kleine Bergdörfer, wo Sie Kontakt zu den freundlichen Einwohnern schließen. Sie wohnen auf einer Hazienda, umgeben von Bergnebelwald mit üppiger Flora und Vogelwelt. Bäche und Wasserfälle laden zum Baden ein. Per Boot erkunden Sie das größte Mangrovengebiet Ecuadors sowie eine Vogelinsel am Nord-Pazifik. Sie besuchen eine Kommune der Tsachila-Indianer, die Schamanismus praktiziert. Zurück in den Anden entdecken Sie bei Mindo viele Orchideen- und Kolibris. Auf einer 5-tägigen Kreuzfahrt erleben Sie die Galapagos-Inseln, weltweit bekannt für Riesenschildkröten und eine faszinierende artspezifische Flora und Fauna; diese Inseln werden auch als "Garten Eden" und als "Arche Noah" im Pazifik bezeichnet. Auf Wunsch bieten wir Ihnen eine Verlängerung auf Galapagos an.


Highlights:

  • Naturerlebnisse Blumen-Paramo El Ángel
  • Hazienda Primavera, Subtropen
  • Mangrowenwaldreservat Cayapas Mataje
  • Regenwaldreservat Tunda Loma
  • Strand von Atacames
  • Küstenvorland-Urwaldreservat La Perla
  • Schamanismus der Tsachila
  • Bergnebelwald bei Mindo und Bellavista
  • Begegnungen mit den Ethnien: Otovaleños, Afro-Ecuadorianern, Tsachilas und Criollos; nachhaltiger Tourismus
  • 5-tägige Galapagos-Kreuzfahrt auf Tourist-Superior-Motor-Segel-Yacht Angelique
  • gegen Aufpreis Kreuzfahrt auf einem First Class-Schiff


Reiseverlauf:

1. Tag: Deutschland - Quito - Sangolqui

Flug von Frankfurt oder Ihrem Zielflughafen nach Quito. Transfer zur Hostería Sommergarten, einem Bungalowhotel inmitten einer gepflegten Gartenanlage im lieblichen Chillos-Tal (2.450 m). Transfer: (45 Minuten)


2. Tag Kolonialstadt Quito
Morgens halbtägige Stadtrundfahrt in Quito. Sie besuchen den kolonialen historischen Stadtkern mit Kirchen und Klöstern und fahren auf den Vulkankegel Panecillo, der mit seiner über Quito thronenden 43 Meter hohen Jungfrauenstatue einen einzigartigen Panoramablick über die Stadt gewährt. Die Altstadt Quitos gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt mit seinen zahlreichen prunkvollen Kirchen und Klöstern als schönste dieser Art in ganz Lateinamerika. Rückfahrt zur Hostería Sommergarten.

F/A

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3. Tag: Nationalpark Cotopaxi

Morgens fahren Sie auf der "Allee der Vulkane" Richtung Süden zum Nationalpark Cotopaxi, der sich am Fuß des gleichnamigen Vulkans (5.897 m) ausdehnt. Nach einer Fahrt durch einen Kiefernwald erreichen Sie die Buschzone und anschließend den Páramo (feuchte Grassteppe). Der Cotopaxi ist der höchste aktive Vulkan der Welt (z.Zt. inaktiv). Auf einer Höhe von 3.800 m wandern Sie am Limpiopungo-See, wo verschiedene Entenarten, Carancho-Greifvögel, Wildpferde sowie eine abwechslungsreiche Bergflora beobachten können. Picknick-Mittagessen am Fuß des gigantischen Vulkans Cotopaxi mit seiner klassischen Konusform. Nachmittags besuchen Sie die altehrwürdige Hacienda La Cienaga, die schon Alexander von Humboldt als Herberge diente. Rückfahrt zur Hostería Sommergarten und Übernachtung.

