Ecuador Discover
Ecuador Discover ein Produkt von Sommer Fernreisen - seit 1987

Vom Bergnebelwald ins Amazonasgebiet, 5-9 Tage

ab
995,- €
Preis pro Person
Buchungsnummer:
0-ECU-SA-02
Reiseaktivität:
Naturreise
Reise ab/bis:
Quito
Reiseleitung:
englischsprachig
Teilnehmerzahl:
ab 2 Personen
Highlights

Exklusive individuelle Durchführung von Ecuador-Discover - einzigartiger konkurrenzloser Tourablauf!
 

  • Kolibriparadies Guango Lodge
  • Naturreservat Cabañas San Isidro
  •  Privaturwaldreservat “Ecolodge Río Quijos”
  • Wasserfall San Rafael Naturschutzgebiet
  • Affeninsel und Naturreservat Limoncocha
  • Bootsfahrt auf Río Napo und Lagune
  • Nationalpark Yasuni, Primärurwald
  • 2 Papageienlecken
  • Urwald‐Aussichtsturm über den Baumkronen
  • Kichwa‐Kommune Añangu, Leben der Indigenen
  • Rosa Delfine, Naturbeobachtungen an der Grenze zu Peru
     

Reiseverlauf

Ein Baustein für Naturliebhaber, die mehr sehen und erleben wollen als „nur Urwald“.


Der "ÜberlandAndenUrwaldBaustein" bietet jedem Naturfreund auf Individualbasis ein kaum zu übertreffendes Spektrum von Naturerlebnissen und das zu einem unschlagbaren Preis. Über den Andenpass der Ostkordillere erreichen Sie mit Zwischenübernachtungen im Bergnebelwald das Amazonas Becken. Dabei bekommen Sie einen guten Einblick in die kontrastreichen Vegetationsstufen und in die faszinierende Schönheit der Flora & Fauna. Höhepunkte im Bergnebelwald sind der Besuch der Guango Lodge, der Cabañas San Isidro und der Eco‐Lodge Río Quijos. Eine Augenweide sind vor allem die Kolibris, die "funkelnden Juwelen“ Ecuadors. Über 130 Kolibri Arten wurden bis jetzt in Ecuador gezählt. Mit etwas Glück werden Sie Felsenhahn, Quetzal, Tukan, Motmot und Verbände von bunt gefärbten Tangaren beobachten können. Wer sich für Schmetterlinge und Insekten, Amphibien oder Orchideen und Bromelien oder die Natur im Allgemeinen interessiert, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Im Amazonastiefland erwartet Sie das Naturreservat San Rafael mit dem spektakulären 150 m hohen gleichnamigen Wasserfall. Von Puerto Francisco de Orellana (Coca) aus unternehmen Sie eine 2Tagetour auf dem Río Napo und besuchen die Affeninsel, wo bis zu sechs verschiedene Primatenarten beobachtet können und zum Naturreservat Laguna Limoncocha. Bei Naturbeobachtungen können Sie verschiedene Vögel, Charapa‐Schildkröten und Mohrenkaimane beobachten. Nach einer Übernachtung in einer rustikalen indigenen Lodge besuchen Sie im Nationalpark Yasuni 2 Papageienlecken. Von einen Beobachtungsturm im Urwald werden Sie aus der Vogelspektive die Urwaldszenerie genießen. Im Interpretationszentrum der indigenen Kommune Añangu bekommen Sie einen Einblick in das Leben der Kichwa und ihre Naturmedizin. Nach einer weiteren Übernachtung in Coca fliegen Sie am 6. Tag nach Quito.

Hinweis: Wir empfehlen Ihnen nach Ende des Reisebausteins unsere Hosteria Sommergarten in Sangolqui, die ideal in einem Seitental von Quito in einer blumenreichen Gartenanlage liegt, ideal, um weitere naturbezogene Aktivitäten zu planen wie den Besuch des Nationalparks Antisana (Kondor Beobachtung) oder des Wasserfalls Condor Machay oder weitere Reisebausteine.

