Ecuador Discover
Ecuador Discover ein Produkt von Sommer Fernreisen - seit 1987

Vom Bergnebelwald ins Amazonasgebiet, 5-10 Tage

ab
995,- €
Preis pro Person
Buchungsnummer:
0-ECU-SA-02
Reiseaktivität:
Naturreise
Reise ab/bis:
Quito
Reiseleitung:
englischsprachig
Teilnehmerzahl:
ab 2 Personen
Reiseangebot buchen
Highlights

Exklusive individuelle Durchführung von Ecuador-Discover - einzigartiger konkurrenzloser Tourablauf!
 

  • Kolibriparadies Guango Lodge
  • Naturreservat Cabañas San Isidro
  •  Privaturwaldreservat “Ecolodge Río Quijos”
  • Wasserfall San Rafael Naturschutzgebiet
  • Affeninsel und Naturreservat Limoncocha
  • Bootsfahrt auf Río Napo und Lagune
  • Nationalpark Yasuni, Primärurwald
  • 2 Papageienlecken
  • Urwald‐Aussichtsturm über den Baumkronen
  • Kichwa‐Kommune Añangu, Leben der Indigenen
  • Rosa Delfine, Naturbeobachtungen an der Grenze zu Peru
     

Reiseverlauf

Ein Baustein für Naturliebhaber, die mehr sehen und erleben wollen als „nur Urwald“.


Der "Überland‐Anden‐Urwald‐Baustein" bietet jedem Naturfreund auf Individualbasis ein kaum zu übertreffendes Spektrum von Naturerlebnissen und das zu einem unschlagbaren Preis. Über den Andenpass der Ostkordillere erreichen Sie mit Zwischenübernachtungen im Bergnebelwald das Amazonas Becken. Dabei bekommen Sie einen guten Einblick in die kontrastreichen Vegetationsstufen und in die faszinierende Schönheit der Flora & Fauna. Höhepunkte im Bergnebelwald sind der Besuch der Guango Lodge, der Cabañas San Isidro und der Eco‐Lodge Río Quijos. Eine Augenweide sind vor allem die Kolibris, die "funkelnden Juwelen“ Ecuadors. Über 130 Kolibri Arten wurden bis jetzt in Ecuador gezählt. Mit etwas Glück werden Sie Felsenhahn, Quetzal, Tukan, Motmot und Verbände von bunt gefärbten Tangaren beobachten können. Wer sich für Schmetterlinge und Insekten, Amphibien oder Orchideen und Bromelien oder die Natur im Allgemeinen interessiert, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Im Amazonastiefland erwartet Sie das Naturreservat San Rafael mit dem spektakulären 150 m hohen gleichnamigen Wasserfall. Von Puerto Francisco de Orellana (Coca) aus unternehmen Sie eine 2‐Tagetour auf dem Río Napo und besuchen die Affeninsel, wo bis zu sechs verschiedene Primatenarten beobachtet können und zum Naturreservat Laguna Limoncocha. Bei Naturbeobachtungen können Sie verschiedene Vögel, Charapa‐Schildkröten und Mohrenkaimane beobachten. Nach einer Übernachtung in einer rustikalen indigenen Lodge besuchen Sie im Nationalpark Yasuni 2 Papageienlecken. Von einen Beobachtungsturm im Urwald werden Sie aus der Vogelspektive die Urwaldszenerie genießen. Im Interpretationszentrum der indigenen Kommune Añangu bekommen Sie einen Einblick in das Leben der Kichwa und ihre Naturmedizin. Nach einer weiteren Übernachtung in Coca fliegen Sie am 6. Tag nach Quito.

Hinweis: Wir empfehlen Ihnen nach Ende des Reisebausteins unsere Hosteria Sommergarten in Sangolqui, die ideal in einem Seitental von Quito in einer blumenreichen Gartenanlage liegt, ideal, um weitere naturbezogene Aktivitäten zu planen wie den Besuch des Nationalparks Antisana (Kondor Beobachtung) oder des Wasserfalls Condor Machay oder weitere Reisebausteine.