F/P

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4. Tag: Von Quito nach Otavalo

Auf einer Ganztagesfahrt auf der Panamericana nach Norden besuchen Sie den Wallfahrtsort El Quinche mit einer prächtigen Barockkirche, die Äquatorlinie bei Cayambe, den bunten Indiomarkt von Otavalo und den tiefblauen Kratersee Cuicocha, mit Wandermöglichkeiten an der Caldera. Unterwegs bieten sich herrliche Ausblicke auf die umliegenden Anden. Übernachtung im Haziendahotel Chorlavi.
Fahrtzeit: (3 Std.), Wanderung (2 Std.), Besichtigungen (2 Std.)
F/A
Otavaleña mit Baby Otavaleña mit Baby

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5. Tag: Von Otavalo zum Páramo El Angel und zur Grotte von La Paz

Morgens fahren Sie hinab in das Chota-Tal (1.500 m), wo Sie das Dorf Mascarillas besuchen, das von den Afro-Ecuadorianern bewohnt wird. Dann fahren Sie die szenenreiche Westkordillere hinauf nach El Angel (3.000 m). Nachmittags besuchen Sie die faszinierende Páramolandschaft des Nationalparks El Ángel, wo auf 3.600 m bis 4.000 m Höhe metergroße Frailejones-Blumen (Espeletia pycnophylla und hartwegiana) wachsen, eine botanische Rarität Südamerikas. Sie wandern bei der Lagune El Voladero. Übernachtung in der Hostería El Angel.

Fahrtzeit: (2 Std.), Wanderung (3 Std.), Besichtigungen (3 Std.)

F/A
Freilijones-Blume Freilijones-Blume

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6. Tag: Mythologie der Indianer, Friedhof von Tulcan und Natur

Morgens fahren Sie zum Grenzstädtchen Tulcán (3.000 m), welches einen der sonderbarsten Friedhöfe der Welt mit aus Zypressen geschnittenen Fabelwesen aus der Indianermythologie aufweist. Wanderung an der Laguna Salada mit vielen Wasservögeln und im endemischen Arrayanes-Wald. Danach besuchen Sie die Kleinstadt San Gabriel und den Wasserfall La Paluz und fahren zurück nach El Angel. Übernachtung in der Hostería El Angel.
Fahrtzeit: (2,5 Std.), Wanderung (2-3 Std.), Besichtigungen (2 Std.)

F/A

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7. Tag: Von El Angel zur Hazienda Primavera im Bergnebelwald (Subtropen)

Morgens verlassen Sie El Angel Richtung Chota-Tal und fahren vorbei an Zuckerrohrplantagen und ariden Wäldern mit Kakteen, Bromelien und Tilandsien nach Salinas, einem kleinen Dorf, das vom Zuckerrohranbau lebt. Hier im Norden Ecuadors sind die beiden Andenketten zum Greifen nahe und bilden eine großartige Szenerie. Unterwegs bieten sich verschiedene fotografische Stops an. Die Strasse läuft parallel zum aufschäumenden Mira-Fluss, der von den Anden seinen Weg zur Küste sucht. Nach circa 1 1/2 Stunden erreichen Sie die Bospas Früchte-Farm, die von einem Belgier geleitet wird. Bospas ist ein sehr guter Platz, um etwas über die Biodiversität des Landes zu erfahren, da verschiedene subtropische Früchte hier angebaut werden (Durchschnittstemperatur 22 °C). Nach dem Mittagessen fahren Sie entlang des Río Gualchan zur Ökolodge "Hazienda Primavera". Genießen Sie die herrliche Umgebung des Bergnebelwaldes. Abendessen und Übernachtung.
Fahrtzeit: (1,5 Std.), Wanderung (3 Std.), Besichtigungen (2,5 Std.)

F/A

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8. Tag: Hazienda Primavera, Wanderung und Naturbeobachtungen

Nach einem zeitigen Frühstück werden Sie mit der Umgebung vertraut gemacht und mit den Cowboys und Führern. Je nach Erfahrung (sowohl Anfänger, als auch Fortgeschrittene) unternehmen Sie ihren ersten Ausritt oder auf Wunsch stattdessen eine Wanderung. Unterwegs können Sie das tägliche Leben der Bergbewohner beobachten, wie auch den blauen Morpho Schmetterling und verschiedene endemische Vögel. Nach etwa zwei Stunden nehmen Sie das Mittagessen ein und nach einer Siesta erkunden Sie die Umgebung der Hazienda, die viele verschiedene Früchte und landwirtschaftliche Produkte beinhalten. Probieren Sie so viel wie Sie wollen (Papaya, Ananas, Orangen, Zitronen, Guaven, Bananen) oder lassen Sie sich einen leckeren Fruchtmix zubereiten.
Fahrtzeit: (1 Std.), Wanderung (3 Std.), Besichtigungen (3 Std.)

