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abschluss

Anden - Amazonas - Allee der Vulkane, 7 Tage



Buchungsnummer: ECU-0-57

Ecuador ist das Land der großen Kontraste. Vom Andenhochland mit Gletschern und Vulkanen über den Urwald des Amazonastieflandes bis hin zu weiten Sandstränden am und den Galapagosinseln im Pazifik - die Vielfalt der Vegetations-und Klimazonen in Ecuador ist eine der größten der Welt. Ihre Reise beginnt in der kolonialen Altstadt von Quito, einer der schönsten Städte Südamerikas. Zunächst besuchen Sie das Äquatordenkmal, anschließend unternehmen Sie eine szenenreiche Fahrt durch die verschiedenen Landschaften der Ostkordillere, die Sie als erstes zu den Thermalquellen von Papallacta führt. Weiter geht es in den Urwald des Amazonastieflandes. Mit dem legendären Andenzug gelangen Sie durch zahlreiche Haarnadelkurven von 4.000 Metern Höhe bis zur Küste. Anschließend wandern Sie im Cotopaxi National Park am Fuß des höchsten aktiven Vulkans der Welt. Auch die Kultur kommt nicht zu kurz: ein besonderes Highlight ist der Besuch eines Urwalddorfes, dessen Bewohner Ihnen ihr grünes Lebensumfeld mit seiner großen Biodiversität zeigen und Sie mit ihrer traditionellen Lebensweise im Einklang mit der Natur des Dschungels vertraut machen. In den Anden besuchen Sie bunte, lebhafte Indiomärkte und während der Zugfahrt ziehen Szenen aus dem Alltag der Indígenas an Ihnen vorüber.


Reiseverlauf:

Abkürzungen:

F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen


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1. Tag: Quito - Thermalquellen Papallacta, M/A

Wir fahren von Quito Richtung Norden ca. 25 Kilometer zum Äquatordenkmal. Das 30 m hohe Monument erinnert an die französisch-spanische Expedition, die unter der Leitung von Charles de la Condamine die Position des Äquators bestimmte. Dann fahren wir zum Vulkankegel Panecillo mit einem herrlichen Panoramablick auf die Altstadt von Quito, die wir anschließend besuchen; sie wurde von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt. Wir besuchen die Plaza de la Indepencia (Unabhängigkeitsplatz), eingerahmt von der Kathedrale, dem Präsidentenpalast, dem modernen Rathaus und dem erzbischöflichen Palast. Dann besichtigen wir die Jesuitenkirche, die wohl prächtigste Kirche ganz Südamerikas. Weiter geht es zur Kirche San Francisco, ein Juwel der Kolonialkunst Amerikas. (Sollten Sie schon die Altstadt von Quito, können wir stattdessen alternativ mit der Kabinenbahn den Vulkan Pichincha besuchen. Oben angekommen, habe wir eine herrliche Sicht auf die Stadt Quito und die umliegenden Vulkane.) Anschließend fahren wir durch die östliche Andenkette und überqueren den Papallacta-Pass mit Blick auf den Gletscher des Vulkan Antisana, sofern es das Wetter zulässt. Kurz unterhalb des Passes erreichen wir die Thermalquellen des Vulkans, in denen wir herrlich baden und uns entspannen können. Wir übernachten hier in der Hosteria Las Termas de Papallacta.


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2. Tag: Von den Anden in das Amazonas Tiefland, F/M/A

Am Morgen können wir noch ein letztes Mal in den heißen Thermalquellen baden, bevor wir von der Paramo-Vegetation in die Nebelwälder eintauchen, um schließlich den tropischen Regenwald bei Tena zu erreichen unser Tagesziel ist die Cotococha Lodge. Nach der Anreise am Nachmittag können wir eine Weile in den Bungalows entspannen. Abendessen. Danach werden wir in den Genuss eines Willkommensdrink kommen, während wir es uns um die Feuerstelle herum gemütlich machen, um die Aktivitäten für den nächsten Tag mit unserer Crew zu planen sowie einer Einführung des Lodge-Managers über den Amazonasregenwald zu lauschen. In der Lodge können wir unsere  eigenen Amazonastouren Tag für Tag neu zusammenstellen. Ein erfahrener lokaler Reiseführer wird Ihnen dabei helfen, Exkursionen entsprechend Ihrer Wünsche und Interessen auszusuchen. Die meisten Touren im Amazonasgebiet beinhalten Besuche örtlicher Gemeinschaften, Wanderungen im Regenwald, Kanutouren, Nachtwanderungen, Ausflüge zu Wasserfällen, Rafting oder Tubing, und viele weitere Aktivitäten. Uns erwartet ein rustikaler Komfort, hervorragende Verpflegung, herzliche Gastfreundlichkeit. Während Ihrer Aktivitäten begleitet uns eine spektakuläre Regenwaldkulisse. Die hochwertigen Touren werden von einem erfahrenen englischsprachigen einheimischen Naturführer begleitet. Bitte betrachten Sie die folgenden Tagessbeschreibungen lediglich als ein Rahmenprogramm. Die Reihenfolge derselben  werden durch die Lodge-Leitung mit Ihnen festgelegt, können aber je nach Wasserstand, Wegkonditionen und Wetterverhältnissen kurzfristig geändert werden. Übernachtung in der Lodge.


