Ecuador Discover
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Sonderreise Naturbeobachtung Ecuador

Sonderreise Naturbeobachtungen in Ecuador: Wale, Pazifiküste, Bergnebelwald, Anden, 20 Tage

ab
3.620,- €
Preis pro Person
Buchungsnummer:
ECU-0-74
Reisetermin:
13.09.2019 - 02.10.2019
Reiseaktivität:
Naturreise, Kulturreise, Land und Leute, Rundreise, Wandern
Reise ab/bis:
Frankfurt/Main
Reiseleitung:
deutschsprachige Reiseleitung durch Ralph Sommer
Teilnehmerzahl:
6-12
Reiseangebot buchen
Highlights

Diese Reiseroute ist einzigartig in Ecuador und wird nur von Ecuador-Discover exklusiv angeboten! Ihr Reisespezialist - für innovative Routenführung mit Naturerlebnissen, die unter die Haut gehen!
 

  • unzählige Naturbeobachtungen während der Reise
  • Brüllaffen im Küstenurwald
  • Bootsfahrt zum Mangrovenwald Churute
  • Versteinerter Wald Puyango, größtes Fossilienvorkommen der Welt
  • Bootsfahrt zur Fregattvogelinsel Manglecito, Seevögel und Delfine
  • Salzseen bei Salinas und Seevögel
  • Chocolatera und Lobería, westlichster Punkt Südamerikas
  • Yachtausflug zur Isla de la Plata „Klein Galapagos“,Tierwelt
  • Yachtausflug zur Walbeobachtung
  • Nationalpark Machalilla Trockenwald-Wanderung und Vogelbeobachtung
  • Bootsfahrt zur Mangroveninsel El Corazon
  • Natur Hotspot Bergnebelwald Mindo, Kolibris, Schmetterlinge, Orchideen
  • Balz des Roten Felsenhahns
  • Naturreservat Yanacocha, Bergnebelwald, Tangare, Kolibris, Orchideen
  • Nationalpark Antisana, Kolibris, Kondore und Paramolandschaft
  • Wanderung zum Wasserfall Condor Machay, Vulkan Cotopaxi

 

Reiseleitung durch Ralph Sommer

Ihr Reiseveranstalter Herr Sommer freut sich darauf, Ihnen persönlich das kontrastreiches Land Ecuador zeigen zu können, ein Land, das ihn selbst bereits seit 30 Jahren begeistert.

Diese Reise ist jedoch auch als Individualreireise buchbar. Weitere Infos unter Termine und Preise.

Detaillierter Reiseverlauf

Abkürzungen:
F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

Reiseleitung

Herr Sommer, langjähriger Ecuador‐Kenner, engagierter Naturfreund, Hobby‐ Fotograf, tropischer Hobby‐Gärtner und Kakao‐Anbauer, freut sich darauf, Ihnen auf unserer Sonderreise die kontrastreichen Naturschönheiten Ecuadors zu zeigen. Schwerpunkte sind Flora & Fauna an der Pazifikküste, im Bergnebelwald und im Andenhochland von Ecuador. Die Pflanzenwelt wird durch die kontrastreiche Höhenlage und den Humboldtstrom bestimmt. So erleben Sie südlich des Äquators im Küstenbereich Mangroven‐, Trocken‐, Mischwald und nördlich des Äquators den feuchttropischen Küstenurwald und in höheren Lagen der Anden den Bergnebelwald. Auf dem Paramo (Tundra ähnliche Hochflächen) erwartet Sie eine ausgeprägte Berg Flora.

Höhepunkte der Reise sind der Besuch des Versteinerten Walds von Puyango, Bootsfahrten durch Mangrovenkanäle mit Delfinen und Seevögeln sowie der Yacht‐Ausflug zur Isla de la Plata (eine preiswerte Alternative zu Galapagos), wo Sie auf einer Wanderung Blaufuß‐, Rotfuß‐ und Maskentölpel und auch Seelöwen beobachten können. Zusätzlich haben wir Walbeobachtungen für Sie vorgesehen; diese sind in der Zeit von Anfang Juni bis Ende September möglich sowie die Beobachtung auf der Isla de la Plata. Sie lernen die größten Fregattvogelkolonien Südamerikas kennen, die sich ausschließlich an der Pazifikküste von Ecuador befinden. Sie können den Luftpiraten bei ihren Flugkünsten, beim Balzen und bei der Aufzucht von Jungvögeln zusehen; Sie können zwischen Meeresschildkröten schnorcheln und auf dem Festland Brüllaffen  und Kapuzineraffen beobachten. Vogelfreunde finden in den verschiedenen Habitats an der Pazifikküste, auf den Inseln und im Bergnebelwald eine artenreiche Vogelwelt vor. Schwirrende buntglitzernde Kolibris, in den Lüften kreisende Kondore, balzende scharlachrote Felsenhähne, buntgefiederte Quetzals werden sich in Ihre Erinnerung prägen. Lassen Sie sich auch von der Fröhlichkeit und Liebenswürdigkeit der Einheimischen anstecken, zu denen Herr Sommer (spricht perfekt spanisch), den richtigen Draht hat. Sie werden auf einer Kakaofarm mit dem Prozess der Kakaoverarbeitung vertraut gemacht und können unter fachmännischer Anleitung Ihre eigene Schokolade kreieren und ihre selbstgemixte Caiprinha zu bereiten. Am Ende der Reise bieten sich verschiedene Anschlussprogramme, um Ihre Naturerlebnisse zu erweitern. Wir empfehlen z.B.: Von den Anden in den Urwald oder Galapagos, Inselhüpfen oder Kreuzfahrt.