Das sagen unsere Kunden dazu: Reisebericht

Abkürzungen:
F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

1. Tag: Fahrt zur Guango Lodge und Cabañas San Isidro, (-/A)

2. Tag: Naturparadiese Cabañas San Isidro und Eco‐Lodge Río Quijos, (F/M)

3. Tag: Río Quijos-Reservat – Höhle der Ölvögel – Vulkan El Reventador, (F/M)

4. Tag: Vulkan El Reventador – Naturwunder Wasserfall San Rafael ‐ Puerto Francisco (Coca), (F/M)

5. Tag: Affeninsel und Privatreservat Lagune Limoncocha, (F/M/A)

6. Tag: Yasuni Nationalpark, Papageienlecken, Añangu‐Kommune ‐ Coca (F/M/A)

7. Tag: Yasuni Nationalpark, Beobachtungsplattform – Rocafuerte - Yaku Warmi Lodge, (F/M/A)

8. Tag: Schwarzwasserlagune von Cocaya, Rosa Delfine, Riesenotter und artenreiche Fauna (F/M/A)

9. Tag: Von Cocaya nach Coca, (F/M)

Detaillierter Reiseverlauf

Abkürzungen:
F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

Unser Reisebaustein ist inhaltlich, qualitativ und preislich top. Von den Anden bis Coca (Puerto Francisco de Orellana) werden Sie gute Unterkünfte (3 bis 4 Sterne) vorfinden, im Urwald jedoch einfache Lodges, die von den indigenen Kichwa-Kommunen betrieben werden. Die Übernachtungen erfolgen in rustikalen ökologischen Bungalows aus Naturmaterialien erbaut (kunstvoll geflochtenes Palmendach, Holzwände und Holzfussboden etc.) mit Doppelzimmern mit Dusche/WC (die Betten sind mit Moskitonetz ausgestattet). Das Duschwasser ist in der Regel lauwarm (Außentemperatur). Die Paspanchu Lodge (Lagune Limoncocha) Mandi Wasi Lodge (Nationalpark Yasuni) sowie die Yaku Warmi Lodge (Cocaya-Fluss NP Yasuni) besitzen nur beschränkt Doppelzimmer mit DU/WC, ansonsten Doppelzimmer mit Gemeinschafts- Duschen und -Toiletten. Doppelzimmer mit DU/WC können somit nicht garantiert werden. 

Das einfache schmackhafte Essen (Vollpension) im Urwald besteht in der Regel aus Fisch- oder Fleischgerichten, begleitet von Gemüse, Bohnen, Brat- oder Kochbanen und Maniok. Da in diesen Gegenden der Tourismus noch in den Kinderschuhen steckt, ist auch mit Unzulänglichkeiten zu rechnen, für die wir keine Verantwortung übernehmen können. Sie müssen also eine Portion Abenteuergeist und Flexibilität mitbringen, wenn Sie sich das Urwald-Abenteuer wünschen; wir sind aber sicher, dass dies eines Ihrer Haupterlebnisse sein wird. 

Für den Urwald steht Ihnen bei Ihren private Exkursionen ein englischsprachiger Nature-Guide zur Verfügung, der Sie bei allen Unternehmungen begleitet und Ihnen persönlichen Betrachtungen ermöglicht; zusätzlich assistieren indigene spanischsprachige Helfer. Die Aktivitäten im Urwald sind einzigartig, von Coca bis zum Rio Cocaya, der die Grenze von Ecuador mit Peru bildet, präsentieren wir Ihnen das ecuadorianische Amazonasbecken mit dem Nationalpark Yasuni in seiner Bandbreite. Sie erkunden einzigartige Reservate, mit Flüssen und Lagunen und zu Wasser und zu Lande. Höhepunkte sind zweifellos das Sichten von verschiedenen Affenarten, der Besuch der Papageienlecken, das Sichten und interagieren mit Rosa Delfinen, die Beobachtung der artenreichen Vogelwelt und der szenenreichen Natur und nicht zuletzt das Leben der Indigenen im Urwald. 

Wir möchten darauf hinweisen, dass unsere Tourenbeschreibung ein Rahmenprogramm ist, das keinen Anspruch darauf erhebt, dass sämtliche Besuchspunkte besucht werden können und dass Aktivitäten aufgrund der Klima- und Wasserstandbedingungen, Straßenbedingungen umgestellt oder geändert werden müssen. Sie können aber davon ausgehen dass unsere Führer stets bemüht sind, auf Ihre Interessen einzugehen, um Ihnen ein optimales Reiseerlebnis zu bieten. 