F/M/A

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9. Tag: Von den Subtropen zum tropischen Küstenurwald

Morgens verlassen Sie die Hazienda Prima Vera und fahren durch die Anden vorbei an subtropischen Wäldern und kleinen Siedlungen von Indigenas, Mestizen und Schwarzen zu den Sieben Wasserfällen. Hier bietet sich ein herrlicher Stopp an, um unter Wasserfällen und in Naturpools zu baden und die Flora und Fauna zu entdecken. Danach fahren Sie auf einer szenenreichen Strecke in tiefere Lagen. Das Küstentiefland öffnet sich vor uns und Bananenplantagen und Palmen säumen die Strasse. Am Nachmittag erreichen Sie die Urwald-Lodge Tunda Loma in der Nähe von San Lorenzo. Es bietet sich je nach Ankunft noch an, eine Wanderung in die nächste Umgebung zu machen, um die Vegetation und die Tierwelt des Primärwaldes zu entdecken. Sie übernachten in einfachen, Bungalows (DU/WC). Von der Lodge aus, die auf einem Hügel liegt, bietet sich ein herrlicher Blick auf die Baumkronen des Urwalds.
Fahrtzeit: (2 Std.), Wanderung (2 Std.), Besichtigungen (3 Std.)

F/M/A

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10. Tag: Ausflug in die Mangrovenwälder, zu Afro-Dörfern und zu der Vogelinsel

Morgens besuchen Sie den Küstenort San Lorenzo, der vor einigen Jahren nur mit dem Autoferro (Schienenbus) zugänglich war, der aber inzwischen durch die neu erbaute Straße ersetzt wurde. Das afro-ecuadorianische Dorf mit seinem kleinen Binnenhafen ist der Ausgangspunkt für unseren Bootsausflug in das ökologische Mangroven-Reservat Cayapas Mataje. Die szenenreiche Fahrt geht durch labyrinthartige Mangrovenwälder zu einem Wasserfall, zu Fischerfamilien und herrlichen Sandstränden. Auf einer Vogelinsel können Sie hunderte von Pelikane und andere Seevögel beobachten sowie tausende von roten Strandkrabben. Nach einem rustikalen leckeren Mittagessen bei einer Afro-Familie geht es durch die schöne Mangrovenlandschaft zurück nach San Lorenzo. Dann fahren Sie ca. ½ Stunde zurück zur Lodge Tunda Loma, die Sie nach einem erlebnisreichen Tag am Spätnachmittag erreichen.
Fahrtzeit: (1 Std.), Bootsfahrt (3 Std.), Wanderung (1 Std.), Besichtigungen (2 Std.)

F/M

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11. Tag: Fahrt von San Lorenzo ins Küstenvorland zum Río Salazar

Morgens fahren Sie Richtung Westen an der Pazifik-Küste Ecuadors entlang, vorbei an Ölpalmplantagen und tropischer Vegetation. Sie haben Gelegenheit, in kleinen Fischerdörfern Fotostopps einzulegen und einheimische Fischgerichte zu probieren. Nach ca. 2 Std. erreichen Sie die Provinz Hauptstadt Esmeraldas, die gleichzeitig auch die Endstation für die Ölpipeline ist. Danach fahren Sie weiter Richtung Südosten in das Landesinnere. Sie sehen unterwegs mehrere Dörfer, tropische Wälder und Fincas (Farmen), auf denen Palma Africana (Ölpalme), Ananas, Maracuja, Bananen und Palmito-Palmen (Palmherz) angebaut werden. Dann erreichen Sie in der Nähe von der Ortschaft La Concordía die Bungalowanlage "Cabañas Heliconia". Hier lädt Sie der Río Salazar oder Swimmingpool zum Baden ein. Nach einem leckeren Parillada-Abendessen übernachten Sie in den Cabañas Heliconia.
Fahrtzeit: (4-5 Std.), Besichtigungen/Wanderungen (2-3 Std.)