Reiseverlauf in Kurzform

1.    Ankunft in Guayaquil
2.    Churute - Brüllaffen und Mangrovenkanäle - Seevögel
3.    Versteinerter Wald Puyango, 100 Millionen-Jahre Fossilien
4.    Bootsfahrt zur Insel Manglecito, größte Fregattvogelkolonie, Meeresvögel und Delfine
5.    La Chocolatera (westlichster Punkt Südamerikas), La Lobería Seelöwen (Otaria flavecens), Salar Salinas, Salzgewinnung, Seevögel, Museo Amantes de Sumpa
6.    Yachtausflug zur Isla de la Plata (Klein Galapagos), Rot-, Blaufuß- und Maskentölpel, Walbeobachtung
7.    Walbeobachtungen, Archäologische Fundstätte Agua Blanca, Vogelbeobachtung und Trockenwald
8.    Playa Los Frailes, Fahrt nach Montecrisiti, Panamhüte, Bahia de Caraquez – Badestrand Canoa
9.    Bootsfahrt zur Fregattvogelinsel El Corazon, Mangrovenwanderung, Feuchtgebiet Los Humedales
10.  Privatreservat Lalo Loor, Brüllaffen, Feucht- und Trockenwald, Äquatorlinie, Rio Salazar
11.  Afro-Kommune Silanche – Kakaofarm und Wasserfall Shishink
12.  Tropischer Markt in La Concordia - Weiterfahrt nach Mindo, Bergnebelwald, Kolibri-Hotspot
13.  Kolibris, Schmetterlingsfarm, Nebelwald, Flora&Fauna
14.  Roter Felsenhahn-Balz, Bergnebelwald-Lodge Bella Vista
15.  Yanacocha Naturreservat Bergnebelwaldwanderung – Fahrt nach Sangolqui Ecuador
16.  Antisana Nationalpark, Kondore und Kolibris, Paramo Flora&Fauna
17.  Condor Machay Wasserfall, Bergnebelwald-Canyon-Wanderung, Paramo vom Cotopaxi
18.  Koloniale Altstadt Quito - Botanischer Garten
19.  Rückflug oder Anschlussprogramm
20.  Ankunft in Deutschland

Detaillierter Reiseverlauf

1.Tag: Frankfurt/Main – Amsterdam ‐ Guayaquil (Ecuador)

Abflug von Frankfurt/Main oder anderem Abflughafen in Deutschland der KLM. Flugzeugwechsel in Amsterdam nach Guayaquil. Sie werden von Ihrem Reiseleiter, Herrn Sommer am Flughafen von Guayaquil abgeholt und herzlich willkommen geheißen. Transfer ins Hotel.

2. Tag: Guayaquil ‐ Machala – Mangrovenwald Churute ‐ Machala, (F)

Auf gut ausgebauter Straße fahren wir dann Richtung Süden zum Mangrovenwald Churute, im Mündungsgebiet des Rio Guayas gelegen. Die teilweise über 10 m hohen Mangroven (Rote Mangrove, Schwarze Mangrove, Weiße Mangrove und Knopfmangrove) sind das bevorzugte Habitat für Kormorane, Rosalöffler, Reiher, Schneesichler, Fischadler, Fregattvögel, Flamingos und Pelikane, die wir bequem auf einer Bootsfahrt beobachten können, wobei wir uns durch ein Netz aus Kanälen und Inseln bewegen. Danach wandern wir über einen Holzsteg durch den Mangrovenwald zurück zum Hauptweg, wo sich zwischen rote Mangrovenkrebse aufhalten, die von den Einheimischen leider als Delikatessen sehr begehrt sind, jedoch aber Schon‐ und Fangzeiten unterliegen. Anschließend wandern wir durch den tropischen Urwald, um Brüllaffen und Weißstirnkapuzineraffen zu erspähen und die üppige Vegetation unter Augenschein zu nehmen. Mit etwas Glück werden wir Küstentukane, Guayaquil‐Hörnchen sowie Landleguane entdecken. Danach fahren wir parallel zur Küste vorbei an ausgedehnte Bananenplantagen, wo wir uns eine der Plantagen ansehen und ggf. eine Ernte miterleben können. In Küstennähe überwiegen Garnelenteiche. In Puerto Bolivar angekommen, dem Hauptumschlagplatz für Bananen, legen wir einen Stopp am Hafen ein, um danach weiter nach Machala zu fahren, der Bananenhauptstadt der von Ecuador.

Aktivitäten: Fahrtstrecke 292 km, Bootsfahrt, Wanderung im Reservat Churute, Fotostopps, 7 bis 8 Std.

3. Tag: Versteinerter Wald Puyango – Wanderung ins Erdmittelalter, (F)

Morgen verlassen wir die Küstenstraße, die weiter nach Peru führt, und fahren in die Anden zum Nationalpark Puyango, mit dem zweitgrößten versteinerten Wald der Welt. Puyango dehnt sich auf einer Höhe zwischen 300 bis 500 m auf eine Fläche von über 27 km² aus. Zuerst besuchen wir ein kleines Museum mit fossilen Abdrücken von Baumfarnen, Palmen und Ammoniten. Danach besuchen wir den Trockenwald mit zahlreiche versteinerter Baumstämme, die aus dem Erdmittelalter (ca. 100 Millionen Jahre alt) stammen. Die Fossilien sind etwa 100 Millionen Jahre alt und sind die größte Ansammlung von versteinertem Holz der Welt; das größte Exemplar hat einen Durchmesser von 2 m und eine Länge von 15 m. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen sollen diese Bäume Araukarien gewesen sein; nach Auffassung von Herrn Sommer (Ecuador‐Discover) sind es versteinerte Stämme der aktuellen noch existierenden Petrino‐Bäume, die die gleichen fragmentierten Ringe aufweisen im Abstand von 1 bis 2 m aufweisen. Der 2.658 ha große tropische Park beherbergt über 100 Vogelarten, Eidechsen und Guayaquil‐ Hörnchen. Nach einer Entdecker‐Wanderung fahren wir zurück nach Machala. Ein Bummel durch die landwirtschaftlich bedeutende Stadt schließt den erlebnisreichen Tag ab.