Sollte der Urwaldteil mit den einfachen ökologischen Unterkünften für Sie jedoch nicht in Frage kommen, so empfehlen wir Ihnen nur den Überlandteil und ggf. von Coca aus den Besuch der Affeninsel und des Reservats Limoncocha am 5. Tag, um danach nach Coca zurückzukehren. Von hier aus haben Sie am 6. Tag die Möglichkeit, nach Quito zurückzufliegen oder noch einen mehrtägigen Urwaldaufenthalt in einer komfortablen Lodge anzufügen.

Der "ÜberlandAndenUrwaldBaustein", der auch in Streckenabschnitten gebucht werden kann, bietet jedem Naturfreund auf Individualbasis ein kaum zu übertreffendes Spektrum von Naturerlebnissen und das zu einem unschlagbaren Preis. Über den Andenpass der Ostkordillere erreichen Sie mit Zwischenübernachtungen im Bergnebelwald das Amazonas Becken. Dabei bekommen Sie einen guten Einblick in die kontrastreichen Vegetationsstufen und in die faszinierende Schönheit der Flora & Fauna. Höhepunkte im Bergnebelwald sind der Besuch der Guango Lodge, der Cabañas San Isidro und der Eco‐Lodge Río Quijos. Eine Augenweide sind vor allem die Kolibris, die "funkelnden Juwelen“ Ecuadors. Über 130 Kolibri Arten wurden bis jetzt in Ecuador gezählt. Mit etwas Glück werden Sie Felsenhahn, Quetzal, Tukan, Motmot und Verbände von bunt gefärbten Tangaren beobachten können. Wer sich für Schmetterlinge und Insekten, Amphibien oder Orchideen und Bromelien oder die Natur im Allgemeinen interessiert, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Im Amazonastiefland erwartet Sie das Naturreservat San Rafael mit dem spektakulären 150 m hohen gleichnamigen Wasserfall. Von Puerto Francisco de Orellana (Coca) aus unternehmen Sie eine 2Tagetour auf dem Río Napo und besuchen die Affeninsel, wo bis zu sechs verschiedene Primatenarten beobachtet können und zum Naturreservat Laguna Limoncocha. Bei Naturbeobachtungen können Sie verschiedene Vögel, Charapa‐Schildkröten und Mohrenkaimane beobachten. Nach einer Übernachtung in einer rustikalen indigenen Lodge besuchen Sie im Nationalpark Yasuni 2 Papageienlecken. Von einen Beobachtungsturm im Urwald werden Sie aus der Vogelspektive die Urwaldszenerie genießen. Im Interpretationszentrum der indigenen Kommune Añangu bekommen Sie einen Einblick in das Leben der Kichwa und ihre Naturmedizin. Nach einer weiteren Übernachtung in Coca fliegen Sie am 6. Tag nach Quito. Wer von Ihnen noch mehr Urwald erfahren möchte, dem empfehlen wir auf jeden Fall, die neuntägige Tour, um das noch unbekannte Naturreservat Cocaya an der Grenze mit Peru zu entdecken, das ebenfalls zum Nationalpark Yasuni gehört. Die Interaktion mit den sonst so seltenen Rosa Delfinen, der Primärwald mit dem Río Cocaya und seinen Lagunen bieten Erlebnisse besonderer Art. 

Hinweis: Wir empfehlen Ihnen nach Ende des Reisebausteins unsere Hosteria Sommergarten in Sangolqui, die ideal in einem Seitental von Quito in einer blumenreichen Gartenanlage liegt, ideal, um weitere naturbezogene Aktivitäten zu planen wie den Besuch des Nationalparks Antisana (Kondor Beobachtung) oder des Wasserfalls Condor Machay oder weitere Reisebausteine. 

Tourenlänge:

5 Tage am 4. Tag Fahrt San Rafael Wasserfall, Affeninsel, Übernachtung in Coca 5. Tag Abflug
6 Tage am 5. Tag Rückfahrt von Reservat Limoncocha nach Coca, Übernachtung in Coca 6. Tag Abflug
6-7 Tage am 6. Tag Rückfahrt vom Nationalpark Yasuni nach Coca. Falls Abendflug gebucht Rückflug oder Rückfahrt mit dem öffentlichen Linienbus am selben Tag, ansonsten zusätzliche Übernachtung in Coca 7. Tag Abflug
9 Tage komplette Tour wie in folgendem Reiseablauf mit Naturreservat Cocaya und Rosa Delfinen  

