Ecuador Discover
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Vulkan Chico auf der Insel Isabela, Galápagos
Vulkan Chico auf der Insel Isabela
Seelöwe
Seelöwe
Rote Klippenkrabbe (grapsus crapsus)
Rote Klippenkrabbe (grapsus crapsus)
Landleguane
Sonnenuntergang Elizabeth Bay (Insel Isabela), Galápagos
Sonnenuntergang Elizabeth Bay (Insel Isabela)

Die Galápagosinseln: Allgemeine Informationen

"Wir alle, die wir nach Galápagos aufbrechen, nehmen ein Stück Verantwortung mit. Die Verantwortung, nicht nur zu genießen, sondern auch zu begreifen, dass wir ein Stück der Natur sind, wie sie ein Stück von uns ist. Natur zerstören, heißt uns Stückchen um Stückchen selbst zu zerstören."
(Ruth Johannboecke)

 

Die Galápagosinseln sind eines der wenigen noch bestehenden Naturparadiese der Erde und eine Traumdestination für jeden Naturfreund. Als ein Laboratorium der Evolution bezeichnete Charles Darwin die Galápagosinseln, die er 1835 auf seiner bedeutenden Reise auf der H.M.S. Beagle besucht hatte. Hier fand er für seine Evolutionstheorie viele Beweise. Der Name Galápagos stammt aus dem spanischen Wort für Sattel. Der Archipel umfasst 8.010 km². 

Insgesamt gibt es 48 Inseln und Felsen, wobei nur 13 der Inseln größer sind als 14 km². Die Inseln sind die mächtigen Spitzen von aus dem Meer herausragenden Vulkane. Der Ursprung dieser Vulkane liegt auf der sog. Galápagos-Plattform auf dem Meeresgrund. Langanhaltende Ergüsse haben sogenannte Schildvulkane entstehen lassen - Vulkane von verhältnismäßig flacher Gestalt. Hauptinseln des Archipels, Santa Cruz, San Cristóbal und Floreana, sind dafür typische Beispiele. Sie bestehen aus längst erloschenen Vulkanen und sind entsprechend sehr vegetationsreich. Die aktivsten Schildvulkane sind auf den im Westen gelegenen Inseln Fernandina und Isabela zu finden.

 

Lage 

Seit 1973 ist Galápagos offiziell eine ecuadorianische Provinz mit der Hauptstadt Puerto Baquerizo Moreno (auf San Cristóbal). Der Archipel liegt etwa 1.000 km vor der ecuadorianischen Küste im östlichen Pazifischen Ozean, nördlich und südlich vom Äquator.

 

Bevölkerung 

Nur fünf der Inseln sind besiedelt. Dort leben heute insgesamt über 25.000 Einwohner.

 

Nationalpark Galápagos 

1959 erklärte die ecuadorianische Regierung die Galápagosinseln zum Nationalpark Galápagos, der 1964 von der Darwin-Station verwaltet wird.
1968 waren 97 % der Landfläche unter Schutz des Nationalparks gestellt. Nur ein kleiner Teil davon darf von Touristen besucht werden. Seit 1978 stehen die Inseln auf der UNESCO-Liste des Weltnaturerbes. 1996 kam es zur Ausrufung des Marine-Reservats Galápagos durch das Instituto Ecuatoriano Forestal de Areas Naturales y Vida Silvestre. 1998 wurde der Schutz des Marine-Reservats Galápagos durch den Nationalpark Galápagos gesetzlich verankert. 2001 wurde das Weltnaturerbe-Gebiet um das Marine-Reservat erweitert. Seit 2007 wird das Naturerbe von der UNESCO als gefährdet eingestuft und auf der roten Liste geführt. 

Nationalparkregeln Galápagos, entnommen aus dem Safari Guide “Wildlife of the Galápagos” von Julian Fitter, Daniel Fitter und David Hosking (erschienen 2000):

Die Galápagosinseln sind weltweit einer der wenigen Plätze, wo Sie noch unberührte Natur live erleben können. Umweltschutz ist jedermans Verantwortung! Tragen Sie ihren Teil dazu bei, durch das Beachten der Nationalparkregeln.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Nationalparks Galápagos.

 

Naturtourismus auf Galápagos: ja oder nein?

Mit folgenden Informationen wollen wir Ihnen als engagierten Naturfreund die Möglichkeiten aufzeigen, sich die Galápagosinseln mit ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt auf eine umweltfreundliche Art und Weise zu besuchen. Zunehmend mehr Menschen zieht es Jahr für Jahr zum Inselparadies im Ostpazifik. Sie fragen sich wahrscheinlich mit Recht, ob es zu verantworten ist, heute noch als Tourist ein fragiles Schutzgebiet wie Galápagos zu erkunden. Wir glauben, dass eine grundsätzliche Ablehnung von Naturreisen den Naturschutzgebieten abträglich ist. Wer als interessierter Mensch keine Möglichkeit hat, die Natur kennen zu lernen, wird sich auch nicht zu ihrem Beschützer aufschwingen. Nur eigenes Erleben und daraus wachsende Kenntnis und Begeisterung wandeln einen Konflikt zwischen Tourist und Natur in ein produktives Miteinander. Ein fachkundiger und verantwortungsbewusster Reiseleiter kann diese Entwicklung ebenso unterstützen wie entsprechende Reiseinformationen und ein guter Reiseführer. Es liegt an jedem einzelnen Touristen, die Tier- und Pflanzenwelt mit Respekt zu behandeln und Einsicht für die notwendigen Beschränkungen zu zeigen. Ein Tourismus dieser Art, der auf Informationen aufbaut und dessen Ziel die Sicherung der Naturschönheiten ist, wird vielleicht die überfällige Wende bringen. Unberührte Natur, naturnahe Landschaften sowie frei lebende Tiere und Pflanzen haben einen ganz besonderen Wert. Nur einige der Galápagosinseln dürfen auf ausgewiesenen Pfaden mit einem qualifizierten Naturführer besucht werden, der unter anderem dafür sorgt, dass die Regeln des Nationalparks eingehalten werden. Er vermittelt Ihnen einen ausgezeichneten Einblick in das Fenster der Evolution. Die Besucherzahlen sind auf eine Gruppengröße von maximal 16 Teilnehmern limitiert und die Schiffsrouten der von der Nationalparkverwaltung zugelassenen Schiffe müssen exakt eingehalten werden. Der Tourismus nützt dem Land Ecuador und die Einnahmen aus dem Tourismus tragen mit dazu bei, dieses ungewöhnliche Tierparadies zu erhalten.

Ecuador Discover (Sommer Fernreisen) bemüht sich, Ihnen jede Reise mit großer Sachkenntnis und Sorgfalt vorzubereiten. Wir lieben das Reisen.

Weitere Informationen zu den Galápagosinseln

Fotogalerie Galápagos