Aktivitäten: Fahrtstrecke 214 km, Versteinerter Wald Puyango, Wanderung, Fotostopps, 7 bis 8 Stunden

4. Tag: Machala ‐ Fregattvogelinsel Manglecito und Delfine, (F)

Morgens fahren wir auf einer Schnellstraße über Guayaquil zur semiariden Halbinsel Santa Elena bis zum Hafen Puerto El Morro. Per Motorboot erkunden wir die Mangrovenwasserwege, die durch den Golf von Guayaquil zur Fregattvogelinsel Manglecito führen. Unterwegs können wir auf den Mangroven und im Schlick Ibisse, Reiher, Löffler, Pelikane und Kormorane beobachten. Mit etwas Glück tauchen Delfine auf, die hier im Brackwasser reichlich Fischnahrung vorfinden. Auf der Fregattvogel‐Insel angekommen, erreichen wir nach einer Wanderung von ca. 20 Minuten die größte Prachtfregattvogel‐Kolonien (Fregata magnificens) Südamerikas. Von einer Aussichtsplattform werden wir aus nächster Nähe die Fregattvögel bei der Aufzucht der Jungvögel, bei deren Flugübungen und die Erwachsenen beim Balzen und bei den gewagten Flugmanövern sehen. Tauchen Sie ein in die Welt der Fregattvögel. Die Männchen haben einen aufblasbaren roten Kehlsack, mit dem sie die Aufmerksamkeit der Weibchen auf sich ziehen. Die Fregattvögel sind Hochseevögel und dafür bekannt, dass sie andere Vögel attackieren, um ihnen die Beute abzujagen sowie den Fischern die Fische aus dem Fang stehlen. Man spricht von Kleptomanie. Die Fregattvögel, die zu den Ruderfüßern zählen, sind auf diese Jagdmethode angewiesen, da sie im Gegensatz zu anderen Gattungsgenossen zu kurze Beine haben, kein eingefettetes Gefieder haben und sich somit auf dem Wasser niederlassen können. Das Flugbild der Fregattvögel ähnelt einem gestreckten „W“. Die langen, schmalen Flügel erreichen eine Spannweite von über 2 Meter; die extrem leichten Knochen sind luftgefüllt, so dass diese nur 5 % des Körpergewichts ausmachen – ein Rekord im Vogelreich – in anderen Worten sie sind zum Fliegen und „Stehlen“ bestimmt. Nach unserem unbeschreiblichen Fregattvogel‐Spektakel fahren wir mit dem Motorboot zurück nach Puerto El Morro und anschließend weiter nach Playas, einem Badeort nur 15 Minuten entfernt.

Aktivitäten: Fahrtstrecke 277 km, Bootsfahrt inklusive Besichtigung ca. 3,5 Stunden, Wanderung, Fotostopps, insgesamt 7 bis 8 Stunden

5. Tag: Salinas: La Chocolatera, Salar mit Seevögeln, (F)

Morgens fahren wir durch die wüstenartige Halbinsel von Santa Elena, auf der Sand und Kakteen vorherrschen, unterbrochen von bewässerten Mango‐ und Zitrus‐Plantagen nach Salinas, einen beliebten Badeort der Guayaquileños. Nur wenige Minuten weiter entfernt erreichen wir La Puntilla, den westlichsten Punkt des südamerikanischen Kontinents, wo sich die Wellen in der Chocolatera brechen und in Strudeln den braunen Sand aufwirbeln und mixen. Hier in der Nähe befindet sich auch die Lobería, Meeresfelsen von Brandungen und Strömungen umtost, die für den Südamerikanischen Seelöwen (Otaria flavescens) auch Mähnenrobbe genannt, ein ideales Jagdgebiet sind. Ebenso erproben hier Surfer ihre Geschicklichkeit, die Wellen zu reiten. Danach bietet sich in Salinas ein Mittagsstopp an, um die „Meeresküche“ von Fisch, Krabben. Garnelen und Langusten in Volksrestaurants zu genießen. Danach fahren wir zu den Salinen, wo aus dem Meerwasser Salz gewonnen wird. Salzpyramiden türmen sich auf und in den Salztümpeln können wir viele Seevögel beobachten, die nach Krustentieren und Sardinen jagen. Danach geht es an einer szenenreichen Küstenstrecke Richtung Norden, vorbei an beliebten Badeorten wie Montañita, Olon, La Rinconada und Ayampe nach Puerto Lopez, wo wir übernachten.

Aktivitäten: Fahrtstrecke 120 km, Besichtigung ca. 3,5 Stunden, Wanderung, Fotostopps, 7 bis 8 Stunden

6. Tag: Besuch der Isla de la Plata (Klein Galapagos) kombiniert mit Walbeobachtung, (F/BL)

Morgens unternehmen wir einen Bootsausflug zur Isla de la Plata (Silberinsel). Man vermutet, dass Sir Francis Drake hier einen Schatz vergraben hatte, daher der Name. Auf der Überfahrt mit einer Motoryacht können wir mit etwas Glück Buckelwale (Megaptera novaeangliae) beobachten, die nach einer 7.000 km Anreise aus der Antarktis jedes Jahr in den warmen Gewässern vor der ecuadorianischen Küste gebären. Die männlichen Buckelwale beeindrucken die Weibchen in dieser Zeit durch ihre Balzspiele. Dabei kommt es auch zum Rivalenkampf der Männchen. Die Paare bleiben nur für wenige Stunden zusammen, wonach sich die Partner mit weiteren Tieren paaren. Die Männchen erheben sich mit ihrem riesigen Körper, der bis zu 15 m lang wird, über die Wasseroberfläche oft senkrecht in die Luft schlagen Saltos und platschen knallend mit den Brust‐ und Schwanzflossen. Soviel Kraft und Ungestüm beeindruckt nicht nur die Wal‐Braut, sondern auch uns. Nach 17 Seemeilen (32 km) erreichen wir die Isla de la Plata, auch „Klein‐Galapagos" genannt, eine preisgünstige Alternative zu den Galapagós‐Inseln. In der Tat können wir hier verschiedene endemische Vogelarten wie Blaufußtölpel, Nazcatölpel, Rotfußtölpel, Tropic‐Vögel und Fregattvögel, Braunpelikane und Spottdrosseln sowie verschiedene Zugvögel sichten. Auf den vorgelagerten Felsinseln können ab und zu Mähnenrobben (Otaria flavecens) beobachtet werden, dies sonst nur in südlicheren Breiten vorkommen. Die endemische Flora ist der von Galapagos sehr ähnlich. Sie besteht aus verschiedenen Kakteenarten, Cordia Lutea‐Sträuchern, Palo‐ Santobäumen (Räucherholz) und Kapokbäumen. Nach Kondition, können Sie zwischen einer ein‐ bis dreistündigen Inselwanderung wählen, wobei die Naturführer für die Isla de la Plata englischsprachig sind. Auf der Rückfahrt halten wir an einem guten Schnorchelplatz, um die Unterwasserwelt mit tropischen Fischen und Meeresschildkröten unter Augenschein zu nehmen. Übernachtung in Puerto Lopez.