1. Tag: Fahrt zur Guango Lodge und Cabañas San Isidro, (-/A)

Morgens fahren Sie von Quito oder von Sangolquí (näher) zur Ostkordillere der Anden hinauf zum PapallactaPass (4.064 m), der gleichzeitig die kontinentale Wasserscheide zwischen dem Andenhochland und dem Amazonasbecken darstellt. Hier lohnt es sich, die PáramoLandschaft und die Vogelwelt unter Augenschein zu nehmen. Nach ca. 30 Minuten Weiterfahrt erreichen Sie im Bergnebelwald die Guango Lodge auf 2.700 m Höhe, ein wahrhaftiges Paradies für Kolibris. Hier finden Sie außerdem die besten gemischten endemischen Vogelverbände Ecuadors vor. Nach einer Wanderung durch den Bergnebelwald mit Farnen und Bromelien zum rauschenden Guango‐Fluss, in dem man mit etwas Glück Sturzbachenten beobachten kann, geht es weiter Richtung Amazonasbecken zu den Cabañas San Isidro (2.050 m), umgeben von einem herrlichen Bergnebelwald, wo Sie in behaglichen Bungalows untergebracht werden. Nach dem Abendessen haben Sie die Möglichkeit, auf die Entdeckungstour der mysteriösen „SanIsidroEule“ zu gehen, die eine Ähnlichkeit mit der „black‐banded owl“ hat, jedoch eventuell eine neue Art darstellt. Für Mottenliebhaber bieten sich am Abend gute Beobachtungsmöglichkeiten an einer von Licht angestrahlten Leinwand. Von dem beheizten Swimmingpool haben Sie einen herrlichen Blick auf den Bergnebelwald und die Anden. Übernachtung in Hacienda San Isidro. 
Aktivitäten: Fahrt 130 km, Kolibribeobachtung und Wanderung in Guango Lodge, viele Fotostopps, inklusive Mittagsstopp 6‐7 Stunden, Abendbeobachtungen in San Isidro. 

 

 

2. Tag: Naturparadiese Cabañas San Isidro und Eco‐Lodge Río Quijos, (F/M)

Die komfortable Lodge Cabañas San Isidro ist das ideale Naturparadies, umgeben von rund 2.000 Hektar intaktem Bergnebelwald 
mit gut begehbaren Waldpfaden. Für Vogelbeobachter ist der farbenprächtige weit hörbare InkaJay der auffallendste Vogel. Die Kolibri‐Feeders werden von vielen für die Höhenstufe typische Kolibriarten besucht. Rotmantelspecht und Bergwald‐ Baumsteiger, Zimttyrann oder Andenschopftyrann sind weitere Attraktionen. Nach dem Mittagessen fahren wir durch das langgezogene Quijos‐Tal zur Eco‐Lodge Rio Quijos (1.500 m). Unterwegs verleiten Flusslandschaften und Wasserfälle zu attraktiven Foto‐Stopps. Die Eco Lodge Río Quijos verfügt über ein unberührtes subtropisches Regenwaldreservat. Wir wandern auf gut angelegten Pfaden durch die verschiedenen Waldformen oder am Ufer des Río Quijos entlang, um Natur‐, und Wildbeobachtungen anzustellen. Vielleicht können Sie Sonnenrallen, Rote Felsenhähne und Heremit-Kolibris beobachten. Bromelien, Orchideen und viele tropische Pflanzenarten und endemische Bäume sind weitere Aspekte. Übernachtung in der Eco‐Lodge. 

Aktivitäten: Fahrt 35 km, vormittags Naturbeobachtungen in Cabañas San Isidro; nachmittags Fahrt zum Rio Quijos, Naturbeobachtungen bei Ecolodge Rio Qijos; insgesamt 6‐7 Stunden 

 

