Kapawi ist das bislang größte Gemeinde-Projekt in Ecuador. Es entstand in Co-Eigentümerschaft zwischen der indigenen Gemeinde der Achuar und einer Privatfirma. Kapawi wurde geschaffen, um in einer der unberührtesten Gegenden im Südosten des Amazonasbeckens Ecuadors hohen Service bieten zu können - fern ab von Ölförderung und anderen zerstörenden Eingriffen, die sonst oftmals in dieser Gegend zu finden sind. Die Lodge wurde in Übereinstimmung mit dem Architekturkonzept der Achuar errichtet und in Zusammenarbeit mit deren Vereinigung FINAE (Federation of Achuar Indigenous People in Ecuador) werden sie durch monatliche Hilfsgelder und die Vermittlung von Arbeitsplätzen unterstützt. Momentan gehören 70 Prozent der Angestellten, die auf der Lodge arbeiten, den Achuar an. Touristen, die zu Besuch kommen, leisten mit zehn US-Dollar Eintrittsgebühr ihren Beitrag. Für diese Gemeinden liegt das Haupteinkommen mittlerweile im Ökotourismus. Dazu wurden parallel verschiedene Projekte in den Bereichen Gesundheit, Kommunikation, Transportwesen und Erziehung für das gesamte Achuar-Gebiet entwickelt.
Seit dem 01.01.2008 gehört das Management zu 100% der Achuar-Indianer-Gemeinde. Die Kapawi Lodge wird seitdem als ein eigenverantwortliches nachhaltiges Tourismusprojekt durch die Achuar-Gemeinde geführt.
Am Rio Pastaza, im südöstlichen Amazonasbecken von Ecuador gelegen, bietet die komfortable Lodge mit ihrem dazugehörigen Naturreservat optimale Voraussetzungen für ein intensives Urwalderlebnis.
Die Anreise erfolgt vom nationalen Flughafen in Quito. Sie fliegen zwischen 08.00h bis 11.00h (genaue Uhrzeit wird vorher bekanntgegeben) mit einer Twin Otter DHC-6-300 oder ähnlich nach Maria Shell (20 Minuten). Nach einem Stopp von ca. 30 Minuten fliegen Sie ca. 1 Stunde nach Süden Ecuadors zur Landepiste für die Kapawi-Lodge. Hier werden Sie von Shuar-Indigenas abgeholt, die Sie auf einem 10 Minuten-Fußmarsch zum Fluß begleiten; mit einem motorisierten Kanu erreichen Sie nach 15 Minuten die Kapawi-Lodge, die idyllisch an einer Schwarzwasser-Lagune liegt. Aufgrund klimatologischer Verhältnisse kann es sowohl beim An- wie auch Rückflug zu Verzögerungen oder Verspätungen kommen; sollte die klimatologischen Bedingungen im Urwald den Flug zur Kapawi Lodge nicht zulassen, so würden Sie ggf. in Shell Maria im Turingia Hotel oder Hotel Finca El Pigual übernachten.
Rückreise: Diese erfolgt ebenfalls per Flugzeug in der umgekehrten Reihenfolge. Auch hier können aufgrund klimatologischer Gründe Verzögerungen oder zusätzliche Übernachtungen nötig werden. Für o.g. Änderungen und Verkürzung oder Verlängerung des Programmes kann SFR nicht verantwortlich zeichnen.
Lage: Alle Zimmer sind mit Privatbad ausgestattet und zu jedem der Zimmer gehört eine großzügige Terrasse. Um den Einfluss auf die Umgebung möglichst gering zu halten, stehen die Cabañas auf Stelzen. Vogelfreunde können sich über 542 verschiedene Spezies endemischer Vögel und Zugvögel aus Patagonien und Nordamerika freuen. Von den Terrassen aus lassen sich hervorragend Enten, Kolibris und Papageien beobachten. Der zentrale Komplex besteht aus einem Restaurant, welches in den frühen Morgenstunden auch als Basis für Vogelbeobachtungen dient, einer Bar sowie einem kleinen Geschäft, wo Sie u.a. typische Handarbeiten der Achuar erwerben können.