Tage Aktivitäten Unterkunft Nacht Kategorie

Verpflegung

1 Fahrt über die Ostkordillere, Guango‐Kolibri‐Lodge und Bergnebelwaldreservat Cabañas San Isidro Cabañas San Isidro 1 3-4 Abendessen
2 Naturerkundung Bergnebelwald und Fahrt zur Ökolodge Rio Quijos (Amazonasbecken) Eco-Lodge Río Quijos 1 3

Frühstück/Mittagessen

3 Río Quijos-Reservat – Höhle der Ölvögel – Vulkan El Reventador Hostería El Reventador 1 3 Frühstück/Abendessen
4 Naturreservat San Rafael mit Wasserfall, Fahrt nach Lago Agrio (Amazonasbecken) Heliconias Grand Hotel 1 3-4

Frühstück/Abendessen

5 Affeninsel im Río Napo und Naturreservat Lagune Limoncocha (Rio Napo) Paspanshu-Lodge 1 2 Vollpension
6 Yasuni Nationalpark, Papageienlecken, Wanderung, Kichwa-Urwaldgemeinde Pilchi Lodge 1 2 Vollpension
7 Yasuni Nationalpark, Beobachtungsplattform – auf Rio Napo und Río Agrio bis Cocaya Cocaya-Lodge 1 2 Vollpension
8 Auf Schwarzwasserlagunen von Cocaya, Rosa Delfine, Riesenotter und artenreiche Fauna Cocaya-Lodge 1 2 Vollpension
9 Von Cocaya über Rio Aguarico und Río Napo zurück nach Coca Heliconias Grand Hotel 1 3-4 Frühstück/Mittagessen
10 Transfer zum Flughafen, Flug Coca‐Quito       Frühstück

Abkürzungen:
F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

Urwald-Informationen

1. Tag: Fahrt zur Guango Lodge und Cabañas San Isidro, (-/A)

2. Tag: Naturparadiese Cabañas San Isidro und Eco‐Lodge Río Quijos, (F/M)

3. Tag: Río Quijos-Reservat – Höhle der Ölvögel – Vulkan El Reventador, (F/A)

4. Tag: Vulkan El Reventador – Naturwunder Wasserfall San Rafael ‐ Puerto Francisco (Coca), (F/A)

5. Tag: Affeninsel und Privatreservat Lagune Limoncocha, (F/M)

6. Tag: Yasuni Nationalpark, Papageienlecken, Observation Tower, Añangu‐Kommune ‐ Coca (F/M)

7. Tag: Yasuni Nationalpark, Beobachtungsplattform – auf Rio Napo und Río Agrio bis Cocaya, (F/M/A)

8. Tag: Auf Schwarzwasserlagunen von Cocaya, Rosa Delfine, Riesenotter und artenreiche Fauna (F/M/A)

9. Tag: Von Cocaya nach Francisco de Orellana, (F/M)

10. Tag: Coca‐Quito, (F)

Detaillierter Reiseverlauf

Abkürzungen:
F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

Urwald-Informationen

Unser Reisebaustein ist inhaltlich, qualitativ und preislich top. Von den Anden bis Coca (Puerto Francisco de Orellana) werden Sie gute Unterkünfte (3 bis 4 Sterne) vorfinden, im Urwald jedoch einfache Lodges, die von den indigenen Kichwa-Kommunen betrieben werden. Die Übernachtungen erfolgen in rustikalen Bungalows mit Doppelzimmern mit Dusche/WC (die Betten sind mit Moskitonetz ausgestattet). Das Duschwasser ist in der Regel lauwarm (Außentemperatur). Die Paspanchu Lodge (Lagune Limoncocha) besitzt zurzeit 2 Doppelzimmer mit DU/WC, ansonsten Doppelzimmer mit Gemeinschafts- Duschen und -Toiletten. Doppelzimmer mit DU/WC können somit nicht garantiert werden.