3. Tag: Río Quijos-Reservat – Höhle der Ölvögel – Vulkan El Reventador, (F/M)

Morgens beobachten Sie auf einer Wanderung noch die Natur am Río Quijos im subtropischen Urwald. Danach fahren Sie eine gute halbe Stunde auf der Interamericana-Straße über El Chaco (ab hier heißt der Río Quijos dann Río Coca) bis zum Startpunkt Ihrer Wanderung zur Höhle Cueva de los Tayos, die Sie nach einer einstündigen Wanderung durch den Bergwald erreichen. Hinweis: der Weg ist nur für sportliche Menschen zu empfehlen. Er führt durch einen Fluss in die Höhle, wobei das Wasser knietief ist und glitschige Steine zu überqueren sind. In der Höhle leben ab November bis April hunderte sogenannte Tayos (Fettschwalme), um in der Höhle brüten und ihren Nachwuchs aufzuziehen. Die Fettschwalme sind die einzigen flugfähigen, nachtaktiven Vögel, die sich von Früchten ernähren; sie haben einen besonders angepassten Sehsinn und gehören zu den wenigen Vogelarten, die sich durch Echoortung wie Fledermäuse orientieren; sie verfügen außerdem über einen sehr ausgeprägten Geruchssinn. Die eher kleinen Augen der Vögel sind an die nächtliche Nahrungssuche angepasst; dafür aber besitzen sie eine große Pupille, womit sie die höchste Lichtempfindlichkeit von allen Vogelarten erreichen. Nach der Rückwanderung und einem Mittagessen in einem lokalen Restaurant fahren Sie weiter zu der idyllisch gelegenen Hosteria Reventador, wo Sie übernachten. Hinweis: Sollten Sie außerhalb der Brutzeit der Tayos reisen oder nicht gut zu Fuß sein, so widmen Sie sich anderen Naturbeobachtungen an dem Wasserfall Hollin mit Kolibri Beobachtungen, die Sie reichlich in der Umgebung anstellen können

Aktivitäten: Fahrt 30 km, vormittags Naturbeobachtungen in Eco-Lodge, Fahrt zum Vulkan Reventador; Wanderung zur Tayos-Höhle oder alternativ Besuch des Hollin Wasserfalls, insgesamt 7-8 Std. 

 

4. Tag: Vulkan El Reventador – Naturwunder Wasserfall San Rafael ‐ Puerto Francisco (Coca), (F/M)

Vor dem Frühstück haben Sie die Gelegenheit, die Natur zu beobachten und einen Ausblick auf den in der Regel aktiven Vulkan Reventador zu genießen. Dann geht es auf einer ausgebauten Straße im szenenreichen QuijosTal entlang, umgeben von unberührten Wäldern zu dem im Naturschutzgebiet Sumako gelegenen Wasserfall San Rafael (Cascada de San Rafael), einem der eindrucksvollsten Ecuadors; er liegt versteckt am Fuß des Vulkans Reventador zwischen den Provinzen Napo und Sucumbíos, nur 1 ½ Stunden von Lago Agrio (Nueva Loja) entfernt. Der 150 Meter hohe und 14 m breite Wasserfall entsteht aus dem Zusammenfluss des Río Quijos und des Río Salado. Nach einer ca. 30‐minütigen Wanderung durch das Naturreservat, mit der Möglichkeit Kapuzineraffen, Schmetterlinge und Kolibris zu erspähen, erreichen Sie einen Aussichtspunkt, von dem Sie einen spektakulären Blick auf die sich in eine Schlucht sich stürzende Wassermassen haben. Nach dem Mittagessen in einem einfachen lokalen Restaurant geht es weiter nach Puerto Francisco de Orellana (Coca) zu Ihrem Hotel Heliconia (oder ähnlich), das Sie gegen Abend erreichen. 
Aktivitäten: Fahrt 165 km, Wanderung zum Wasserfall San Rafael, Fotostopps, insgesamt 8 Stunden. 

 