Aktivitäten: Bootsfahrt 3 Stunden, Führung 3 Stunden, Schwimmen/Schnorcheln 0,5 Stunden

7. Tag: Walbeobachtungsbootstour ‐ Nationalpark Machalilla: Agua Blanca, (F)

Morgens haben wir eine gute Gelegenheit, am Strand von Puerto Lopez den lokalen Fischmarkt zu erleben, und das geschäftige Treiben der Fischer zu beobachten, wenn sie mit ihrem Fang an Land kommen. Fregattvögel, Pelikane, Schwarzhalsgeier und Hunde nehmen am Fang teil, um einen Fisch oder dessen Innereien zu ergattern. Danach unternehmen wir einen weiteren dreistündigen Yachtausflug, um die Walbeobachtungen vom Vortag zu verstärken. Nachmittags besuchen wir im Nationalpark Machalilla das kleine Museum von Agua Blanca, das wichtige Funde aus der präkolumbischen Mantakultur beherbergt. Danach wandern wir durch einen Trockenwald, um endemischen Weissschwanzhäher, Motmot‐Sägeracke, Tangare, Finken und Geier zu beobachten. In der schwefelhaltigen Lagune von Agua Blanca mit heilsamem Schlamm bietet sich ein Bad an (Umkleidekabinen sind vorhanden). Unterwegs kommen wir auch zu einer Ausgrabungsstätte von Tempeln und Begräbnisstätten. Man geht davon aus, dass Agua Blanca zwischen Küste, Trockenwald und dem Bergnebelwald in den Vorbergen der Anden gelegen, ein wichtiges Verwaltungs‐ und Kulturzentrum der Indigenen war. Unser Augenmerk gilt auch der Trockenvegetation, die durch dornentragende Akazienarten, Mimosen Gewächse (Algarrobo) und Säulenkakteen gebildet wird. Nach einem erlebnisreichen Tag geht es zur Übernachtung wieder zurück nach Puerto Lopez.

Aktivitäten: Bootsfahrt 3 Stunden, Besuch Fischmarkt, Wanderung im Trockenwald, insgesamt ca. 8 Stunden

8. Tag: Panamahüte in Montecristi ‐ Bahia de Caraquez ‐Canoa, (F)

Morgens kommen wir nach einer halbstündigen Fahrtzeit an den schönen feinsandigen Naturstrand Playa los Frailes, der eine langgezogene Bucht im Nationalpark Machalilla bildet. Hier können wir wandern und wenn kein Wellengang und Strömung vorherrschen, im Meer baden (Umkleideräume vorhanden). Danach fahren wir weiter nach Norden, um den Panamahutort Montecristi zu besuchen. Der berühmte Panamahut ist ein Produkt von Ecuador und wird aus der Toquilla‐Palme (Carludovica plamata) geflochen. Sie wächst in den feuchttropischen Küstenzonen und in den Regenwäldern Ecuadors. Montecristi hat sich auf die Produktion von qualitativ hochwertigen Hüten spezialisiert. Auf der Weiterfahrt nach Norden durchqueren wir Manta, die Hauptstadt der Provinz Manabí, die einen eigenen Hafen und Flughafen besitzt und erreichen auf der neu gebauten Küstenstraße La Crucita, ein Fischerdorf, das sich in den letzten Jahren einen Namen für Gleitschirmfliegen (Paragliding) gemacht hat, begünstigt durch eine stetige Brise. Von einer Anhöhe aus haben wir einen umwerfenden Panoramablick auf die Steilküste. Danach verlassen wir die Küste und fahren landeinwärts bis wir bei Bahia de Caraquez wieder die Küste erreichen. Dieser Streckenabschnitt zeichnet sich durch halbtrockenen („semi‐seco") stenbergwald aus, der sich durch Pflanzen und Bäumen auszeichnet, die als „Lebenskünstler“die halbjährig andauernde Trockenzeit überleben können. Besonders erwähnenswert sind Säulenkakteen, grünstämmigen Kapokbäume und Palo Santo‐(Weihrauch)‐Bäume. Von Bahía de Caraquez überqueren wir auf der  längsten Brücke von Ecuador die Bucht des Río Chone. Sie hat die Länge von 1.980 m und verbindet Bahía mit San Vicente. Von hier sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Badeort Canoa, wo wir im Laufe des Nachmittags ankommen. Von unserem Hotel aus lohnt es sich, noch den Sonnenuntergang am Meer zu genießen.

 

Aktivitäten: Fahrtstrecke 210 km, Besichtigung ca. 2 Stunden, Baden, Wanderung, Fotostopps, insgesamt 7 Stunden

9. Tag: Fregattvogelinsel El Corazon und Feuchtgebiet Los Humedales, (F)

Morgens erreichen wir nach einer einstündigen Fahrt die Bootsanlegestelle von San Vicente, um in dem Interpretationszentrum eine Einführung in das Ökosystem der Mangroveninsel Corazon zu bekommen. Dann geht es mit dem Motorboot zur Insel, in der Bucht des Río Chone gelegen; hier erwartet uns ein weiterer Mangrovenwald mit einer großen Fregattvogel‐Kolonie und weiteren Wasservögeln sowie Krebse.