F

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12. Tag: Wanderung im Urwaldreservat La Perla und Besuch der Colorado-Indianer

Morgens besuchen Sie die tropische Gartenanlage, in der viele verschiedene tropische Blumen wachsen, unter anderem die herrlichen Heliconias, die den Cabañas ihren Namen gegeben haben. Außerdem werden Sie Kakao, Maracuja, Maniok, Brotfrucht-, Mangostane-, Rosenapfel-, Rambutan-, Jackfrucht- und Borojo-Bäume, Bananen, Limonen, Orangen Bambus, Zuckerrohr etc. kennen lernen. Danach unternehmen Sie eine 2-stündige Wanderung in das nahe gelegene Urwaldreservat La Perla. Mächtige Kapokbäume, verschiedene Palmarten, Medizinalbäume und Kolibris können Sie unterwegs entdecken. Danach fahren Sie Richtung Santo Domingo de los Colorados, benannt nach den Colorado-Indigenas. Einige Kilometer außerhalb besuchen Sie Richtung Quevedo eine Muster-Kommune der Colorado-Indigenas (Tsachilas), die den Besuchern demonstrieren wie sie früher gelebt haben. Die Tsachila Männer färben sich zum Teil noch heute ihren Schopf mit der Lippenstiftfrucht rot ein. Sie erfahren etwas über deren Lebensgewohnheiten und auch wie sie Schamanismus praktizieren. Dann geht es wieder zurück zu den Cabañas Heliconia, wo Sie übernachten.
Fahrtzeit: (3 Std.), Wanderung (2 Std.), Besichtigungen (2 Std.)

F/A
Tsachila-Indígenas färben ihre Haare Tsachila-Indígenas färben ihre Haare

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13. Tag: Wanderung zu Flüssen und Wasserfällen und Fahrt zum Kolibriparadies

Morgens wandern Sie in tropischer Umgebung zu Wasserfällen und Flüssen. Hier können Sie in Naturpools oder unten Wasserfällen in romantischer Umgebung baden. Anschließend geht es auf der Via Ecologica (Ökologische Strasse) in höhere Lagen zum Privatnebelwald von Mindo Lindo (1.400 m). Dieser Privatwald gehört einem deutsch-ecuadorianischen Ehepaar, das sich beispielhaft im Umweltschutz und Naturschutz engagiert. In der Regel kann man zwischen 11 und 17 verschiedene Kolibriarten (je nach Jahreszeit) an den Trinkgefäßen beobachten. Es gibt alleine 120 verschiedene Arten Kolibris in Ecuador! Weiterfahrt nach Mindo, einem Ort, der in den Subtropen auf 1.200 m Höhe in einem Talkessel liegt. Übernachtung in der Bungalowanlage Khumba Mela.
Fahrtzeit: (3 Std.), Wanderung (2 Std.), Besichtigungen (3 Std.)

F/A
Kolibri Kolibri

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14. Tag: Schmetterlinge, Orchideen (Mindo) und Rückfahrt nach Sangolquí

Frühaufstehern bieten sich die Möglichkeit, den "Roten Felshahn" (Cock of the Rock) bei der morgendlichen Balz zu beobachten, eine Rarität für jeden Naturfreund. Anschließend besuchen Sie in Mindo eine Schmetterlingsfarm sowie ein Orchideenfarm, dann fahren Sie Richtung Norden zum Äquatordenkmal und weiter nach Sangolqui. Übernachtung in der Hosteria Sommergarten.
Fahrtzeit: (4 Std.), Wanderung (2 Std.), Besichtigungen (2 Std.)

F/A

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15. bis 19. Tag: Galapagos-Kreuzfahrt, 5 Tage/ 4 Nächte

INFORMATIONEN ZUR GALAPAGOS- KREUZFAHRT
"Wir alle, die wir nach Galapagos aufbrechen, nehmen ein Stück Verantwortung mit - Die Verantwortung, nicht nur zu genießen, sondern auch zu begreifen, dass wir ein Stück der Natur sind, wie sie ein Stück von uns ist. Natur zerstören, heißt uns Stückchen um Stückchen selbst zu zerstören" (Ruth Johannboecke)