5. Tag: Affeninsel und Privatreservat Lagune Limoncocha, (F/M/A)

Coca ist eine Stadt, die mit dem Erdölboom in dem letzten Jahrzehnt boomte. Morgens fahren Sie gegen 08.00 Uhr mit dem Motorkanu auf dem Río Napo zur Affeninsel, ein Projekt der indigenen Gemeinnützigen Stiftung Sumak Allpa. Es dient dazu, die bedrohte Population von sechs Affenarten (Saki, Kapuzineraffe, Wollaffe, Zwergseidenäffchen, Mönchsaffe und Totenkopfäffchen) zu erhalten UND DEREN Verhalten zu studieren. Nach einer Wanderung durch den Insel‐Urwald, um die Primaten und die dort vorherrschende Flora & Fauna in freier Natur zu beobachten und einem anschließenden leckeren Maito-Mittagessen (in Blättern zubereiteter gedämpfter Fisch mit Maniok und Bananen) geht es mit dem Motorkanu auf dem Río Napo weiter zu Ihrer rustikalen idyllisch am Flussufer gelegenen Pashpanchu-Lodge, die in der Nähe von Pompeya. Danach fahren Sie zu dem kleinen Ort Pompeya, um von dort aus auf einem Pick-up Fahrzeug nach einer 10-minütigen Fahrt das Naturreservat Laguna Limonocha zu erreichen; es untersteht mit seinem ausgedehnten Feuchtgebiet dem Ramsar-Abkommen, das sich zur Aufgabe gemacht hat, internationale Feuchtgebiete zu erhalten. Am Spätnachmittag gleiten Sie über die faszinierende Lagune, die von mächtigen Urwaldbäumen und Palmen gesäumt wird. Die Highlights sind die artenreiche Vogelwelt (Ara, Adler, Eisvogel, Hoatzin, Glanzvogel, Reiher, Wasser- und Blatthühnchen, Hornwehrvogel, und die Mohrenkaimane. Aber auch Totenkopfäffchen, Brüllaffen und Faultiere können gesichtet werden. Danach erleben Sie in der Regel einen spektakulären Sonnenuntergang, um nach Einbruch der Nacht Abermillionen von Glühwürmchen zu sehen, die den See erstrahlen lassen. Viele quakende Frösche sind mit der Taschenlampe auszumachen. Abendessen und Übernachtung in der Pashpanchu-Lodge am Río Napo. Hinweis: Sollten Sie am 6. Tag Ihr Tourenpaket beenden, so werden Sie nach dem Besuch der Lagune mit dem Auto zurück nach Coca (Puerto Francisco de Orellana) zu Ihrem Hotel gebracht, das Sie nach ca. 1,5 – 2 Std. Fahrtzeit gegen 21.00 h erreichen. (kein Abendessen; jedoch Frühstück und Transfer zum Flughafen oder zum Busbahnhof am nächsten Tag. 

6. Tag: Yasuni Nationalpark, Papageienlecken, Añangu‐Kommune ‐ Coca (F/M/A)

Morgens fahren Sie mit dem Kanu den Río Napo abwärts zum Nationalpark Yasuni, wo Sie nach einer Stunde die erste Papageienlecke erreichen. Vom Boot aus können Sie um diese Uhrzeit Gelbscheitelamazonen, (Mealy Parrots ‐ Amazona farinosa) und verschiedene Aras beobachten. Diese verzehren den mineralhaltigen Lehm, um Giftstoffe zu neutralisieren, die sie in ihrer täglichen Ernährung mit Früchten und Samen aufnehmen. Nach der Weiterfahrt mit dem Motorkanu und einer ½ stündigen Urwaldwanderung erreichen Sie die zweite Papageienlecke El Saladero, wo sich je nach Wetter hunderte von Schwarzohrpapageien (Blue‐headed parrots ‐ Pionus menstruus) Blauflügelsittiche (Cobalt‐winged parakeets ‐ Brotogeris cyanoptera) und Goldwangenpapageien (Orange‐cheeked parrot ‐ Pyrilia barrabandi) aufhalten. Ab und zu kommen auch Säugetiere hinzu, um den salzhaltigen Lehm zu lecken. Danach besuchen Sie die indigene KichwaGemeinschaft Añangu, wo Sie einen Einblick in das Leben der Kichwa und ihre Naturmedizin bekommen. Nach einem erlebnisreichen Tag übernachten Sie in der schönen Mandi Wasi Eco-Lodge am Río Napo.  

Hinweis: Wenn Sie am 7. Tag Ihr Tourenpaket beenden sollten, so werden Sie am 6. Tag mit dem motorbetriebenen Kanu nach Coca zu Ihrem Hotel gebracht (kein Abendessen, Frühstück am 7. Tag und Transfer out. 