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3. Tag: Urwald-Aktivitäten, F/M/A

Am frühen Morgen gibt es Frühstück. Danach bereiten wir unsere Ausrüstung vor (Stiefel und Regenponcho), so dass unser Abenteuer losgehen kann! Mit dem Kanu beginnt unsere Reise, flussabwärts durch den geheimnisvollen Dschungel, entlang des Río Napo. Dann Ankunft in Misahualli, wo wir eine kurze Pause einlegen, um unsere Papiere der örtlichen Marine vorzuzeigen (bitte Reisepass nicht vergessen)! Dann geht es weiter im Kanu bis zum Fluss Arajuno. Dort besuchen wir die Tierauffangstation "AmaZOOnico", welche auf die Rettung von Wildtieren mit dem Ziel des Artenschutzes und der Wiedereingliederung in die freie Wildbahn spezialisiert ist. Hier werden wir eine große Artenvielfalt beobachten, so z.B. Tukane, Papageien und Aras, verschiedene Affenarten, Agutis, Pekaris und Wasserschweine. Danach nehmen wir ein leckeres Mittagessen als Picknick am Flussufer ein. Wir haben außerdem die Gelegenheit, im Fluss zu schwimmen oder einfach die friedliche Ruhe und die Schönheit der uns umgebenden Natur zu genießen! heutigen Erfahrungen auszutauschen.

Danach treten wir den Rückweg zur Lodge an. Unterwegs besuchen wir noch eine Quichua-Familie am Ufer des Napo und erfahren mehr über ihre Kultur und deren Aktivitäten, wie z.B. das Waschen von Gold am Fluss-Ufer, deren traditionelle Töpferei, das Herstellen des typischen Getränks "Chicha", welches aus Yucca (ecuadorianischem Maniok) hergestellt wird und wir erfahren, wie die Handhabung der "Serbatana" (Blasrohr für die Jagd) funktioniert. Danach wandern wir auf Dschungelpfaden zur Lodge zurück. Bei Ankunft gibt es eine Kleinigkeit zu essen. Nach dem Abendessen treffen wir uns wie gewohnt an der Feuerstelle, um uns über unsere


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4. Tag: Urwald-Aktivitäten, F/M/A

Nach dem Frühstück brechen wir mit dem Kanu auf und fahren 10min. flussaufwärts. Dort legen wir an einem kleinen Ufer an und wandern auf einem Urwaldpfad (1h), um die mannigfaltige Flora und Fauna des Sekundärwaldes zu bestaunen. Danach kommen wir zu einem imposanten Wasserfall ("La Cascada de Latas") mit der Möglichkeit, ein erfrischendes Bad im kristallklaren Wasser zu nehmen und die Aussicht zu genießen, und die Lauten des Dschungels aufzunehmen. Danach kehren wir auf dem den gleichen Weg zur Lodge zurück.
Nach dem Mittagessen wandern wir durch Primärwald, um diesen zu erkunden und Pflanzenarten mit Heilkräften zu finden, die von unserem einheimischen Führer ausführlich erklärt werden. Wir werden auch eine große Vielfalt an Insekten entdecken und mit etwas Glück Vögel (Papageien, Aras, Tukane) und Affen beobachten können. Nach einer 3-Stunden-Wanderung erreichen wir wieder die Lodge. Nach dem Abendessen sitzen wir noch gemütliches an der Feuerstelle zusammen, während wir uns einen exotischen Cocktail oder einen Drink an der Bar gönnen.


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5. Tag: Urwald-Lodge - Riobamba, F/M/A

Morgens verlassen wir auf einer Straße Richtung Riobamba den Urwald. Dabei kommen wir durch verschiedene kleine Ortschaften und Urwaldgebiete. In der Nähe von Puyo besuchen wir eine Orchideenfarm und lassen uns die verschiedenen endemischen Orchideen erklären. Anschließend geht es durch das Tal des Rio Pastaza an herrlichen Wasserfällen vorbei in das Andenhochland, bis wir am Abend Riobamba erreichen. Wir übernachten außerhalb der Stadt in der Hostería Abraspungo oder ähnlich. 