Die Insel unterscheidet sich von der Insel Manglecito, die wir in den ersten Tagen der Reise besucht haben, und bietet uns neue reizvolle Aspekte der Vogelbeobachtung. Vom Wasser aus können wir die Nistplätze der Fregattvögel, die Jungvögel und Elternpaare beobachten und hunderte von Prachtfregattvögel, die über der Brutkolonie ihre Kreise ziehen. Anschließend steigen wir in von Paddeln betriebene Kanus um, um auf einem Kanal, der die Insel teilt, hautnah den Mangrovenwald mit seinen Stelzwurzeln zu erkunden, der ein vorzügliches Habitat für verschiedene Reiherarten sowie Krebse und Muscheln darstellt. Es gibt in Ecuador wichtige Bestrebungen, die Ökologie der Magrovenwälder zu erhalten. Anschließend werden wir die Mangrovenwelt auf einem Holzstegpfad zwischen mehreren Höhen Roten Mangroven von einer anderen Perspektive kennenzulernen. Nach Rückkehr zum Ausgangspunkt der Bootstour fahren wir nach El Humedal La Segua, einem Feuchtgebiet am Zusammenfluss des Rio Carrizal mit dem Rio Chone, eines der wichtigsten Vogelgebiete Ecuadors. Dort wandern wir auf einem Pfad zu einer Lagune, die ein Paradies für Vogelliebhaber ist. Von einem Aussichtsturm aus können wir Pfeifenten, Blaureiher, Wasserhühner, Schneckenweihen und  Störche beobachten. Danach geht es zurück nach Canoa.

Aktivitäten: Fahrtstrecke 100 km, Bootsfahrt 2 Stunden, Wanderung im Feuchtgebiet, insgesamt 7 bis 8 Stunden

10. Tag: Lalo Loor Brüllaffen, Äquatorlinie, Rio Salazar, (F)

Morgens fahren wir an der Pazifikküste weiter Richtung Norden, um nördlich von Jama das Privatreservat Lalo Loor zu besuchen. Es liegt in einer Übergangszone zwischen dem Trockenwald im Süden und dem Feuchtwald im Norden Ecuadors, so dass wir hier repräsentative Arten von Bäumen aus beiden Lebensräumen vorfinden. Zuerst besuchen wir das Interpretationszentrum und können danach auf einer Wanderung durch den Wald mit etwas Glück Brüllaffen beobachten oder zumindest hören. Der Wald beinhaltet Edelhölzer wie Mahagoni, Guayacan, Amarillo, Laurel sowie Bambusgewächse und verschiedene Palmenarten. Danach überqueren wir die Äquatorlinie. Hier startete im Jahr 1736 der berühmte Äquatorvermesser Charles Marie de la Condamine seine geodätische Äquator‐Expedition, nach der das Land später „Ecuador“ genannt wurde. Bei Pedernales verlassen wir die Pazifikküste und kommen auf einer hügeligen Straße durch das Andenvorland vorbei an Bananen–  und Manilahanf‐Plantagen zu dem Privatbesitz Cabañas Heliconias, wo wir in tropischer Umgebung am Río Salazar, umgeben von exotischer Pflanzenwelt übernachten.

 

Aktivitäten: Fahrtstrecke 275 km, Wanderung im Privatreservat, Äquatorüberquerung, insgesamt 8 Stunden

11. Tag: Afro‐Kommune Silanche –Kakaoanbau – Wasserfall Shishink, (F)

Morgens widmen wir uns auf unserer Fahrt dem tropischen Reichtum des Landes, dem Kakaoanbau. Sie werden mit dem ökologischen Anbau des Kakaos, und der Ernte, Fermentierung, Rösten und der Herstellung von Schokolade vertraut gemacht. Auf der Fahrt nach Silanche besuchen wir eine Kakaoplantage und haben zusätzlich die Möglichkeit, verschiedene tropische Früchte zu probieren. wie Orangen, verschiedene Bananensorten, Arasha, Naranjilla, Brotfrucht und „fruta milagrosa; lassen Sie sich überraschen. Die Einheimischen, die sich der Landwirtschaft widmen, sind hauptsächliche Mestizen oder Afro‐Ecuadorianer. Es sind freundliche Menschen, die sich riesig freuen, dass wir uns für ihr Leben und ihre landwirtschaftlichen Tätigkeiten interessieren. Wie wär‘s nach der Wanderung mit einem Bad im erfrischenden Wasser des Río Silanche? Um viele Erkenntnisse in der Agrarwirtschaft reicher, besuchen wir danach den Wasserfall Shishink, umgeben von einer tropischen Pflanzenwelt mit vielen Schmetterlingen und Vögeln. Ein weiteres Bad im Natur‐Pool des Wasserfalls sorgt für Erfrischung. Rückfahrt zum Río Salazar, und Übernachtung.

Aktivitäten: Fahrtstrecke 80 km, Wanderung im Reservat, Äquatorüberquerung, insgesamt 8 Stunden

12. Tag: Tropischer Markt La Concordia ‐ Weiterfahrt nach Mindo, Kolibri‐Hotspot, (F)

Morgens besuchen wir den tropischen Markt von La Concordia, um einen Einblick in die Einkaufs‐ und Essgewohnheiten der Einheimischen zu bekommen. Dann fahren wir über Puerto Quito in die höheren Lagen der Anden nach Mindo (1.250 m), einem einzigartigen Vogel‐ und Naturparadies. Mindo ist einer der wichtigsten Hotspot des Choco‐Korridors (verbindet die Flora&Fauna der Anden mit der Nordküste von Ecuador).

Hier beziehen wir eine aus Holz erbaute Lodge, die in einer Hazienda liegt, umgeben von tropischen Bäumen und Sträuchern. Der Nachmittag bietet sich dazu an, eine Wanderung in den Nebelwald zu unternehmen, der zu der Lodge gehört. Bergtukane, Gürteltiere und Agutis können beobachtet werden. Übernachtung in Mindo in der Lodge.