Das einfache schmackhafte Essen (Vollpension) im Urwald besteht in der Regel aus Fisch- oder Fleischgerichten, begleitet von Gemüse, Bohnen, Brat- oder Kochbanen und Maniok. Da in diesen Gegenden der Tourismus noch in den Kinderschuhen steckt, ist auch mit Unzulänglichkeiten zu rechnen, für die wir keine Verantwortung übernehmen können. Sie müssen also eine Portion Abenteuergeist und Flexibilität mitbringen, wenn Sie sich das Urwald-Abenteuer wünschen; wir sind sicher, dass dies eines Ihrer Haupterlebnisse sein wird.

Für den Urwald steht Ihnen bei Ihren private Exkursionen ein englischsprachiger Nature-Guide zur Verfügung, der Sie bei allen Unternehmungen begleitet und Ihnen persönlichen Betrachtungen ermöglicht; zusätzlich assistieren indigene Helfer. Die Aktivitäten im Urwald sind einzigartig, da Sie auf einer Brandbreite von der Ölstadt Coca bis Nuevo Rocafuerte das ecuadorianische Amazonasbecken mit verschiedenen Reservaten, Lagunen und dem Nationalpark Yasuni zu Wasser und zu Lande erkunden werden. Höhepunkte sind zweifellos das Sichten von verschiedenen Affenarten, der Besuch der Papageienlecken, das Sichten und interagieren mit Rosa Delfinen, die Beobachtung der artenreichen Vogelwelt und der szenenreichen Natur und nicht zuletzt das Leben der Indigenen im Urwald.

Bitte bedenken Sie auch, dass im Regenwald plötzliche Schauer auftreten können und dass Aktivitäten aufgrund der Klima- und Wasserstandbedingungen umgestellt oder geändert werden müssen.

Sollte der Urwaldteil mit den einfachen Unterkünften für Sie jedoch nicht in Frage kommen, so empfehlen wir Ihnen nur den Überlandteil und ggf. von Coca aus den Besuch der Affeninsel und des Reservats Limoncocha am 5. Tag, um danach nach Coca zurückzukehren. Von hier aus haben Sie am 6. Tag die Möglichkeit, nach Quito zurückzufliegen oder noch einen mehrtägigen Urwaldaufenthalt in einer komfortablen Lodge anzuhängen.

Tourenlänge:

5 Tage am 4. Tag Fahrt San Rafael Wasserfall, Affeninsel, Übernachtung in Coca 5. Tag Abflug
6 Tage am 5. Tag Rückfahrt von Reservat Limoncocha nach Coca, Übernachtung in Coca 6. Tag Abflug
7 Tage am 6. Tag Rückfahrt vom Nationalpark Yasuni nach Coca, Übernachtung in Coca 7. Tag Abflug
10 Tage komplette Tour wie in folgendem Reiseablauf  

1. Tag: Fahrt zur Guango Lodge und Cabañas San Isidro, (-/A)

Morgens fahren Sie zur Ostkordillere der Anden hinauf zum Papallacta‐Pass (4.064 m), der gleichzeitig die kontinentale Wasserscheide zwischen dem Andenhochland und dem Amazonasbecken darstellt. Hier lohnt es sich, die Páramo‐Landschaft und die Vogelwelt unter Augenschein zu nehmen. Nach ca. 30 Minuten Weiterfahrt erreichen Sie im Bergnebelwald die Guango Lodge auf 2.700 m Höhe, ein wahrhaftiges Paradies für Kolibris. Hier sind außerdem die besten gemischten Vogelverbände Ecuadors heimisch. Nach einer Wanderung durch den Bergnebelwald mit Farnen und Bromelien zum rauschenden Guango‐Fluss, in dem man mit etwas Glück Sturzbachenten beobachten kann, geht es weiter Richtung Amazonasbecken zu den Cabañas San Isidro (2.050 m), umgeben von einem herrlichen Bergnebelwald, wo Sie in behaglichen Bungalows untergebracht werden. Nach dem Abendessen haben Sie die Möglichkeit, auf die Entdeckungstour der mysteriösen „San‐Isidro‐Eule“ zu gehen, die eine Ähnlichkeit mit der „black‐banded owl“ hat, jedoch eventuell eine neue Art darstellt. Für Mottenliebhaber bieten sich am Abend gute Beobachtungsmöglichkeiten an einer von Licht angestrahlten Leinwand. Übernachtung in Hacienda San Isidro.
Aktivitäten: Fahrt 130 km, Kolibribeobachtung und Wanderung in Guango Lodge, viele Fotostopps, inklusive Mittagsstopp 6‐7 Stunden, Abendbeobachtungen in San Isidro.