M/S ANGELIQUE
Die Schiffsmannschaft der Motorsegel-Yacht Angelique besteht aus: Kapitän, Steuermann, Koch, Matrosen und qualifiziertem englischsprachigen Naturführer. Die Unterkunft besteht aus acht klimatisierten einfachen Doppelkabinen (Kojenbetten) mit privatem Badezimmer mit warmem und kaltem Wasser. Der gemeinsame Essraum, die Lounge und das großzügige Sonnendeck bieten Gelegenheit, sich an der einmaligen Natur zu freuen. Die Kabineneinteilung erfolgt vor Ort. An Bord verwöhnt Sie Ihr Küchenchef mit variantenreichen Buffets. Die ecuadorianische Kategorieeinteilung der Yachten ist niedriger zu bewerten und ist kein internationaler Maßstab.
Leitwort zu Galapagos:
"Der vulkanisch hochaktive Galapagos-Archipel, 900 km westlich der Küsten Ecuadors, liegt schon lange nicht mehr "am Ende der Welt". Fast seine gesamte Fläche ist heute Nationalpark, der zunehmend naturinteressierte Fachleute und Laien zu den "verwunschenen Inseln" lockt. Sie erfüllen sich mit diesem Besuch einen Jugendtraum: denn wer kennt sie nicht aus vielen Filmen, die Drachen von Galapagos - urtümlich anmutende Reptilien, die fast zu einem Wahrzeichen der Inseln geworden sind. Neben diesen "drusenköpfigen" Landleguanen und Meerechsen bietet Galapagos noch andere Attraktionen: zentnerschwere Riesenschildkröten, eine bizarre Lavalandschaft, wüstenhafte Küstenvegetation ebenso wie immergrüne "Sonnenblumen-Wälder" im Hochland von Santa Cruz, Zehntausende von Seevögeln und eine bunte Unterwasserwelt. Berühmt wurden die Inseln auch als "Schaufenster der Evolution", das schon den Naturforscher Charles Darwin 1832 in seinen Bann schlug." (W. Bittmann,/B. Fugger, "Reiseführer Natur", BLV-Verlag.)

Galapagos-Reise:
Unter der Leitung des Naturführers bekommen Sie auf täglichen Inselbesuchen (in der Regel 2 Führungen pro Tag) einen einzigartigen Einblick in die Pflanzen- und Tierwelt sowie die Geologie der Inseln. Das Ausschiffen erfolgt mit einem Beiboot (Panga). Das Arrangement bietet Tage voller Aktivitäten und gleichzeitig eine ausgezeichnete Erholung. Es bieten sich gute Fotografier- und Filmmöglichkeiten. Nach den Inselbesuchen ergeben sich zum Teil sehr gute Bade- und Schnorchelmöglichkeiten.


Beschreibung: Motorsegel-Yacht Angelique

Länge: 22,5 m
Breite: 6,4 m
Tiefgang: 2,4 m
Masten: 2
Segel: 6
Baujahr: 1895, Holland
Renovierung: 1974, Holland
2007, Guayaquil, Ecuador
Motor: Caterpillar 343, 380HP
Geschwindigkeit: 8 Knoten
Generator: 2x Perkins 45KVH
Strom: 110 V / 220 V
Klimatisierung: In allen Kabinen und Gemeinschaftsräumen
Kapazität: 16 Passagiere
Crew: 7 + 1 zweisprachiger Naturführer  (englisch/spanisch) Level II
Folgende Inseln werden voraussichtlich besucht (Änderungen der Routenführung ohne vorherige Ankündigung und Irrtum vorbehalten):


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15. Tag: Flug Quito-Galapagos (Baltra)

Morgens Transfer (Fahrtzeit: (45 Minuten) zum Flughafen von Quito und Flug über Guayaquil nach Galapagos, das 900 km vom Festland entfernt liegt (Zeitverschiebung minus 1 Std.). Nach Ankunft auf der Insel Baltra ist vor Ort der Eintritt für den Nationalpark Galapagos (100 USD p.P.) zu entrichten. Bitte Reisepass unbedingt mitnehmen). Danach werden Sie von Ihrem englischsprachigen Naturführer empfangen und zur klassischen Motor-Segelyacht Angelique gebracht. Der Ablauf ist wie folgt:
Ankunft Insel Baltra relativ kleine Insel nördlich von Santa Cruz. Während des 2. Weltkrieges diente sie als Militärstützpunkt der Vereinigten Staaten. Heute befindet sich dort der größte Flughafen des Archipels. Insel Santa Cruz: Sie besuchen: die Charles Darwin Station, Aufzuchtstation von Galapagos-Riesenschildkröten, Opuntien- und Kandelaberkakteen, Darwin-Finken.