Aktivitäten: Fahrtstrecke 120 km, Fotostopps, Wanderung im Bergnebelwald, insgesamt 8 Stunden

13. Tag: Kolibris ‐ Schmetterlingsfarm ‐ Bergnebelwald ‐ Mindo Lindo, Frühstück

Morgens können wir schon beim Frühstück vom Balkon der Lodge aus Kolibris und Tangare beobachten, die hier ihre Feeders (Futterstellen) haben. Ab und zu finden sich auch Motmots, Tukane, Papageien sowie Eichhörnchen ein. Danach erkunden wir auf selbstführenden Pfaden den Bergnebelwald, wo sich uns mit viel Glück auch ein Brillenbär zeigt. Orchideen, Bromelien und bunte Schmetterlinge sind weitere Höhepunkte. Danach besuchen wir eine Schmetterlingsfarm, wo wir einen guten Einblick in die vier Entwicklungsstadien verschiedener Schmetterlingsarten bekommen sowie in die Vielfalt der endemischen Schmetterlinge. In einer sehr schönen Freiflughalle mit Teich und Fresspflanzen befinden sich ca. 1.200 endemische Schmetterlinge, unter anderem auffallende transparente Tagesfalter (Greta oto) und Edelfalter Morpho und Caligo. Danach besuchen wir die Kolibrifarm Mindo Lindo, wo an den Feeders und in freier Natur bis zu 20 verschiedene Kolibriarten und Tangare gesichtet werden können. Wir erfahren auch wie Viehweiden wieder in Wald umgewandelt werden kann. Sollte „Heike“ (Frau Dr. Brieschke) oder ihr „Pedro“ Mann anwesend sein, bekommen Sie noch eine spezielle Führung durch den neu kreierten üppigen Bergnebelwald. Übernachtung in Mindo in der Lodge,

Aktivitäten: Fahrtstrecke 15 km, Wanderung im Reservat, Schmetterlingsfarm, insgesamt 8 Stunden

14. Tag: Roter Andenfelsenhahn‐Balz, Weiterfahrt nach Bella Vista Bergnebelwald, Vollpension

Frühmorgens fahren wir zu einem Privatreservat und wandern noch bei Dunkelheit in den Bergnebelwald zur Balzstelle des "Cock of the rock" (Roter Felsenhahn). Bei Tagesanbruch können wir die scharlachrot gefärbten balzenden Hähne (Rupicola peruviana sanguiolenta) beobachten; sie sitzen auf Ästen und werben mit dem Aufstellen der Federnhaube und durch Flügelschlägen und rufen durchdringlich kreischend; sie werden ca. 35 cm groß; die Weibchen dagegen sind kleiner und haben ein braunes bis kastanienrotes unauffälliges Federkleid. Anschließend fahren wir weiter durch den Bergnebelwald zur Bergnebelwald Lodge Bella Vista. Sie liegt ineinem privaten Naturschutzgebiet auf ca. 2200 m. Vollpension eingeschlossen. Für den Nachmittag ist eine Wanderung in dem Bergnebelwald vorgesehen, die Ihnen eine andere Höhenstufe mit endemischen Vogelarten und einer artspezifischen Pflanzenwelt erschließt. Übernachtung in der Lodge.

 

Aktivitäten: Fahrtstrecke 25 km, Wanderung im Privatreservat, insgesamt 8 Stund

15. Tag: Yanacocha Bergnebelwaldreservat Paradies in den Anden – Fahrt nach Sangolqui, Frühstück

Nach dem Frühstück verlassen wir unsere Lodge in Richtung Tandayapa und erreichen durch Berg‐ und Talfahrten mit faszinierenden Bergnebelwaldlandschaften das Naturreservat Yanacocha auf 3.500 m Höhe. Das Reservat ist 1.200 Hektar groß und liegt zwischen 3.200 bis 3.700 m. Hier herrscht eine Tagestemperatur von 8 ° bis 10° C. vor und häufig ist es neblig, was für die Feuchtigkeit des Ökosystems äußerst wichtig ist, unserer Wanderung aber keinen Abbruch tut. Bei gutem Wetter haben wir einen ausgezeichneten Blick auf die Andenlandschaften und den Vulkan Pichincha. Das Yanacocha Reservat ist ein Leckerbissen für jeden Naturfreund. Auf einer leichten 2‐3 stündigen Wanderung erkunden wir einen Teil des Reservats, einen andinen Mischwald mit vielen Flechten, Moosen, Bromelien und Orchideen sowie großblättrigen Mammutblättern (Gunnera manicata). Dabei haben  eine gute Gelegenheit, eine große Varietät von Vögeln zu sehen. Im Reservat wurden 26 verschiedene Kolibriarten gezählt, ein wahrlicher Rekord, wobei der seltene Schwarzbrust‐Mangokolibri (Anthracothorax nigricollis) und der Schwarzbauch‐Höschenkolibri Raritäten sind. Kolibris treten hier auch in Verbänden mit Tangaren auf. Ameisenvögel sind immer wieder auf den Pfaden anzutreffen und ab und zu kreist ein Kondor in der Höhe. Nach einem Natur‐Pur‐Tag fahren wir nach Sangolqui, einer kolonialen Vorstadt von Quito, wo wir im lieblichen Chillos‐Tal (2.450 m)übernachten.

Aktivitäten: Fahrtstrecke 100 km, 2‐ bis 3‐stündige Wanderung, Fotostopps, insgesamt 8 Stunden