2. Tag: Naturparadiese Cabañas San Isidro und Eco‐Lodge Río Quijos, (F/M)

Die komfortable Lodge Cabañas San Isidro ist das ideale Naturparadies, umgeben von rund 2.000 Hektar intaktem Bergnebelwald
mit gut begehbaren Waldpfaden. Für Vogelbeobachter ist der farbenprächtige weit hörbare Inka‐Jay der auffallendste Vogel. Die Kolibri‐Feeders werden von vielen für die Höhenstufe typische Kolibriarten besucht. Rotmantelspecht und Bergwald‐ Baumsteiger, Zimttyrann oder Andenschopftyrann sind weitere Attraktionen. Nach dem Mittagessen fahren wir durch das langgezogene Quijos‐Tal zur Eco‐Lodge Rio Quijos (1.500 m). Unterwegs verleiten Flusslandschaften und Wasserfälle zu attraktiven Foto‐Stopps. Die Eco Lodge Río Quijos verfügt über ein unberührtes subtropisches Regenwaldreservat. Wir wandern auf gut angelegten Pfaden durch die verschiedenen Waldformen oder am Ufer des Río Quijos entlang, um Natur‐, und Wildbeobachtungen anzustellen. Bromelien, Orchideen und viele tropische Pflanzenarten und  endemische Bäume sind weitere Aspekte. Übernachtung in der Eco‐Lodge.

Aktivitäten: Fahrt 35 km, vormittags Naturbeobachtungen in Cabañas San Isidro; nachmittags Fahrt zum Rio Quijos, Naturbeobachtungen bei Ecolodge Rio Qijos; insgesamt 6‐7 Stunden

3. Tag: Río Quijos-Reservat – Höhle der Ölvögel – Vulkan El Reventador, (F/A)

Morgens beobachten Sie auf einer Wanderung noch die Natur am Río Quijos im subtropischen Urwald. Danach fahren Sie eine gute halbe Stunde auf der Interamericana-Straße über El Chaco (ab hier heißt der Río Quijos dann Río Coca) bis zum Startpunkt Ihrer Wanderung zur Höhle Cueva de los Tayos, die Sie nach einer einstündigen Wanderung durch den Bergwald erreichen. Hier leben hunderte sogenannte Tayos (Fettschwalme) ab November bis April, um in der Höhle brüten und ihren Nachwuchs aufzuziehen. Die Fettschwalme sind die einzigen flugfähigen, nachtaktiven Vögel, die sich von Früchten ernähren; sie haben einen besonders angepassten Sehsinn und gehören zu den wenigen Vogelarten, die sich durch Echoortung wie Fledermäuse orientieren; sie verfügen außerdem über einen sehr ausgeprägten Geruchssinn. Die eher kleinen Augen der Vögel sind an die nächtliche Nahrungssuche angepasst; dafür aber besitzen sie eine große Pupille, womit sie die höchste Lichtempfindlichkeit von allen Vogelarten erreichen. Nach der Rückwanderung fahren Sie weiter zu der idyllisch gelegenen Hosteria Reventador, wo Sie übernachten. Hinweis: Sollten Sie außerhalb der Brutzeit der Tayos reisen oder nicht gut zu Fuß sein, so widmen Sie sich anderen Naturbeobachtungen, die Sie reichlich in der Umgebung anstellen können.

Aktivitäten: Fahrt 30 km, vormittags Naturbeobachtungen in Eco-Lodge, Fahrt zum Vulkan Reventador; Wanderung zur Tayos-Höhle, insgesamt 7-8 Std.