M/A

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16. Tag: Insel Floreana

Punta Cormorant, Post Office Bay: Floreana war ehemals Tummelplatz versponnener Individualisten, später eine Sträflingskolonie und ein Ort, an dem die Träume norwegischer Siedler sich in Nichts auflösten. Lediglich die Familie Wittmer aus Köln hat über 3 Generationen hinweg seit den 30'er Jahren auf Floreana ausgeharrt und lebt auch heute noch in Puerto Velasco Ibarra, dem einzigen Ort auf der Insel. Margret Wittmer hat ein fesselndes Buch über Galapagos und den harten Lebenskampf geschrieben: "Postlagernd Floreana". In der Post Office Bay stellten englische Walfänger im 18. Jh. eine Posttonne auf, in der Briefe für die Angehörigen zu Hause hinterlassen werden konnten, die dann von Schiffen auf Heimatkurs mitgenommen wurden (das System funktioniert übrigens noch heute!). Ein weiterer Besuchspunkt ist die Punta Cormorant im Norden der Insel. Über einen schmalen Pfad, vorbei an einer Lagune mit Flamingos und an Palo Santo-Bäumen, gelangt man zu einem feinen, schneeweißen Sandstrand, wo im flachen Wasser oft Meeresschildkröten oder Jung-Haie beobachtet werden können. Vor Floreana liegt die Teufelskrone, ein halb im Meer untergetauchter, stark erodierter Vulkankrater. Das kesselförmige Bassin ist ein kleines Paradies für Schnorchler und Taucher (jedoch mit Strömung!)

VP

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17. Tag: Insel Española

Punta Suarez, Gardner Bay: tierreichste und eindrucksvollste Insel des Archipels. Seelöwen, Masken- und Blaufußtölpel. Die Besonderheit der Insel sind die Albatrosse (Diomedea Irrorata), die einzigen reinen Tropenbewohner, die sich ab Mitte April dort einfinden und sich von einer "Startrampe", einer ca. 100 m steil abfallenden Kliffküste, in die Lüfte schwingen. Kolonien einer rostroten, schiefergrau, grünlich gefleckten großen Meerechsenart (Amblyrhynchus Cristatus). Ab und zu kann man Riesenschildkröten und Fischschwärme beobachten. Außerdem befinden sich auf der Insel Darwinfinken, Spottdrosseln, Eulen, Lavareiher, Austernfischer und Gabelschwanzmöven.

VP

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18. Tag: Insel Santa Fé (Barrington)

Hier gibt es eine Vielfalt von Papageien- und Drückerfischen und manchmal Mantas und Meeresschildkröten; ab und zu sind auch mächtige Einzelexemplare von Landleguanen, die hier eine hellere Unterart bilden als auf Plaza, zu sehen.

VP

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19. Tag: Insel North Seymour - Insel Baltra - Quito

Seymour ist ein Lavaplateau, welches durch seismische Aktivitäten gehoben wurde und nur durch eine schmale Meerstraße von Santa Cruz getrennt ist. Diese kleine Insel ist mit Seelöwen übersät und zählt zu den bekanntesten Brutplätzen für Seevögel. Sehen Sie den Prachtfregattvögeln bei ihrem Paarungsverhalten zu. Auch akrobatische Flüge um anderen Fregattvögel, Tölpeln oder Möwen das Futter abzujagen lassen sich häufig beobachten. An der Küste trifft man auf Meerechsen und vereinzelt auf Galapagos-Schlangen. Bezüglich der Flora ist die Insel von ausgeprägter Trockenvegetation wie beispielsweise den endemischen silbergrauen Balsambäumen oder den Feigekakteen überzogen.
Danach werden Sie zum Flughafen der Insel Baltra transferiert; von hier fliegen Sie dann über Guayaquil nach Quito. Transfer zur Hosteria Sommergarten.
Fahrtzeit: (45 Minuten)

F/A

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20. Tag: Quito - Deutschland

Morgens Transfer zum Flughafen und Flug nach Deutschland.
Fahrtzeit: (45 Minuten)

F

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21. Tag: Deutschland

Ankunft in Frankfurt oder auf Ihren Zielflughafen. Ende einer schönen, erlebnisreichen Reise.


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