16. Tag: Nationalpark Antisana, Kolibris, Kondore, Wanderung, Frühstück

Morgens fahren wir zu dem Andenort Pintag und von dort weiter die Ostkordillere der Anden hinauf zum Nationalpark Antisana, nach dem gleichnamigen Vulkan benannt. Es ist eines der attraktivsten Naturschutzgebiete Ecuadors. Bevor wir den Nationalpark erreichen, lädt ein gewaltiger vor Jahrhunderten erstarrter Lavafluss mit See zu einem Fotostopp ein. Danach halten wir an einem Mirador, wo wir durch ein Spektiv in der Regel ein nistendes Kondor Paar (Vultur gryphus) an einer Canyon Felswand beobachten können. Am Mirador sind auch häufig der Riesenkolibris (Patagona gigas) zu sehen. Auf der Weiterfahrt verleiten uns spektakuläre Landschaften und Vulkane immer wieder zu Foto‐Stopps wie der schneebedeckte Antisana (5.758 m), die Nachbarvulkane Sincholagua (4.893 m), Rumiñahui (4.712 m), Cotopaxi (5.897 m) und in der Ferne der Cayambe (5.790 m). Der Nationalpark Antisana ist als das wichtigste Rückzugsgebiet für den Andenkondor in Ecuador bekannt. Wir können ihn entweder an seinem Nistplatz oder in der Luft Kreise ziehend, beobachten. Auf dem Paramo des Nationalparks sind: Carcara (Geierfalken), Andenkiebitze, Pfeilenten, Blässhühner und gelegentlich Andenweißwedelhirsche zu sehen; auf einer 1,5 stündigen Wanderung entlang der Mica‐ Lagune entdecken wir eine vielfältige Andenflora mit Enzian‐ und Asterngewächsen. Das im Wind wogenden Ichu‐Gras verwandelt die Paramolandschaft bei Sonnenschein in ein glitzerndes Gras‐Meer. Nachmittags kehren wir wieder zurück nach Sangolquí, wo wir übernachten.

 

Aktivitäten: Fahrtstrecke 80 km, 1,5‐stündige Wanderung, viele Fotostopps, insgesamt 6‐7 Stunden

17. Tag: Wasserfall Condor Machay und schneegekrönter Vulkan Cotopaxi, Frühstück

Morgens besuchen wir kurz den farbenfrohen Andenmarkt in Sangolquí an. An diesem Tag (Sonntag) verwandelt sich fast das ganze Städtchen in einen Marktplatz mit vielen Abteilungen von Gemüse aus dem Hochland und tropischen Früchten aus der Küstenregion. Ein beliebter Leckerbissen ist das Hornado (Spanferkel mit Llapingachos). Danach geht es per Fahrzeug abseits der Touristenpfade nach Rumipamba, einem fast unbekannten Andendorf. Von Parkplatz aus erwandern wir die herrliche Bergnebelwaldvegetation des Canyons. Hier finden wir vor allem Bromelien, Orchideen, Farne, Bambusgewächse und viele endemische Bäume und verschiedene Vogelarten vor. Nach mehreren Fotostopps erreichen wir nach ca. 1,5 Stunden den 80 m hohen Wasserfall Condor Machay, der sich über einer Felswand in einen Pool ergießt, gespeist durch das Schmelzwasser des Vulkans Cotopaxi. Nach der Rückwanderung fahren wir auf den Paramo hinauf, wo sich aus der Tundra‐Landschaft der schneegekrönte Vulkan Cotopaxi erhebt. Nach einer kleinen Wanderung fahren wir wieder zurück nach Sangolquí, wo wir übernachten.

Aktivitäten: Fahrtstrecke 50 km, Wanderung zum Wasserfall insgesamt 3 Stunden, Wanderung im Paramo 1 Stunde, Fotostopps; insgesamt 6‐7 Stunden

18. Tag: Quito, die „Koloniale Perle“ – Botanischer Garten, Frühstück

Vormittags besuchen Sie die koloniale Altstadt Quito; die von der UNESCO 1978 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Vom Vulkankegel Panecillo bietet sich Ihnen ein umfassender Blick auf eine der schönsten Kolonialstädte Südamerikas. Anschließend lernen Sie auf einem Rundgang die Plaza Grande, die Kathedrale, die mit der Kapelle El Sagrario verbunden ist, den Präsidentenpalast und die Kirchen La Compañía de Jesus (Jesuitenkirche) und die Kirche San Francisco kennen. Ein "Muss" ist die restaurierte dem Besuch der Orchideen‐Halle verabschieden wir uns von der Pflanzenwelt Ecuadors und fahren Zurück nach Sangolquí, wo wir übernachten.

 

Aktivitäten: Fahrtstrecke 70 km, Stadtbesichtigung 2 Stunden zu Fuß, Botanischer Garten 2 Std; insgesamt ca. 7 Std.

19. Tag: internationaler Abflug von Quito ‐ Amsterdam, Frühstück

Gegen Mittag werden Sie zum Flughafen von Quito zum internationalen Abflug nach Amsterdam gebracht. Auf Wiedersehen Ecuador!

20. Tag: Amsterdam ‐ Frankfurt/Main

Ankunft in Amsterdam. Flugzeugwechsel und Weiterflug nach Frankfurt/Main oder Heimatflughafen.

Termine und Preise

Preis der Sonderreise unter Führung von Ralph Sommer
 

Gruppentermin, 6-12 Teilnehmer 13.09.-02.10.19
Preis p.P. € 3.620,-
EZ-Zuschlag € 545,-

Inklusivleistungen:

  • internationaler Flug ab/bis Deutschland mit KLM, 23 kg p.P. + 1 Handgepäck 7 kg p.P.
  • deutschsprachige Reiseleitung Ralph Sommer (Reiseveranstalter) ab Ecuador
  • Übernachtungen Doppelzimmer mit DU/WC in landestypischen Hotels/ Hosterías und Lodges (2 bis 3 Sterne)
  • Bootsfahrten: Mangrovenwald Churute
  • Bootsfahrt zur Insel Manglecito (größte Fregattvogelkolonie von Südamerika)
  • Bootsfahrt zur Isla de Corazon (größte Fregattvogel in der Bahía de Caraquez)
  • Yachtausflug zur Isla de la Plata
  • Yachtausflug zur Walbeobachtung
  • Vollpension in Bergnebelwald‐Lodge Bella Vista; Box –Lunch Ausflug Isla de la Plata
  • Frühstück; siehe untenstehenden Hinweis für „Mahlzeiten“
  • Ausflüge wie im Programm vorgesehen oder ähnlich (Wert ca. € 167,‐ p.P.)
  • Sicherungsschein gegen Insolvenz

Nicht enthalten: nicht erwähnte Leistungen, Getränke, persönliche Ausgaben; Mittagessen oder Abendessen in Versicherungen und persönliche Trinkgelder
 

2019-Preise bei Individualdurchführung zu Ihrem Wunschtermin, ab/bis Ecuador, 19 Tage

Bitte beachten Sie, dass die Walsaison Ende Mai startet und bis Ende September geht. Dann kehren die Wale in die Antarktis zurück. Jedoch sind auch die Monate außerhalb der Walsaison unbeding interessant, da die Natur das ganze Jahr über Überraschungen vorgesehen hat. Wir ersetzen dann den ½ Tag Walbeobachtung durch eine weitere Naturbeobachtung in einem der Ökosysteme Ecuadors.