4. Tag: Vulkan El Reventador – Naturwunder Wasserfall San Rafael ‐ Puerto Francisco (Coca), (F/A)

Vor dem Frühstück haben Sie nochmals die Gelegenheit, die Natur zu beobachten. Dann geht es auf einer ausgebauten Straße im szenenreichen Quijos‐Tal entlang, umgeben von unberührten Wäldern zu dem im Naturschutzgebiet Sumako gelegenen Wasserfall San Rafael (Cascada de San Rafael), einem der eindrucksvollsten Ecuadors; er liegt versteckt am Fuß des tätigen Vulkans Reventador zwischen den Provinzen Napo und Sucumbíos, nur 1 ½ Stunden von Lago Agrio (Nueva Loja) entfernt. Der 150 Meter hohe und 14 m breite Wasserfall entsteht aus dem Zusammenfluss des Río Quijos und des Río Salado. Nach einer ca. 30‐minütigen Wanderung durch das Naturreservat erreichen Sie einen Aussichtspunkt, von dem Sie einen spektakulären Blick auf die sich in eine Schlucht sich stürzende Wassermassen haben. Danach geht es weiter nach Puerto Francisco de Orellana (Coca) zu Ihrem Hotel, das Sie ca. 2,5 Stunden später erreichen.
Aktivitäten: Fahrt 165 km, Wanderung zum Wasserfall San Rafael, Fotostopps, insgesamt 8 Stunden.

5. Tag: Affeninsel und Privatreservat Lagune Limoncocha, (F/M)

Morgens fahren wir gegen 07.30 Uhr mit dem Motorkanu auf dem Río Napo zur Affeninsel, ein Projekt der indigenen Gemeinnützigen Stiftung "Sumak Allpa". Es dient dazu, die bedrohte Population von sechs Affenarten (Saki, Kapuzineraffe, Wollaffe, Zwergseidenäffchen, Mönchsaffe und Totenkopfaffe) zu erhalten. Nach einer Wanderung durch den Insel‐Urwald, um die Primaten in freier Natur zu beobachten und einem anschließenden leckeren Maito-Mittagessen (in Blättern gedämpfter Fisch mit Maniok und Bananen) und einer darauf folgenden Siesta fahren wir mit dem Motorkanu weiter zum Naturreservat Limoncocha, um hier die vielfältige Flora und Fauna des Ortes zu bewundern. Mit einem Kanu besuchen wir die Lagune um bei Sonnenuntergang die Vogelwelt und Mohrenkaimane in der Lagune zu beobachten. Limoncocha unterliegt dem Ramsar-Abkommen, das sich zur Aufgabe gemacht hat, internationale Feuchtgebiete zu schützen. Nach dem Sonnenuntergang geht es auf dem See zurück zur Bootsanlegestelle und danach mit dem Auto zurück nach Coca (Puerto Francisco de Orellana; nach ca. 1,5 – 2 Std. Fahrtzeit erreichen Sie Coca). Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Yasuni Nationalpark, Papageienlecken, Observation Tower, Añangu‐Kommune ‐ Coca (F/M)