Aktivitäten: Motorkanufahrt 2 Stundeen, Beobachtungen, Wanderungen und Besuch der Kommune Añangu, insgesamt 8 Stunden 


  

7. Tag: Yasuni Nationalpark, Beobachtungsplattform – Rocafuerte - Yaku Warmi Lodge, (F/M/A)

Vor dem Frühstück besuchen Sie den 45 m hohen Beobachtungsturm von Añangudessen Plattform in der Baumkrone eines gigantischen Kapokbaumes errichtet wurde. Sie nehmen die Vogelwelt von oben unter Augenschein und genießen den Ausblick auf das verzweigte Flussbett des Río Napo und den Urwald, der sich bis zu den Ausläufern der Andenkette erstreckt und dort in den Bergnebelwald übergeht. Nach dem Frühstück geht es mit dem öffentlichen Schnellboot auf dem Rio Napo stromabwärts in ca. 3 Stunden nach Nuevo Roca Fuerte, dem Grenzort zwischen Ecuador und Peru. Intakte Urwaldlandschaften, unterbrochen von Palmhütten der Einheimischen und Öl Türme sowie der Flussverkehr bestimmen das Landschaftsbild. Von Roca Fuerte (Kurzform) aus, der Endstation des Schnellboots geht es über den Río Aguarico weiter zum Río Cocaya zur Yacu Warmi-Lodge, deren Naturschutzgebiet für den Erhalt der Rosa Delfine (Amazonasdelfin) auch Boto genannt, über Ecuador hinaus berühmt wurde. Nach dem Einchecken in der Yacu Warmi-Loge (Yacu= Wasser, Warmi=Frau) haben Sie noch die Möglichkeit, am Flussufer die ersten Rosa Delfine zu sichten, bevor Sie das Abendessen einnehmen. Übernachtung in rustikalen Lodge, die von den Indigenen der Martinica Kommune verwaltet wird. 

Aktivitäten: Bootsfahrt 4-5 Std., Beobachtungsturm 1-2 Stunden, Aufenthalt in Rocafuerte ca. 1 Stunde, Erkundung Yacu Warmi-Lodge 1 Stunde, insgesamt 8 Stunden 

8. Tag: Schwarzwasserlagune von Cocaya, Rosa Delfine, Riesenotter und artenreiche Fauna (F/M/A)

Morgens nach einem frühen Frühstück beobachten Sie auf einem Bootsausflug auf der Schwarzwasserlagune die erwachende Vogelwelt und gelegentlich CapibarasRiesenotter und Affen. Von der Lagune aus haben Sie einen ausgezeichneten Einblick in den Urwald, der von verschiedenen Palmenarten gesäumt wird. Nach dem Mittagessen können Sie in der Lagune angeln. Die gefangenen Fische sind für die spätere Fütterung der Rosa Delfine vorgeshen, die Sie danach vom Flussufer aus beobachten, per Hand oder direkt von Mund zu Mund füttern können und mit ihnen im Wasser interagieren können. Die Rosa Delfine werden 2 bis 3 Meter lang; sie bewohnen die großen Flüsse, aber auch Seen des Amazonasbeckens, und durchkämmen auch überschwemmte Regenwälder und Lagunen. Dank der speziellen Eigenart, dass ihre Halswirbel nicht verwachsen sind, sind sie äußerst beweglich und kommen auch durch Unterholz im Wasser durch. Sie gehören zu den Zahnwalen, besitzen winzige Augen und sind dazu noch ziemlich kurzsichtig. Sie kommen grau zur Welt und erst mit den Jahren verfärbt sich ihre Haut rosa, da sie dünner und transparenter wird. Einmalig ist die Behaarung der Schnauze, die mit Borsten besetzt ist; von allen 5 Flussdelfin-Arten trägt nur der Amazonas-Delfin diesen Bart. Mit den Haaren spüren sie ihre Beute im Schlamm oder Schilf auf und pflücken sie dann wie mit einer Pinzette heraus. Eine Besonderheit ist auch die Form des Gebisses, das im vorderen Bereich aus feinen und im hinteren Bereich der Schnauze aus wesentlich breiteren Zähnen besteht. Somit können sie große Fische zerbeißen und auch Krebse knacken. Um sich Schwarzwasserseen und -Flüssen und im trüben Gewässer zu orientieren und Nahrung zu finden, haben die Rosa Delfine zwei geniale „Werkzeuge“: Sie senden Schallwellen aus, die als Echo wieder zurückkommen. Diese Echoortungsfähigkeit ist uns auch bei Fledermäusen und Fettschwalmen bekannt. Nach eindrucksvollen Beobachtungen erreichen Sie nach kurzer Bootsfahrt die Yacu Warmi-Lodge, wo Sie abendessen und danach auf einer Nachtfahrt nachtaktive Tiere beobachten. Übernachtung in der Yacu Warmi-Lodge. 