2-3 Personen

p.P. im DZ

EZ-Zuschlag

deutschsprachige Reiseleitung

€ 3.400,-

€ 545,-

nur spanischsprachiger Fahrer

€ 2.655,-

€ 545,-

4-5 Personen

p.P. im DZ

EZ-Zuschlag

deutschsprachige Reiseleitung

€ 2.855,-

€ 490,-

englischsprachiger Scout

€ 2.420,-

€ 490,-

Hinweis Mahlzeiten: Wir haben bewusst keine weiteren Mahlzeiten in die Reise eingeschlossen, um Ihnen vor Ort die Möglichkeit zu bieten, die schmackhafte einheimische Küche preisgünstig „nach Maß“ zu genießen. Mittag‐ oder Abendessen in örtlichen Restaurants kosten zwischen 3 bis 8 USD; in den Hotels dagegen können Sie pro Mahlzeit zwischen 10 bis 15 USD rechnen; ein großes Bier ca. 2 USD; ein Fruchtsaft 1,50 USD. Da es in der Regel Teilnehmer aus persönlichen Gründen vorziehen, Mahlzeiten ausfallen zu lassen und stattdessen nur Obst oder Snacks verzehren, wird Ihnen eine persönliche Mahlzeiteinteilung gerecht. Wir bieten Ihnen somit die Möglichkeit, im Hotel oder in lokalen  Restaurants Mahlzeiten einzunehmen. So werden wir Ihren Esswünschen optimal gerecht.

Sonderreise zu einer Naturbeobachtung
Wasserhyazinthen
Ausschnitt des Antisanas
Bergnebel im Reservat Yanacocha
Bergnebelwald Mindo
Bergtrockenwald
Blaufusstölpel
Startender Blaufusstölpel auf der Isla de la Plata
Blick auf Mindo von San Tadeo
Bomarea multiflora im Reservat Yanacocha
Braunpelikan auf Mangroven
Bromelie guzmania
Bromelien am Krater Pululahua
Brüllaffe bei einem Baumstamm
Fluke des Buckelwals beim Abtauchen
Buckelwal - Megaptera novaeangliae
Condor
Danaus Schmetterling
Delfin in den Mangrovenwäldern von Puerto el Morro Ecuador
Antisana aus der Ferne
Cotopaxi aus der Ferne
Panamahut
Pazifik
Salzgewinnung
Ralph zwischen Bäumen
Eichhörnchen
Entschuppen von Fischen
Tattoo Schmetterling - Riodinidae clymena
Trockenwald des Nationalparks Machalilla nach der Regenzeit
Truthahngeier
Wanderpfad im Bergnebelwald
Wasserfall in Condor Machay
Weissbauchelfe
Westküste der Isla de la Plata
Wochenmarkt in Sangolqui
Flussschnelle in Rio Pita
Fregattvögel
Männlicher Fregattvogel im Flug
Geodätischer Punkt in La Chocolatera
Halsbandarassari
Ingwerblüte
Kakaobohnen am Strassenrand
Kakaofrüchte am Stamm
Getrocknete Kakaobohnen im Sack
Kolibri an der Futterstation
Sitzender Kondor
Brandung bei Salinas in La Chocolatera
Laguna Mica beim Antisana
Los Frailes Sandstrand im Nationalpark Machalilla
Mangrovenwald
Maskenhakenschnabel im Reservat Yanacocha
Morgennebel im Bergnebelwald
Häuptlingssteinsessel
Oleria
Touristen beim Fotografieren von Orchideen im Reservat Yanacocha
Roter Felsenhahn
Blick auf Mindo von San Tadeo
Vertikaler Petrinostamm
Phytolaccaceae
Plaza Grande in Quito
Bootstour in Puerto el Morro
Purpurbrustkolibri
Bahia Vicente Brücke
Rosalöffler
Silberreiher
Schlacht von Pichincha in Quito
Steg bei Isla Corazon
Strasse ím Trockenwald
Küstenvorland zur Vegetation
Versteinerter Gigantenstamm
Schneesichler
Schwarznackenstelzenläufer
Shishink Wasserfall
Silberkehltangare
Versteinerter Stamm
Wanderpfad im Bergnebelwald
Wasserfall in Condor Machay
Wochenmarkt in Sangolqui
Ralph zwischen Bäumen
Buckelwal beim Salto
Morgennebel im Bergnebelwald
Halsbandarassari
Cotopaxi aus der Ferne betrachtet
Rote Mangroven im Mangrovenwald an der Pazifikküste
Brüllaffen in Churute
Fregattvögel
Mangrovenfluss Churute
Rosalöffler
Versteinerter Gigantenstamm
Versteinerter Stamm
Vertikaler Petrinostamm
Eichhörnchen
Steg im Puyangowald
Bromelie guzmania

Ihre Hotels

Unterbringung in folgenden oder ähnlichen Hotels (Hoteländerungen vorbehalten):

Ort

Hotel

Nächte

Kategorie

Guayaquil

Grand Hotel Guayaquil

1

4

Machala

Gran Hotel Americano

2

3

Playas

Casa Taller Ramirez

1

3

Puerto Lopez

Mandala

3

3

Canoa

Hotel La Vista

2

3

Río Salazar

Cabañas Heliconia

2

2

Mindo

Yellow House Lodge

2

2

Bergnebelwald

Bellavista

1

2

Sangolqui

Hosteria Sommergarten

5

3

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