Morgens fahren wir mit dem Kanu weiter den Río Napo abwärts zum Nationalpark Yasuni, wo wir nach einer Stunde die erste Papageienlecke erreichen. Vom Boot aus können wir um diese Uhrzeit Gelbscheitelamazonen, (Mealy Parrots ‐ Amazona farinosa) und verschiedene Aras in großer Anzahl beobachten. Sie verzehren den Lehm, um Giftstoffe zu neutralisieren, die sie in ihrer täglichen Ernährung mit Früchten und Samen aufnehmen. Danach besuchen wir einen Beobachtungsturm, in der Baumkrone eines gigantischen Kapokbaumes gelegen, um die Vogelwelt von oben unter Augenschein zu nehmen und den Ausblick auf das verzweigte Flussbett des Río Napo und seiner Urwaldlanszu genießen. Auf einer ½ stündigen Urwaldwanderung erreichen wir dann die zweite Papageienlecke „El Saladero“, wo sich je nach Wetter hunderte von Schwarzohrenpapageien (Blue‐ headed parrots ‐ Pionus menstruus) Blauflügelsittiche (Cobalt‐winged parakeets ‐ Brotogeris cyanoptera) und Goldwangenpapageien (Orange‐cheeked parrot ‐ Pyrilia barrabandi) aufhalten. Ab und zu kommen auch Säugetiere um den salzhaltigen Lehm zu lecken. Danach besuchen wir die indigene Kichwa‐Gemeinschaft Añangu, wo wir einen Einblick in das Leben der Kichwa und ihre Naturmedizin bekommen. Am Nachmittag  treten wir mit dem Motorkanu die Rückfahrt nach Coca an, wo wir übernachten.
Aktivitäten: Motorkanufahrt 3 Std., Beobachtungen, Wanderungen und Kommune Añangu, insgesamt 8 Stunden
  

7. Tag: Yasuni Nationalpark, Beobachtungsplattform – auf Rio Napo und Río Agrio bis Cocaya, (F/M/A)

Vor dem Frühstück besuchen Sie den 45 m hohen Beobachtungsturm von Añangu in der Baumkrone eines gigantischen Kapokbaumes gelegen, um die Vogelwelt von oben unter Augenschein zu nehmen und den Ausblick auf das verzweigte Flussbett des Río Napo und bis zu den Ausläufern der Andenkette zu genießen. Nach dem Frühstück geht es mit dem Motor-Langboot für circa 5 Stunden vorbei an Urwaldlandschaften, unterbrochen von wenigen Palmhütten, flussabwärts auf dem Rio Napo nach Nuevo Roca Fuerte, dem Grenzort zwischen Ecuador und Peru. Von hier aus geht es weitere 1,5 Stunden auf dem Río Aguarico zu dem Cocaya Reservat, das für die Rosa Delfine (Amazonasdelfin) auch Boto genannt, bekannt ist. Nach dem Einchecken haben Sie noch die Möglichkeit, am Flussufer die ersten Rosa Delfine zu sichten, bevor Sie das Abendessen einnehmen. Übernachtung in rustikalen Cabañas Cocaya der indigenen Kommune.

8. Tag: Auf Schwarzwasserlagunen von Cocaya, Rosa Delfine, Riesenotter und artenreiche Fauna (F/M/A)

Morgens nach einem frühen Frühstück beobachten Sie auf Schwarzwasserlagune vom Boot aus die erwachende Vogelwelt und gelegentlich Capibaras, Riesenotter und Affen. Von der Lagune aus haben Sie einen ausgezeichneten Einblick in den Urwald, der von verschiedenen Palmenarten gesäumt wird. Nach dem Mittagessen werden Sie auf der Lagune angeln. Die gefangenen Fische dienen später den Rosa Delfinen als Nahrung, die Sie danach vom Flussufer aus beobachten und per Hand oder direkt von Mund zu Mund füttern können. Die Rosa Delfine werden 2 bis 3 Meter lang; sie bewohnen die großen Flüsse, aber auch Seen des Amazonasbeckens, und durchkämmen auch überschwemmte Regenwälder und Lagunen. Dank der speziellen Eigenart, dass ihre Halswirbel nicht verwachsen sind, sind sie äußerst beweglich und kommen auch durch Unterholz im Wasser durch. Die Rosa Delfine gehören zu den Zahnwalen, besitzen winzige Augen und sind dazu noch ziemlich kurzsichtig. Sie kommen grau zur Welt und erst mit den Jahren verfärbt sich ihre Haut rosa, da sie dünner und transparent wird. Einmalig ist die Behaarung der Schnauze, die mit Borsten besetzt ist; von allen 5 Flussdelfin-Arten trägt nur der Amazonas-Delfin diesen Bart. Mit den Haaren spürt er seine Beute im Schlamm oder Schilf auf und pflückt sie dann wie mit einer Pinzette heraus. Eine Besonderheit ist auch die Form des Gebisses, das im vorderen Bereich aus feinen und im hinteren Bereich der Schnauze aus wesentlich breiteren Zähnen besteht. Somit können sie großer Fische zerbeißen und auch Krebse knacken. Um sich Schwarzwasserseen und -Flüssen und im trüben Gewässer zu orientieren und Nahrung zu finden, haben die Rosa Delfine zwei geniale „Werkzeuge“: Sie senden Schallwellen aus, die als Echo wieder zurückkommen. Diese Echoortungsfähigkeit ist auch bei Fledermäusen und Fettschwalmen bekannt.