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6. Tag: Andenbahnfahrt (Schienenbus) über die Teufelsnase und per Auto zum Cotopaxi. , F/M/A

Nach einem zeitigen Frühstück werden wir zum Bahnhof von Riobamba gebracht. In ca. 6-7 Stunden fahren wir mit dem Schienenbus auf einer szenenreichen Strecke durch die Anden. Vor rund hundert Jahren würde diese Bahnstrecke gebaut, die bis vor ca. 15 Jahren noch von Guayaquil bis Quito befahrbar war. Heute sind jedoch nur noch Teilstrecken befahrbar und es ist nicht gewährleistet, dass der Schienenbus an den vorgesehenen Tagen fährt, da das Schienennetz mittlerweile schon sehr marode geworden ist. Entgleisungen sind üblich. Somit muss diese Fahrt als ein reines Abenteuer betrachtet werden, wofür wir auf keinen Fall Garantie übernehmen (alternativ bieten wir Ihnen an, auf der Straße durch diese herrlichen Landschaftsformen zu fahren und unterwegs mehrere Fotostopps und Besichtigungen einzulegen).

Bei guter Sicht haben wir herrliche Ausblicke auf den Chimborazo, mit 6.310 m der höchste aktive Vulkan Ecuadors. Zuerst kommen wir durch landwirtschaftliche genutzte Gebiete, wo fleißige Bergbauern, die Felder bestellen, die bis auf 4.000 m Höhe an steilen Hängen hochreichen. Dann erreichen wir über den kargen Paramo (Hochland) den kleinen Ort Alausí; von dort geht dann in atemberaubender Fahrt über Spitz-Kehren hinab ins Tal; dieser Streckenabschnitt ist bekannt als die Teufelsnase; nach ca. 1,5 Stunden (von Alausí aus) erreichen wir den kleinen Ort Sibambe; nach einem kurzen Aufenthalt und Vertreten der Beine fahren wir die gleiche Strecke wieder zurück nach Alausí. Mit dem Kleinbus geht es dann zurück nach Riobamba, wo sich am Nachmittag nochmals die Möglichkeit bietet, Blicke auf den Chimborazo zu werfen. Auf der "Allee der Vulkane" fahren wir nach Norden bis in die Nähe des Vulkans Cotopaxi, der mit 5.897 m der höchste aktive Vulkan der Welt ist (seit über 100 Jahren naktiv). Auf der szenenreichen Fahrt gibt es mehrere schneegekrönte Vulkane zu bestaunen. Wir übernachten in der altehrwürdigen Hazienda La Cienaga (oder Cuello de la Luna), die schon Alexander von Humboldt vor über 200 Jahren als Unterkunft bei seinen Forschungsreisen gedient hatte. In einer gemütlichen Atmosphäre werden wir unser Abendessen genießen.


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7. Tag: Cotopaxi National Park - Quito, F/M

Morgens fahren wir auf einem Seitenweg zum Nationalpark Cotopaxi. Wir halten kurz am Besucherzentrum Campamento Mariscal Sucre an, um das Naturkundemuseum zu besuchen und fahren dann zur Lagune Limpiopungo auf 3.810 m Höhe. Hier haben wir auf einer kleinen Wanderung eine ausgezeichnete Sicht auf den gigantischen Vulkankegel Cotopaxi (wetterabhängig). Am Nachmittag geht die Fahrt auf der Panamericana zurück nach Quito.


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Hinweis:

Das Programm kann sich aufgrund von Wetterbedingungen, Weg- und Flussverhältnisse oder aufgrund von anderen nicht vorsehbaren Faktoren ändern. Die aufgeführten Tagesaktivitäten im Urwald sind als "Rahmenprogramm" zu verstehen, bei dem Modifikationen vor Ort möglich sind. Für die  Bahnfahrt über die Teufelsnase benötigen wir Ihr schriftliches Einverständnis, dass Sie dafür selbst die Verantwortung übernehmen; andernfalls fahren wir die Strecke parallel überland mit dem Fahrzeug, kombiniert mit mehreren Fotostopps und Besichtigungen. Alle Änderungen finden im Interesse des Reisenden und zu seiner Sicherheit statt. Kurzfristige Änderungen ohne vorherige Ankündigung sind möglich.


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