Ecuador Discover
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Canyon am Antizana
Canyon am Vulkan Antizana
Río Napo, Urwald Ecuador, Sonnenuntergang
Sonnenuntergang am Río Napo
Weideland bei Mindo
Weideland bei Mindo

Beste Reisezeit in Ecuador

Ecuador liegt im Norden von Südamerika zwischen Kolumbien und Peru. Die bestimmenden klimatischen Faktoren sind Höhenlage, Temperatur, Niederschlag, Luftfeuchtigkeit und die vorherrschenden Windverhältnisse. Prinzipiell kann Ecuador das ganze Jahr über bereist werden und hat speziell für Naturfreunde zu jeder Jahreszeit Vorzüge und Reize. Ecuador liegt im inneren Tropengürtel zwischen 1° nördlicher und 5° südlicher Breite. Die vorherrschenden Temperaturen entspringen hauptsächlich aus der unterschiedlichen Topografie mit den bis über 6.000 m hohen Andenkordilleren einerseits und andererseits mit dem Amazonasbecken und dem Küstenvorland. Die unterschiedlichen Höhenlagen des Landes bewirken unterschiedliche Mikroklimazonen. Hinzu beeinflussen vom Pazifik her zwei Meeresströmungen das Klima – der warme, aus Norden kommende Panamastrom und der kalte Humboldtstrom aus der Antarktis.

Die Temperaturschwankungen im Jahresverlauf sind in den jeweiligen Regionen nur sehr gering, dafür können große Temperaturschwankungen im Tagesverlauf auftreten – man spricht daher von einem Tageszeitenklima. Im Andenhochland (Sierra) ist das Klima je nach Höhenlage deutlich kühler und niederschlagsreicher. An der Westseite der Westkordillere und der Ostseite der Ostkordillere (Amazonasbecken-Ausläufer) fällt das ganze Jahr über mit Unterbrechungen Regen.

Die Tageshöchsttemperaturen in Quito (Andenstadt) liegen etwa bei ca. 25 °C, in Guayaquil (Hafenstadt) bei ca. 30 °C. Baden ist entlang der gesamten Pazifikküste ganzjährig möglich; die beste Saison ist allerdings von Mai bis Ende Dezember. Der nördliche Teil der Costa (bis zum Río Chone), liegt unter dem Einfluss des warmen Pánamastroms und ist feuchtwarm und hat das ganze Jahr über eine Wassertemperatur von ca. 26 °C. Der südliche Teil von der ecuadorianischen Pazifikküste dagegen steht unter dem Einfluss des kalten Humboldtstroms, der besonders auf der Halbinsel Santa Elena und auf den Inseln im Golf von Guayaquil für ein trockenwarmes Klima verantwortlich ist. Hier können die Wassertemperaturen auf ca. 20 °C sinken. Die höchste Wassertemperatur herrscht in den Monaten Dezember bis April mit ca. 24 °C vor.

Von Mitte Juni bis Mitte Januar ist es im Hochland am schönsten, im feuchtheißen Amazonastiefland dagegen sind die Monate Juni bis August am niederschlagsreichsten, wenn auch die Regenzeit im Urwald bereits im Februar beginnt. Der Regen fällt meistens in der Nacht und am Tag lacht mit Unterbrechungen die Sonne.

Der Galápagos-Archipel, ca. 1.000 km vom ecuadorianischen Festland entfernt im Pazifik gelegen, ist ozeanischen Ursprungs und verfügt über eigene klimatische Konditionen. Galápagos kann das ganze Jahr über besucht werden.