Nach der interessanten Delfinbeobachtung geht es auf dem Rio Aguarico zurück zu den Cabanas Cocaya, wo Sie Abendessen und übernachten.

9. Tag: Von Cocaya nach Francisco de Orellana, (F/M)

Heute stehen Sie um 05:00 Uhr auf, um mit dem Motorboot zuerst auf dem Rio Aguarico und danach auf dem Río Napo nach Coca zurückzufahren, um hier im Laufe des Nachmittags anzukommenund zu übernachten. Die Rückfahrt beträgt mit  verschiedenen Stopps ca. 8 Stunden. Übernachtung in Coca.

10. Tag: Coca‐Quito, (F)

Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen gebracht. Flug nach Quito (Flugzeit 35 Minuten) oder alternativ haben Sie die Möglichkeit, weitere Tage in einer Urwaldlodge zu verbringen.

Profitieren Sie von unserer Erfahrung. Wir stellen Ihnen auf Ihre Interessen ausgerichtet Ihren Reisebaustein nach „Wunsch“ zusammen.

Termine und Preise

Preis p. P. in €

Preisgültigkeit im Reisezeitraum: 01.10.18 - 30.09.19
Preise bei Durchführung für 2 Personen

täglich durchführbar

Dauer DZ EZ-Zuschlag
5 Tage € 995,- € 260,-
6 Tage € 1.195,- € 300,-
7 Tage € 1.415,- € 330,-
10 Tage € 1.965,- € 415,-

Inklusivleistungen:

  • englischsprachiger Fahrer‐Scout
  • englischsprachiger Naturführer ab Coca
  • Unterbringung im DZ/DU/WC oder EZ/DU/WC
  • Mahlzeiten laut Reiseverlauf
  • Bootstour auf Río Napo und Lagune Limococha
  • Bootstour zu 2 Papageienlecken, Tower‐Beobachtung
  • Eintritte laut Reiseverlauf
  • Transfer zum Flughafen von Coca (nur Fahrer)
  • Trinkwasser, 2 x 05 Liter‐Flaschen (von Tag 1 bis 5)
  • Flug Coca (Puerto San Francisco) – Quito
     

Nicht enthalten: fakultatives Baden Thermen von Papallacta (USD 8,50 p.P., Pensionäre USD 4,‐ p.P.); nicht erwähnte Leistungen, Getränke, persönliche Ausgaben

Panorama
Kolibri
Orchidee
Cabanas San Isidro
Brücke
gebänderte Eule
Wasserfall San Rafael
Bootsführerin
Urwaldaffe
Aussichtspunkt
Szenerie bei San Isidro
Ausblick Beobachtungsturm
Beobachtungsturm
Brüllaffe
Papageien im Wasser
Papageien an der Lecke
Papageien an der Lehmlecke
Urwaldszene
Boot
Handwerkserzeugnisse aus Kokosnuss
Schildkröten auf Baumstumpf
Landschaft bei Reventador

Ihre Hotels

Unterbringung in folgenden Hotels oder ähnlich:
 

Ort Hotel Nächte Kategorie
Cosanga Cabañas San Isidro 1 3-4
Rio Quijos Ecolodge Rio Quijos 1 3
Reventador Hosterá El Reventador 1 3
Coca Heliconias Grand Hotel 2 3

Rio Napo (Pompeya)   

3 rustikale Lodges 4 2

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