Aktivitäten: Lagunenbootsfahrt, Urwaldwanderung, Rosa Delfine, Nachtbootsfahrt insgesamt 8-10 Stunden 

9. Tag: Von Cocaya nach Coca, (F/M)

Heute stehen Sie um 05:00 Uhr auf, um mit dem Motorboot zurück nach Rocafuerte und danach auf dem Río Napo nach Coca zu fahren. Ankunft ca. 13.00 Uhr. Nach einem Mittagessen in einem typischen Restaurant mit leckeren Urwaldgerichten werden Sie zum Flughafen oder zum Busbahnhof gebracht. Ende einer erlebnisreichen Tour. 

Aktivitäten: Rückfahrt von Yacu Warmi nach Rocafuerte per Motorboot 1,5 Stunden, von Rocafuerte nach Coca per Schnellboot 5 Stunden. Transfer zum Flughafen oder alternativ zum Busbahnhof. 

 

Termine und Preise

Preis p. P. in €

Preise 2019, gültig vom 01.01.19 - 20.12.19
Preise bei Durchführung für 2 Personen

täglich durchführbar; auch kürzere Dauer möglich

Profitieren Sie von unserer Urwalderfahrung. Wir stellen Ihnen auf Wunsch Ihr Maßprogramm zusammen!

Dauer DZ EZ-Zuschlag
5 Tage, Kolibri-Wasserfall-Tour € 995,- € 260,-
6 Tage, Kolibri-Lagunen-Tour € 1.195,- € 300,-
7 Tage, Papageienlecken-Tour € 1.415,- € 330,-
9 Tage, Rosa Delfine-Tour € 1.928,- € 415,-

 

Leistungen:

  • Flug Coca-Quito
  • Transfers vom/zum Flughafen in Coca
  • lokaler englischsprachiger Naturführer  
  • private Ausflüge laut Programm oder ähnlich
  • Transport auf dem Rio Napo und Rio Cocaya
  • Motorkanu zur Affeninsel und auf Lagune Limonocha
  • Öffentliches Schnellboot von Añangu nach Rocafuerte und Rocafuerte-Coca
  • Motorkanu von Rocafuerte – Yacu Warmi-Lodge und bei Ausflügen auf Rio Cocaya
  • Pickup-Transfer zur Laguna Limococha
  • Beobachtungen und Interaktion mit Rosa Delfinen
  • Unterkunft in einfachen Lodges, Doppelzimmer mit Dusche/WC
  • Mahlzeiten wie angegeben, Vollpension im Urwald
  • Exkursionen laut Programm, Änderungen vorbehalten
  • Trinkwasser bei den Mahlzeiten, in der Lodge und bei Exkursionen
  • Gummistiefel (bis Größe 43)

Nicht enthalten: Eintritt Urwald-Gemeinde (ca. USD 8 p.P.), persönliche Ausgaben, persönliche Trinkgelder, alkoholische Getränke und Softlimonaden 

 

 

Zwergseidenäffchen (Cebuella pygmaea)
Kolibri
Frailejones Blumen Andenpass
Orchidee
Cabanas San Isidro
Landschaft San Isidro
gebänderte Eule
Wasserfall San Rafael
Bootsführerin
Urwaldaffe
Panorama
Szenerie bei San Isidro
Ausblick Beobachtungsturm
Beobachtungsturm
Brüllaffe
Papageien im Wasser
Papageien an der Lecke
Papageien an der Lehmlecke
Urwaldszene
Boot
Handwerkserzeugnisse aus Kokosnuss
Schildkröten auf Baumstumpf
Landschaft bei Reventador
Jungferntrogon Guango Lodge
Guango Lodge Bromelien
Guango Fluss
Inkahäher San Isidro
Käfer San Isidro
Roter Felsenhahn Rio Quijos
Rotbürzelkassike San Isidro
Restaurant Tayos Höhle
Rosa Delfin Yacu Warmi Lodge
Rosa Delfine Fütterung
Yacu Warmi Lodge
Blüte Cruz Caspi

Ihre Hotels

Unterbringung in folgenden Hotels oder ähnlich:
 

Ort Hotel Nächte Kategorie
Cosanga Cabañas San Isidro 1 3-4
Rio Quijos Ecolodge Rio Quijos 1 3
Reventador Hosterá El Reventador 1 3
Coca Heliconias Grand Hotel 1 3
Rio Napo (Pompeya) 3 rustikale Lodges 4 2

 

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